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EIN Telekonverter ist ein Linsensystem die zwischen der Kamera und ihrem (auswechselbaren) Objektiv platziert werden können, um das Brennweite dieses Objektivs wird vergrößert. Dadurch wird der Blickwinkel verringert. Der Effekt ist der gleiche wie bei einem Teleobjektiv. Daher der Name: Der Telekonverter „verwandelt“ ein Standardobjektiv in ein Teleobjektiv.
Die Umkehrung existiert auch, a Weitwinkelkonverter oder telekompressor.
Versionen
Telekonverter werden in der Regel zwischen Wechselobjektiv und Kamera platziert. Ein solcher Telekonverter funktioniert als Barlowlinse.
Je nach Version sind die Informationen über Autofokus, MembranSteuerung usw. können über den Konverter mechanisch oder elektrisch zwischen Objektiv und Kamera weitergegeben werden.
Für Filmkameras und Kameras mit nicht wechselbaren Objektiven stehen Telekonverter in Form eines Vorsatzlinse. Eine solche Vorsatzlinse arbeitet zusammen mit der Linse im Prinzip wie ein Galileo-Teleskop.
Telekonverter sind in den Stärken 1,4x bis 3x gebräuchlich. Die angegebene Zahl ist der Faktor, um den die Brennweite erhöht wird. "2x" bedeutet also, dass die Brennweite verdoppelt wird.
Einzelheiten
Kamerasucher mit 300-mm-Teleobjektiv | Kamerasucher mit 300-mm-Teleobjektiv und 2-fach-Telekonverter |
Ein 2x Telekonverter verlängert die Brennweite eines 50mm Objektivs auf 100mm. Ein Zoomobjektiv mit einem Bereich von 28...100 mm erhält mit demselben Konverter einen Bereich von 56...200 mm.
Da der Nahpunkt (der nächste Punkt, der noch scharfgestellt werden kann) gleich bleibt, erzeugt ein Telekonverter auch einen entsprechend größeren Abbildungsmaßstab. Telekonverter sind daher oft eine wirtschaftliche, gewichts- und platzsparende Alternative zu einem Teleobjektiv.
Nachteile
Der Nachteil eines zwischen Objektiv und Kamera platzierten Telekonverters ist eine reduzierte Helligkeit im Vergleich zum Basisobjektiv. Weil die Öffnung der Linse bleibt gleich, die relativ Blende um den gleichen Faktor, um den die Brennweite verlängert wird. Wie ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 500 mm und einer Öffnung von f/8 wird mit einem 2x-Telekonverter verwendet, obwohl die effektive Brennweite 1000 mm beträgt, wird die effektive Lichtintensität f/16. Ein Äquivalent von zwei Blendenstufen geht verloren. Bei einem 3x-Wandler sind das 3,2 Blendenstufen und bei einem 1,4x-Wandler nur 1 Blendenstufe. Allgemein: bei a nein-facher Konverter reduziert die Helligkeit um einen Faktor nein2. Ausgedrückt in Blendenstufen beträgt der Helligkeitsverlust:
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Für den universellen Einsatz gedachte Telekonverter eignen sich für Kleinbildkameras mit Objektiven mit Brennweiten von 50 mm bis 300 mm. Bei Objektiven mit längeren Brennweiten, at Weitwinkelobjektive und bei sogenannten Superzoom-Objektive Konverter verursachen zu viel Verlust an Bildqualität. Einige Hersteller bieten daher Telekonverter an, die für ein bestimmtes Objektiv oder eine bestimmte Brennweite optimiert sind. Solche Konverter führen zu einem geringeren Qualitätsverlust.
Qualitätseinbußen durch einen Telekonverter werden beispielsweise durch folgende Ursachen verursacht:
- Bildfehler des Grundobjektivs werden durch den Konverter ebenfalls vergrößert.
- Der Konverter selbst weist Bildfehler auf, die im schlimmsten Fall die Fehler des Objektivs verstärken.
- Die optische Qualität kann aufgrund von Zentrierproblemen beeinträchtigt werden, d. h. wenn die optische Achsen von Objektiv und Konverter stimmen nicht überein.
Bei einer Optimierung des Konverters für ein bestimmtes Grundobjektiv kann erreicht werden, dass sich die Abbildungsfehler von Konverter und Objektiv zumindest teilweise kompensieren. Im Prinzip kann die Kombination sogar besser sein als das Objektiv allein. Die Qualität wird jedoch auch durch Herstellungsfehler der Basislinse eingeschränkt. Der Effekt wird durch die Verlängerung der Brennweite unwiderruflich verstärkt. Dadurch ist die Kombination aus Objektiv und Konverter auch hier meist schlechter als das Basisobjektiv.
Eine klassische Kombination ist die Verwendung eines 2x Konverters mit einem lichtstarken 2,8/300mm Teleobjektiv, was zu einem noch handlichen 5,6/600mm „Super-Teleobjektiv“ führt.
Sowohl theoretisch als auch praktisch ist es möglich, mehrere Telekonverter gleichzeitig zu verwenden. Als Ergebnis verschlechtern sich jedoch die Bildqualität und die Helligkeit entsprechend.
Da ein Telekonverter die Helligkeit des Objektivs reduziert, können einige Kameras Autofokus Ausschalten. Wie Objektive geben auch einige Telekonverter Setup-Daten an die Kamera weiter, die diese aufgrund des Telekonverters falsch interpretiert. Durch das Maskieren bestimmter Kontakte im Bajonett kann die Übertragung dieser Daten gestoppt werden, damit der Autofokus weiterhin funktioniert.