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BMW R1 Prototype

Das BMW R 1 ist ein Prototyp von a Sportfahrrad der Marke BMW.

Geschichte

Ende achtziger Jahre BMW lieferte die R 100 Classic-Serie Boxermotoren. Das waren luftgekühlte Boxermotoren, die man eigentlich nach dem Vierzylinder aus der Produktion nehmen wollte K 100-Serie war 1983 auf den Markt gekommen. Kunden, Händler und Importeure wollten jedoch – zusätzlich zu diesen Vierzylindern – schwere Boxermotoren. Das war der Grund, diese Boxermotoren mit der „Classic Series“ in Serie zu halten. Allerdings konnten sie in puncto Leistung nicht mit Konkurrenzmarken mithalten und zudem zwangen die strengeren Umweltauflagen BMW zu etwas anderem. Ein Teil des Problems konnte mit gelöst werden doppelte obenliegende Nockenwellen und vier Ventile pro Zylinder. Um jedoch hohe Leistungen aus einem solchen Boxermotor herauszuholen, sollte ein Kurzhubmotor verwendet werden, am besten mit Flüssigkeitskühlung.

R 1 Prototyp

Es ist klar, dass BMW an einer sehr sportlichen Maschine gearbeitet hat, die möglicherweise sogar in der Superbike Klasse. Die gesamte Struktur wurde so gebaut, dass sie so gut wie möglich ist Bodenfreiheit und der für die damalige Zeit extrem kurzhubige Motor musste hohe Drehzahlen bewältigen können. Am Ende kam nie ein flüssigkeitsgekühlter BMW Boxer und wenige Jahre später ein Prototyp für die R 1100-Serie. Der bei der R 1 verwendete Brückenrahmen wurde in den ersten R 1100-Prototypen nahezu unverändert verwendet, ebenso wie das Motorkurbelgehäuse, die Hinterradaufhängung und Fernzustellung vordere Gabel. Warum die flüssigkeitsgekühlten Boxer nie kamen, ist ungewiss. Es war ein sehr sportlicher Block, und die Frage ist, ob BMW an so schnellen Motorrädern interessiert war. Immerhin waren sie recht erfolgreich in der Rallye Dakar, und die daraus resultierenden GS-Modelle waren immens beliebt. Für die sportlichen Fahrer gab es die K 1100 RS, obwohl das kein echter ist Sportfahrrad früher gewesen. Probleme, die zum Abbruch des Projekts hätten führen können, sind der enorme Kurbelgehäusedruck (durch die Pumpwirkung des "Boxing" Kolben) und die Tatsache, dass die Einlassbecher für einen optimalen Betrieb zu gerade (senkrecht) zu den Zylinderköpfen waren.

Motor

Der Motor war ein flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-Boxermotor, bei dem die Zylinder um eine Vierteldrehung nach unten gedreht wurden. Dadurch befinden sich die Auslassöffnungen unten und die Einlassöffnungen oben. Dadurch konnten einerseits die Auspuffe gekürzt werden, vor allem aber war Platz für die Knie des Fahrers. Immerhin war er mit den Schienbeinen schon etwas gegen die mit den "alten" Boxermotoren Vergaser, aber aufgrund der extrem hohen Platzierung des neuen Blocks würde das sicherlich zu Problemen führen. Jeder Zylinder hatte zwei obenliegende Nockenwellen. Unter dem Kurbelwelle Wo früher die Nockenwelle war, befand sich eine Nebenwelle. Diese Nebenwelle drehte sich mit halber Kurbelwellendrehzahl, wodurch das Aufteilungsverhältnis (2:1) erreicht wurde. Dadurch wurde verhindert, dass große Nockenwellenräder einen Platz im Zylinderköpfe musste finden. Die Nebenwelle trieb über Ketten die beiden Auslassnockenwellen an. Diese wurden mit einer zweiten Kette mit den höheren Einlassnockenwellen verbunden. Die Ventilsteuerung hat funktioniert desmodrom, so dass die Ventile von den Nockenwellen sowohl geöffnet als auch geschlossen wurden. Bis dahin war dieses System nur system Ducati angelegt und verhindert schwimmende Ventile bei hohen Drehzahlen. Da war ein BoschKraftstoffeinspritzsystem benutzt. Es Luftfilter befand sich unter dem Tank und wurde durch Öffnungen im Tank mit Luft versorgt Verkleidung. bohren X Schlacht waren 98 x 66 mm groß. Das würden sich als ideale Größen herausstellen, denn Jahre später Honda (Videorecorder 1000), Suzuki (TL 1000) und Ducati (996) gleiche Größen. Denn die Telelever-Aufhängung bot wenig Platz für ein Kühler, wurden links und rechts vor den Zylindern zwei kleine Kühler montiert. Die Zylinderköpfe waren manchmal mit einer Zündkerze ausgestattet, konnten aber bis zu drei Zündkerzen aufnehmen.

Fahrradabteilung

Es paralever Hinterradaufhängung war schon bekannt, aber bei diesem Prototypen Stoßdämpfer nicht auf dem einseitigen Querlenker platziert. Stattdessen befand sich ein zentrales Federelement vor dem Hinterrad. Eine erste Version von Telelever wurde zuvor verwendet. Die Maschine hatte ein Aluminium Brückenrahmen, mit ziemlicher Sicherheit vom niederländischen Rahmenbauer Nico Bakker erbaut wurde. Die Leichtmetall-Dreispeichen Gussräder würde später im R 1100-Serie zurück kommen.

Technische Daten

BMW R 1
Zeitspanne1989-2002
KategoriePrototyp
MotortypMotor mit hängendem Ventil
Konstruktionlange platziert DoppelzylinderBoxermotor
bohren98mm
Schlacht66mm
Verschiebung996 cc
max. Leistung100-103kW/

135-140 PS

FahrtKardanwelle
FahrradabteilungBrückenrahmen
Trockengewicht165 kg

Fotos

Diverse Websites mit Fotos der R 1: