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Spätzle (buchstäblich ´Spatzen´) oder Knöpfle (buchstäblich Tasten) ist eine Art von Pasta[1] aus frischen Eiern hergestellt, die in der südländischen Küche bekannt sindDeutschland, Österreich, Schweiz, Ungarn, Slowenien, das Elsass, Mosel und Südtirol. Das Gericht wird auch in der Schweiz serviert Spätzlic oder Chnöpflic genannt, in der ungarischnokedlic, csipetke oder Galuska, und in der slowakischHalusky.
Seit März 2012 Schwäbische Spätzle oder Schwäbisches Knöpfle von der Europäischen Union als Europese bezeichnet geschützte Ursprungsbezeichnung, schützt das Gericht innerhalb der EU als regionale Spezialität[2]. Bevor diese Qualitätsauszeichnung genutzt werden kann, muss mindestens eine der Produktionsphasen im jeweiligen Herkunftsgebiet stattgefunden haben.
Etymologie
Spätzle ist es Schwäbisch Diminutiv Plural für Spatz. Vor der Verwendung mechanischer Geräte wurde die Paste von Hand oder einem Löffel geformt. Das Ergebnis ähnelte Spatzen (spatz oder sprudelnd Knöpfle bedeutet „Knöpfe“ und bezieht sich auf die kompakte, runde Form der Pasta. In der Alltagssprache sind die beiden Namen austauschbar und beziehen sich auf das gleiche Produkt aus dem gleichen Teig. Es gibt keinen klaren Unterschied zwischen diesen beiden Bezeichnungen; Die Nutzung variiert je nach Region.
Geschichte
Die geografische Herkunft der Spätzle ist nicht vollständig bekannt. Es gibt mehrere Regionen, die behaupten, der Geburtsort dieser Art von Pasta zu sein.
Die Tradition der Spätzleherstellung reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, obwohl mittelalterlich Bilder können die Nudelsorte vermutlich noch früher datieren. 1725 ernannte Rosino Lentilio zum Stadtrat und persönlicher Arzt von Württemberg, Knöpflein und Spas wenn ´alles aus Mehl´. Dinkel wurde damals im schwäbisch-alemannischen Raum extensiv angebaut. Dieses Getreide wächst auf kargen Böden und war in dieser Gegend, in der viele arme Kleinbauern lebten, sehr beliebt. Dinkel enthält einen hohen Glutenproteingehalt, sodass der Teig in Zeiten der Nahrungsknappheit zubereitet werden konnte, da keine Eier benötigt wurden. Schwäbische Spätzle oder Schwäbische Knöpfle wurden daher meist aus Dinkel hergestellt. Das Produkt erlangte Bekanntheit in der Region Munsinger Alba. Als die Industrialisierung einsetzte und der Wohlstand zunahm, verwandelte sich Pasta von einem alltäglichen Lebensmittel zu einer kulinarischen Spezialität, die an Feiertagen gegessen wird. In einer Beschreibung eines schwäbischen Bauerndorfes von 1937 wurden Spätzle als festliches Gericht bezeichnet. Die große Bedeutung der Schwäbischen Spätzle oder Schwäbischen Knöpfle in der regionalen Küche wurde in der Novelle betont emphasize Die Geschichte des Siebener Schwabens (Die Geschichte der sieben Schwaben) von 1827, die besagt, dass es in Schwaben Brauch ist, 'Fünfmal am Tag essen, fünfmal Suppe, zweimal mit Knöpfle oder Spätzle.'
Spätzle werden heute oft als schwäbische Spezialität angesehen und meist mit dem deutschen Bundesland in Verbindung gebracht Baden-Württemberg. In Frankreich wird das Gericht mit Elsass und Mosel in Verbindung gebracht. Die geschätzte kommerzielle Jahresproduktion von Spätzle in Deutschland beträgt etwa 40.000 Tonnen[3]. Fertige Spätzle sind auch international erhältlich.
Geschirr
Spätzle werden in der Regel als Beilage zu Fleischgerichten mit Bratensoße oder reichlich Sauce, wie z.B Zwiebelrostbraten, saurer Braten (Sauerbraten) oder Rouladen. In Ungarn werden Spätzle oft in Suppen verwendet.
Siehe auch
| Quellen Dieser Artikel oder eine frühere Version ist eine (Teil-)Übersetzung des Artikels Spätzle auf der englischsprachigen Wikipedia, die unter der Creative Commons Namensnennung/Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort.
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