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Barlowlens
Prinzip der Barlowlinse.
l1 = Originallinse (oder Objektiv), L2 = Barlowlinse.
Weiterhin H = bildseitige Hauptebene, F = Brennpunkt und are f Brennweite der Kombination.
Eine Barlowlinse
Eine Barlowlinse, lose neben (oben) und an einem Okular befestigt

Das Barlowlinse, benannt nach seinem Erfinder, dem englischen Mathematiker und Physiker Peter Barlow, ist ein abweichend (Negativ) Linse, die „in Reihe“ mit einem anderen optischen System verwendet wird, um die effektive Brennweite um es zu verlängern. Dadurch ergibt sich eine höhere Vergrößerung des Ganzen im Vergleich zur Originaloptik ohne Barlowlinse.

Anwendungen

Teleskope

Eine Barlowlinse kann direkt zwischen die Okular und der Rest des Systems. Damit ist die Gesamtbrennweite des Teleskop einschließlich der Barlowlinse größer. Da die Vergrößerung eines Fernrohrs dem Verhältnis zwischen der Brennweite des Objektivs und der des Okulars entspricht, erhöht sich auch die Vergrößerung des Ganzen.[1]

Astronomische Barlowlinsen werden nach ihrem Vergrößerungsgrad klassifiziert. Herkömmliche Barlow-Linsen vergrößern 2× bis 3×, aber auch verstellbare Barlow-Linsen sind erhältlich. Die Brechkraft einer einstellbaren Barlow-Linse wird verändert, indem ein Verlängerungsrohr zwischen Barlow-Linse und Okular platziert wird.

Die zusätzliche Vergrößerung der Barlow-Linse beträgt

in welchem

  • so = Abstand zwischen Barlowlinse und Okular
  • fB = Brennweite der Barlowlinse

Eine Standard-Barlowlinse ist in einem Gehäuse untergebracht, dessen Länge gleich der Differenz zwischen der resultierenden Brennweite der Linse ist einschließlich die Barlowlinse und die Brennweite der Linse ohne die Barlowlinse, damit die Schärfeeinstellung nicht angepasst werden muss.

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass eine höhere Vergrößerung einem besseren Bild entspricht. In der Praxis wird die Bildqualität jedoch durch die Qualität der Optik und des Durchblicks (einschließlich der Sehen) und nicht durch die Vergrößerung.

Es ist zu beachten, dass der negative (divergierende) Fangspiegel in a Cassegrain-Teleskop hat tatsächlich den gleichen Effekt wie eine Barlow-Linse: Die Brennweite wird erhöht, während die Tubuslänge verringert wird. Gleiches gilt für die Negativlinse im Niederländischer Zuschauer.

Mikroskope

Im Mikroskope Eine Barlowlinse wird verwendet, um den Arbeitsabstand (den Abstand zwischen Objektiv und Objekt) zu vergrößern und den Vergrößerungsfaktor zu verringern. Standard-Barlowlinsen verkleinern den Vergrößerungsfaktor des Ganzen beispielsweise um den Faktor 2 und vergrößern den Arbeitsabstand um den gleichen Faktor 2. Eine 0,5× Barlowlinse verdoppelt den Arbeitsabstand und halbiert die Vergrößerung.

Fotografie

EIN Telekonverter, mit dem ein gewöhnlicher objektiv wenn Teleobjektiv verwendet werden kann, ist im Wesentlichen eine Barlow-Linse.

In vielen Teleobjektiven ist eine Barlow-Linse fest eingebaut, um bei kürzerer Tubuslänge eine gewünschte Brennweite zu erreichen. Das wird der Telebau (Englisch: Teledesign) erwähnt.

Shapleyl-Linse

Anstelle einer negativen (divergenten) Linse wird eine positive (zusammenlaufend) Linse verwendet wird, dann spricht man von einer Shapleyl-Linse. Dies hat den gegenteiligen Effekt einer Barlowlinse: Die effektive Brennweite wird reduziert.

In der Fotografie – vor allem in Spiegelreflexkamera’s – wird dies häufig verwendet in Weitwinkelobjektive, um die Brennweite zu verringern (und damit den Bildwinkel zu vergrößern), während das Objektiv weit genug von der Film- oder Sensorebene entfernt ist, um den hochklappbaren Spiegel aufzunehmen. Das wird der Retrofokus-Konstruktion erwähnt.

Siehe auch

Verweise

  1. Hartshorn, C. R., Amateurteleskopbau. Scientific American (1953), „Die Barlowlinse“, 277–286.
Grundlegendes Konzept:Antireflexbeschichtung · Öffnung · Statue · Bildebene · Mittelpunkt · Brennweite · Brechungsindex · Katadioptrisches System · Konkav · Kontrast · Konvergenz und Divergenz · Konvex · Blendenzahl · Dioptrie · Flintglas · Fresnel-Gleichungen · Anzahl der Abbe · scheinen · Winkelvergrößerung · Hauptebene · Eintritts- und Austrittsschüler · Kronglas · Linse · Linsenformel · Lichtbrechung · Öffnungswinkel · Optische Achse · Parallaxe · Paraxialer Ansatz · Reflexion · Scheimpflug-Prinzip · Reflexion · Strehl-Verhältnis · Totale interne Reflexion · Vignettierung · Virtuelles Bild · Snells Gesetz
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(Beamer):Eidophor · Episkop · Dia-Projektor · Filmprojektor · Overheadprojektor · Zauberlaterne · Beamer
(Teleskop usw.):Aktive Optik · Astrograf · Dobson-Teleskop · Niederländischer Zuschauer · Montage · Newton-Teleskop · Nullkorrektor · Refraktor (Teleskop) · Spiegelteleskop (alle Typen) · Teleskop · Fernglas · Anhänger
Allgemeine Anwendung:Rückspiegel · Adaptive Optik · Barlowlinse · Kaleidoskop · Einwegspiegel · Immersionslithographie · Lupe · Periskop · Theodolit · Nivellierinstrument