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Holzfässer oder Tracheen, kommen in Pflanzen vor, wo sie eine Funktion beim Wassertransport haben. Der bekannteste Ort, an dem Holzgefäße vorkommen, ist die Sekundarstufe xylem von Laubbäume.
Ein Holzgefäß besteht aus mehreren Zellen, die durch Öffnungen über (fast) den vollen Durchmesser des Gefäßes miteinander verbunden sind Zelle. In den lebenden Zellen wird die Punktion (Perforation) des Septums durch die Bildung einer großen, flachen Perforation eingeleitetgepunktet, von denen die Verschlussmembran schließlich aufgelöst wird. Die noch lebenden Protoplasten lösen die Verschlussmembran auf und vervollständigen die Gefäßwand, danach sterben sie ab und verschwinden.
Holzfassform
Die folgenden Holzgefäße werden manchmal nach Form unterschieden:
Gepunkteter Lauf mit Hofpunkten | Netzfass mit leiterförmiger Trennwand |
- Ringlauf mit ringförmigen Verdickungen mit Lignin.
- Spiral- oder Schraubgefäß mit spiral- oder schraubenförmigen Ligninverdickungen. Diese treten unter anderem auf in Linde, Ulme, Pflaume und Besen.
- Retikuläres Gefäß mit netzförmigen Ligninverdickungen.
- Gepunkteter Lauf mit gewöhnlichen Punkten oder Hofpunkten.
- Leitertonne mit breiten, waagerechten, schlitzförmigen Hofpunkten an den Wänden. Diese treten unter anderem auf in Tulpenbaumfamilie und Ranke.
Perforationsarten
Die Perforation des Septums zwischen aufeinanderfolgenden Gefäßzellen kann folgende Formen annehmen:
- Single: eine einzelne Punktion.
- Leiterförmig: mehrere längliche Perforationen, leiterförmig angeordnet. Leiterförmige Trennwände treten normalerweise in steilen Trennwänden auf, wo die Trennwand mehrere längliche Perforationen nebeneinander aufweist.
- Netzförmig (retikulär): Mehrere Perforationen, die in einer Netzform angeordnet sind.
Transport
Der Transport über Holzfässer erfolgt gegen die Schwerkraft. Dieser Transport ist hauptsächlich das Ergebnis der Verdunstung von Wasser aus den Blättern und der Kapillarwirkung. Aus den Zellwänden der Blattzellen verdunstet Wasser in die Zellzwischenräume. Wenn die Spaltöffnungen der Blätter geöffnet sind, diffundiert dieser Wasserdampf von den Blättern weg. Wasser kann dann wieder aus den Zellwänden verdunsten. Dieses Wasser wird aus den feinen Ästen der Holzgefäße nachgefüllt und durch die Kapillarwirkung der Holzgefäße wird das Wasser in den Holzgefäßen wie eine Art „Draht“ nach oben gezogen. Die Kapillarwirkung ist möglich, weil die Holzgefäße eng sind. Die Kohäsionskräfte, die die Wassermoleküle zusammenhalten, und die Adhäsionskräfte, die die Wassermoleküle an der Gefäßwand halten, sind zusammen größer als die Schwerkraft.