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Geert van Istendael | ||||
2017 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Geert Maria Mauritius Julianus Vanistendael | |||
| Geboren | 29. März1947 | |||
| Geburtsort | Uccle | |||
| Land | ||||
| Beruf | Schriftsteller, Dichter und Essayist | |||
| Arbeit | ||||
| Auszeichnungen | Geuzenprijs (1995) | |||
| dbnl-Profil | ||||
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Geert van Istendael, das Pseudonym für Geert Maria Mauritius Julianus Vanistendael (Uccle, 29. März1947) ist ein ProsaSchriftsteller, Dichter, Essayist, Publizist und Übersetzer. Das war er auch mal Journalist und Nachrichtensprecher.
Biografie
Van Istendael wuchs in einem international orientierten und intellektuell Umgebung. So war sein Vater August Vanistendael, der drei Gedichtbände veröffentlicht hat, persönlicher Berater des (West-)Bundeskanzlers Konrad Adenauer und Kardinal Frings von Köln. Van Istendael verbrachte einen Teil seiner Kindheit im Niederländisch Stadt Utrecht, Im Distrikt Auge in Al, und hegt seitdem eine große (wenn auch nicht immer unkritische) Liebe zu den Niederlanden und den Niederländern. Er ist der Bruder von Frans Vanistendael, ehemaliger Professor Steuerrecht zum Katholische Universität Löwen und dort bis 2005 Dean des Fakultät Gesetz und von Stefan Vanistendael, Publizist und Demograf.
Van Istendael hat studiert Soziologie und Philosophie an der Katholischen Universität Löwen. Von 1978 bis 1993 war er Reporter und Newsreader am BRT (bis 1991) und der BRTN. Er berichtete hauptsächlich über belgische Politik, über Architektur und Stadtplanung in Brüssel und über Deutschland, insbesondere über die DDR.
Seit 1993 ist er freier Autor. Als Essayist, Kolumnist, Polemiker, Dichter und Prosaautor bleibt er fasziniert vom belgischen politischen System und insbesondere von seiner Geburts- und Heimatstadt. Brüssel. Er schreibt bewusst sehr zugängliche Lyrik mit einer thematischen Vorliebe für das alltägliche Zeitgenössische und mit einem klaren humanitären Engagement. Seine Poesie bricht mit einer Gesellschaft, die sich in "der katastrophalen Modernisierung" einer industrialisierten und technologischen Welt verliert, in der Mensch und Menschheit Gefahr laufen, unterdrückt zu werden.
Bei einer großen Leserschaft ist er vor allem für Bücher wie Das belgische Labyrinth oder Die Schönheit der Entstellung (1989) und Alle Eruptionen (2001). erschien 2005 Meine Niederlande, als Antwort auf die Frage, den verzweifelten Holländern Holland zu erklären.
Van Istendael wird als Übersetzer von . geschätzt Deutsche Autoren wenn Goethe, Heine, Brecht, gebraten und Kahlau die er größtenteils zusammen mit dem Dichter übersetzte Koen Stassijns. Van Istendael war der erste, der den Begriff benutzte Zuteilung flämisch.
1995 wurde ihm der Geuzenprijs.
In mehreren Debatten hat er in a Ganze Niederlande, ein Benelux, zu glauben, in denen die Sprachen Deutsche, Französisch und Niederländisch und Kulturen treffen und bereichern sich. Van Istendael lebte in Woluwe-Saint-Lambert, eine der neunzehn Gemeinden der Region Brüssel-Hauptstadt. Ende 2017 verließ er Brüssel, um in einem Dorf zu leben.[1]
2007 veröffentlichte seine Tochter Judith Vanistendael das Comic-Album Die Jungfrau und der Neger, das auf a Kurzgeschichte basierend auf ihrem Vater. 2009 bekam er einen Ehrendoktor des Offene Universität.
Von 2007 bis 2010 war er Vorsitzender der PEN Flandern.[2]
Literaturverzeichnis
- 1978: Bäume zeigen nicht, sondern winken
- 1982: Flandern
- 1983: Bernissarts Leguanodons (Gedichte)
- 1987: Karten (Amsterdam, Gedichte)
- 1989: Das belgische Labyrinth, oder Die Schönheit der Entstellung“ (Aufsätze)
- 1990: Das belgische Labyrinth
- 1991: Geschichten aus dem Heggeland (Geschichten)
- 1992: Armes Brüssel (Amsterdam, Aufsätze)
- 1994: Geständnisse eines Reaktionärs (Aufsätze)
- 1995: Flämische Märchen
- 1996: Anders ist nicht besser
- 1996: Die Geduld der Dinge (Gedichte)
- 1997: altrapsodie (Roman)
- 1997: Anders ist nicht besser (Aufsätze)
- 1999: Neue Eruptionen (Aufsätze)
- 2000: Feldforschung in Flandern
- 2001: Das belgische Labyrinth
- 2001: Sprachmaschine
- 2001: Alle Eruptionen (Säulen)
- 2003: Der schwarze Stein (Roman)
- 2005: Meine Niederlande (Aufsätze)
- 2006: Globalisierungs-Alphabet (Aufsätze)
- 2007: Mein Deutschland (Aufsätze)
- 2008: Weihnachtsgeschichte (ist m. Judith Vanistendael)
- 2009: Gespräche mit meinem toten Gott
- 2010: An das niederländische Volk
- 2010: Eine Geschichte Belgiens: für neugierige Kinder (und ihre Eltern) (ist m. Benno Barnard und Judith Vanistendael)
- 2012: Unterwegs in Utrecht (Buchhaltungspresse Utrecht, 2)
- 2013: Die Pfarrei des Heiligen Prekarius (Huizinga-Vortrag 2012)
- 2017: Die Leiche im Obstgarten (Thriller)
- 2019: Die große Kälte (Aufsatz)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: Stefaan Van den Bremt | Vorsitzende PEN Flandern 2007-2011 | Nachfolger: David Van Reybrouck |