WikiDer > Blende
- ab einer Öffnung von f/2,8
- unter einer Öffnung von f/16
Öffnung kommt aus dem Lateinischen Öffnung und bedeutet wörtlich Öffnung. Genauer gesagt bezieht sich der Begriff auf die (effektive) Durchmesser von einem Empfänger von elektromagnetische Strahlung. Genauer definiert ist es der Durchmesser des defokussiert vom Empfänger.
Fotografie
Vor allem im Fotografie man drückt die Blende von a objektiv oft raus damit Blendenzahl. Dies ist dann das Verhältnis des effektiven Durchmessers zur Brennweite. Eine Blende von f/5 bedeutet dann, dass es ein Fünftel der Brennweite ist. Aufgrund dieser Schreibweise im englischen Sprachraum wird der Begriff Blendenzahl entstanden, die auf Niederländisch auch genannt wird Blendenzahl wird genannt.[1]
Mikroskope
Die Öffnung von a Mikroskop wird normalerweise ausgedrückt durch die Numerische Apertur, symbol einNein. Dies ist das Brechungsindex des Mediums zwischen Objekt und objektiv mal die Sinus des halben Öffnungswinkels. Der Brechungsindex beträgt normalerweise 1, da Luft als Medium verwendet wird. Nur für Immersionslinsen ein Tropfen Öl oder Wasser verwendet wird und der entsprechende Brechungsindex daher berücksichtigt werden muss. einNein = 0,5 bedeutet dann, dass der halbe Öffnungswinkel 30 Grad beträgt, da sin(30°) = 0,5.
Teleskope
Die Öffnung von a Teleskop (optisches Teleskop oder Radioteleskop) wird normalerweise einfach in Längeneinheiten ausgedrückt. Die Blende beeinflusst offensichtlich die Menge der eintretenden elektromagnetischen Strahlung und bestimmt so die schwächsten noch sichtbaren Objekte. Die Blende bestimmt auch die Auflösungsvermögen, also die kleinsten noch sichtbaren Objekte. Mit synthetische Blende ist die Arbeitsöffnung eines Teleskopsatzes, die interferometrisch sind miteinander verbunden und verhalten sich somit wie ein großes Teleskop. Dies ist eine gängige Methode, insbesondere bei Radioteleskopen. Statt eines gigantischen Radioteleskops sind mehrere kleinere linien- oder kreuzförmig miteinander verbunden.
Spezial bei Spiegelteleskope Dies kann insbesondere bei Laien zu Missverständnissen führen. Da die meisten Spiegelteleskope mindestens einen Hilfsspiegel haben, der einen Teil der einfallenden Strahlung blockiert, wird die Lichtstärke hier nicht nur durch den Durchmesser des Hauptspiegels bestimmt, sondern muss um den Lichtverlust durch den Hilfsspiegel weg korrigiert werden.“ Allerdings arbeiten Teleskope oft mit langen Belichtungszeiten. Schließlich ist die Bewegung der Himmelskörper genau bekannt und das Teleskop kann ihr so folgen, dass das Bild stillsteht. Ein eventueller Lichtverlust durch den Hilfsspiegel kann daher durch eine längere Belichtungszeit ausgeglichen werden.
Deshalb werden für Teleskope zwei Durchmesser angegeben. Das eine bezieht sich dann auf den gesamten Hauptspiegel und das andere auf einen imaginären Kreis, dessen Fläche gleich der effektiv genutzten Fläche des Spiegels ist. Auch wird oft nur der Durchmesser des Hauptspiegels angegeben, denn dieser bestimmt wie erwähnt die Auflösung, und das ist für Astronomen in der Praxis viel wichtiger.
Siehe auch
Nüsse
- ↑Streng genommen ist dann die F-Nummer nicht „f/5“ aber „5“. Letztendlich f/5 ist eine Länge und somit keine (dimensionslose) Zahl. Der auch verwendete Begriff F-Nummer aufgrund eines Übersetzungsfehlers. Nummer kann beides Nummer wenn Nummer bedeuten, aber sie sind nicht gleich.