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Station Eichenberg
Eichenberg
Abellio logo.svgCantus-Logo.svgDeutsche Bahn AG-Logo.svg
Bahnhof in Deutschland
Bahnhof Eichenberg im Jahr 2009
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes HessenHessen
PlatzEichenberg-Bahnhof
AdresseBahnhofstraße 53
Koordinaten51° 23′ N, 9° 55′ O
Daten
DS100-CodeHABE G
Stationscode1499
Artbf
Kategorie4
Plattformen im Einsatz4
Bahnsteiggleise7
Linien)DB3600 Frankfurt - Göttingen
DB 3922 Großalmerode Ost - Eichenberg
DB 6343 Halle - Hann. Münden
TransportunternehmenAbellio Rail Mitteldeutschland
cantus
DB Region Sudost
Geschichte
Geöffnet in13. März 1872
Bahnhof Eichenberg (Deutschland)
Bahnhof Eichenberg
Deutsche Bahn - S-Bahn - U-Bahn

Bahnhof Eichenberg (Bahnhof Eichenberg) ist ein Bahnhof in dem Deutsche Platz Eichenberg-Bahnhof, in dem ZustandHessen. Das Dorf Eichenberg liegt westlich des Bahnhofs auf der anderen Seite des B 27.

Geschichte

Die Station wurde erstellt, als die Bahnstrecke Halle - Hann. Münden am 13. März 1872.

Im Jahr 1876 wurde der Streckenabschnitt Niederhone - Eichenberg - Friedland (Han) des Bahn Frankfurt - Göttingen geöffnet. Dies machte Eichenberg zu einem Eisenbahnknotenpunkt. Rund um die Wasserscheiden zwischen den Fulda (Fluss) und der Werra bei Cornberg und zwischen Werra und Leine bei Eichenberg zu überwinden, waren viele Rampen und vier Tunnel erforderlich, was eine kurvenreiche Ausrichtung entsteht.

Am 15. Dezember 1915 wurde der 25 Kilometer lange Gelstertalbahn von Velmeden durch Großalmerode Ost bis Eichenberg geöffnet. Im Güterverkehr wurde diese Strecke hauptsächlich für den Transport von Braunkohle aus der nordhessischen Braunkohleregion.

Nach dem Ende der Zweiter Weltkrieg Eichenberg wurde zum Grenzbahnhof. Hier die Kontrollen zwischen den britisch und US-Besatzungszone stattdessen wurden diese am 1. November 1948 nach Norden (britische Zone) abgeschafft, ein Jahr später auch nach Süden (amerikanische Zone). Der Bahnverkehr zwischen Eichenberg und Arenshausen wurde hingegen eingestellt. Eine Öffnung wurde von den westlichen Besatzern abgelehnt, da der Bahnhof Eichenberg aufgrund der bestehenden Kontrollen bereits überfüllt war. Die Eröffnung der Bahn wurde schließlich im Helmstedter Vertrag von 1949 beschlossen, später aber nie realisiert. Die Gleise zwischen Eichenberg und Arenshausen wurden bereits 1948 abgebaut.

Am 2. Juni 1973 wurde der Personenverkehr auf der Gelstertalbahn eingestellt. Am 31. Dezember 2001 wurde der Güterverkehr von Eichenberg nach Witzenhausen Süd bzw. zur Papierfabrik beendet.

1989 galt die Wiedereröffnung des Abschnitts Eichenberg – Arenshausen als eine der ersten unterbrochenen Bahnstrecken. Die Vermessungsarbeiten fanden bereits am 6. Januar 1990 statt. In Eichenberg wurde der ungenutzte Ostbahnsteig (Gleise 10 und 11) komplett saniert und erweitert sowie die Zufahrt zum Fußgängertunnel freigegeben. Es stand auch Hann auf der Linie. Münden wurde eine Split-Level-Verbindung errichtet, damit sich der Ost-West-Verkehr nicht auf gleicher Höhe mit dem Nord-Süd-Verkehr kreuzt. Die neue Plattform wurde am 26. Mai 1990 in Betrieb genommen.

Züge zwischen Nordhausen und Göttingen mussten südlich des Bahnhofs verkehren Kopf hoch, so dass es keine geplanten Fahrten zwischen diesen Städten gab. Dafür ist die Eichenberger Kurve nördlich des Bahnhofs als Verbindung zwischen den beiden Bahnlinien errichtet und 1998 eröffnet. Hier reitet die Regionalexpress-Zug von Göttingen . Bahnhof Richtung Erfurt Hbf, der Bahnhof Eichenberg wird nicht bedient.

Gleisplan

Bahnhofsgebäude Eichenberg 2014

Der Bahnhof Eichenberg hat noch ein umfangreiches Hof. Der Personenverkehr wird über sieben Bahnsteiggleise abgewickelt.

Die Nummerierung der Gleise beginnt auf der Nordwestseite beim Bahnhofsgebäude.

  • Plattform 1 ist ein Durchgangsgleis und befindet sich als Hausbahnsteig direkt am Bahnhofsgebäude. Die Strecke wird planmäßig von wenigen Zügen pro Tag in Richtung Kassel befahren;
  • Spur 2 ist ein Durchgangsgleis ohne Bahnsteig und wird für durchgehende Güter- und Fernverkehrszüge genutzt;
  • Spur 3 teilt a mit Track 4 Inselplattform. Heute sind die Züge der Kantuslinien Richtung R7 und R8 Kassel Hbf (R8) bzw. Eschwege/Bebra/Fulda (R7);
  • Spur 4 ist ein Durchgangsgleis und befindet sich auf dem Bahnsteig neben Gleis 3. Heute halten hier die Cantus-Züge in Richtung Göttingen;
  • Spur 5 ist ein Durchgangsgleis und teilt sich den Mittelbahnsteig mit Gleis 6. Dies wird nicht verwendet, da die Plattform renoviert wird;
  • Spur 6 ist ein weiteres Durchgangsgleis und liegt auf dem gleichen Bahnsteig wie Gleis 5. Auch dieses wird wegen Bauarbeiten nicht genutzt;
  • Spur 7 war ein Durchgang ohne Bahnsteig, der heute weitgehend mit Hainen und kleinen Bäumen bewachsen ist;
  • Spur 8 wie Gleis 7 ist es ein bewachsenes Gleis ohne Bahnsteig;
  • Spur 9 ist ebenfalls zugewachsen, ebenso wie die Gleise 7 und 8;
  • Spur 10 ist ein Durchgangsgleis und teilt sich den äußeren Inselbahnsteig mit Gleis 11. Hierhin fahren die Züge Halle (Saale) Hbf beziehungsweise Erfurt Hbf durch Leinefelde und Nordhausen zu Kassel-Wilhelmshöhe;
  • Spur 11 ist ebenfalls ein Durchgangsgleis und befindet sich am äußersten Inselbahnsteig neben Gleis 10. Hier verkehren einige Regionalzüge Richtung Nordhausen, wenn sie in Eichenberg starten oder enden;
  • Spur 12 ist ein Durchgangsgleis ohne Bahnsteig und wird von durchgehenden Güter- und Fernzügen in Richtung Leinefelde und Nordhausen genutzt;
  • Ab Bahn 12 einen kurzen Schlag Kopfspur aus, die nicht regelmäßig verwendet wird;
  • Bis zum Umbau des Rangierbahnhofs 1990 befand sich zwischen den Gleisen 12 und 13 ein Bahnsteig, der von den Zügen der Gelstertalbahn genutzt wurde.

Die Gleise 1 bis 6 schließen im Norden an die Strecke nach Göttingen an, die Gleise 10 bis 12 an die Strecke nach Leinefelde.

Die Bahnsteige des Bahnhofs Eichenberg sind nur über Treppen aus einem Fußgängertunnel erreichbar. Der Bau von Aufzügen zur Erschließung des Bahnhofs ist geplant.

Ausbeutung

Der Bahnhof Eichenberg ist ein Knotenpunkt der alten Nord-Süd-Linie (Frankfurt - Göttingen) und der Halle-Kasseler Eisenbahn (Halle - Hann. Münden). Folgende Zugreihen halten am Bahnhof Eichenberg:

SerieZugtypRouteBesonderheiten
RE 2Regionalexpress (DB Region Sudost)Kassel-WilhelmshöheHannah. MündenEichenbergHeilbad HeiligenstadtLeinefeldeBad LangensalzaErfurt HbfEinmal alle zwei Stunden
RE 9Regionalexpress (Abellio Rail Mitteldeutschland)Kassel-WilhelmshöheHannah. MündenEichenbergHeilbad HeiligenstadtLeinefeldeWolkramshausenNordhausenSangerhausenLutherstadt EislebenHalle (Saale) HbfBitterfeldEinmal alle zwei Stunden
R 7Regionalbahn (cantus)GöttingenEichenbergEschwegeBebraBad HersfeldFuldaEinzelzüge von/nach Fulda
R 8Regionalbahn (cantus)GöttingenEichenbergHannah. MündenKassel Hbf

Der Personenverkehr zwischen Göttingen – Kassel und Göttingen – Bebra ist seit 2005 geschlossen cantus hingerichtet. Richtung Halle Grund Zug-Zug-Züge mit Doppelstockwagen und einer Lokomotive der Bauart Baureihe 143, der Service wurde durchgeführt von DB Region Sudost. Diese Linie wird ab dem 13. Dezember 2015 betrieben Abellio Rail Mitteldeutschland. Die Strecke nach Erfurt wird ab Dezember 2013 mit Dieseltriebwagen des Typs . Baureihe 642 gefahren von der DB Regio Südost, die den Dienst von der Erfurter Bahn übernommen hat.

Zukunft

Der Bahnhof Eichenberg ist nicht barrierefrei. Die Barrierefreiheit des Bahnhofs ist von den Anwohnern schon lange gewünscht. Ebenso wird ein Umbau des Bahnhofs auf den Zustand vor 1954 vorgeschlagen. Bisher ist jedoch nicht mehr als eine Modernisierung des Bahnhofs bekannt, das Bahnhofsgebäude wurde im März 2013 einem öffentlichen Tresor übergeben.[1] Bis Mitte März 2014 waren die Türen und Fenster des Bahnhofsgebäudes vernagelt.

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