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| sorgvliet | |
| Land | Surinam |
| Wasserteilchen | Commewijne |
| Produziert | Kaffeebohne, Banane |
| Beschrieben auf | www.surinamepaviljoens.com |
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sorgvliet war ein Kaffeeplantage zum Fluss Commewijne, gleich beim Betreten, im Bezirk Commewijne im Surinam. Stromaufwärts liegt die Plantage neben Alkmaar, flussabwärts neben Fischerpflege. Die Plantage wurde 1745 von Jacobus Staes van Halewijn van Werven gegründet und ist damals 500 Hektar groß. 1742 wird er zum Steuerrat des Rates ernannt GouverneurJan Jacob Mauricius. Jacobus ist verwandt mit Simon van Halewijn der zuvor in Surinam angekommen ist und die Plantagen besitzt Beaumont, Die Yland, Gut versorgt und mopentibo. James stirbt 1746.
Seine Frau, Maria Emilia de la Rivière, heiratet Johannes Phaff, Pfarrer der neu gegründeten Lutherische Gemeinde. Dieser, aus einer früheren Ehe, besaß bereits die Plantagen Domburg, la Ressource und Lüttich zum Fluss Surinam und Holzgarten zum Para. Wegen ihrer Funktion wird die Plantage auch genannt Dominic erwähnt. Nächster Ruhe und ArbeitPlantage des Gouverneurs Wigbold Crommelin (Granmangron) ist sorgvliet die einzige Plantage in Suriname, die im Volksmund nach einer offiziellen Funktion benannt ist. Nach ihrer Heirat zogen sie in die Niederlande, wo Phaff 1762 starb.
Dort heiratet Maria Emilia wieder Oberst Anthony van Pabst. Sie kehrte nie nach Surinam zurück. Die Plantage wird 1770 um weitere 500 Felder erweitert. Von 1793 bis 1859 war die Plantage im Besitz der Erben von Maria Emilia. Die Plantage umfasst dann 1000 Felder. Während dieser Zeit arbeiten dort etwa 100 Sklaven. Bei der Emanzipation 1863 sind die Besitzer die Witwe A. Pringle geb. Frederique de Paravicini cs. Für 77 Sklaven wird dann eine Zulage gezahlt.
Familie Salomons
Von 1882 bis 1904 war die Plantage im Besitz von Jacob A. Salomons und seinen Erben. Es beschäftigt zwischen 120 und 150 Arbeiter, darunter etwa 80 hinduistische und javanische Vertragsarbeiter. Im Jahr 1891 ist die Plantage 429 Hektar groß; davon werden 128 Hektar bewirtschaftet. Es wird dann Kakao und Banane gewachsen. In den folgenden Jahren wird die Anbaufläche auf 153 Hektar erweitert. Auch Kaffee wird wieder angebaut.
Kultur
1906 wurde die Sovereign Company Plantage Sorgvliet gegründet. 1925 wird die Plantage teilweise mit Fischerbetreuung und neben Kakao, Kaffee und Banane gibt es auch noch Reis und Zitrusfrüchte kultiviert. Der Plantagenhof Sorgvliet ist das Geschäftszentrum von Cultuur Maatschappij Sorgvliet nv. Dort befinden sich die Kaffeefabrik, ein Kaffeelagerschuppen, das Direktorenhaus, der Trockenboden, ein großer Kampong mit Laden und ein Krankenhaus. ist Kaffee sorgvliet, Fischerpflege, Liliendaal und Ellen wird verarbeitet. Diese Plantagen gehören derselben Gesellschaft an. Die Kaffeefabrik ist dann die größte in Suriname.
Seit 1950 besteht eine Kooperation mit der N.V. Cultuur Maatschappij in Amsterdam. Dieses Unternehmen wurde 1876 gegründet und besitzt immer noch die Plantage Rehabilitation. Die Kaffeefabrik wurde zuletzt 1964 genutzt. Ursache ist der starke Preisverfall für Kaffee auf dem Weltmarkt. Die Plantage stellt dann komplett auf Zitrusanbau um.
Die Cultuur Maatschappij verkauft später ihr gesamtes bewegliches und unbewegliches Eigentum an "De Ploeg n.v.", die immer noch Eigentümerin ist. Das Ackerland wurde in Weiden für Schlachtvieh umgewandelt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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