WikiDer > IFA W50
IFA W50 | ||||
IFA W50 Kipper | ||||
| Unternehmen | WENN EIN | |||
| Produktionsjahre | 1965-1990 | |||
| Produktionsmenge | 571.831 | |||
| Vorgänger | IFA G5 IFA S4000-1 | |||
| Nachfolger | IFA L60 | |||
| Fabrik | VEB IFA Automobilwerke Ludwigsfelde, | |||
| Motor | 4 Zylinder in Reihe, Dieselmotor, 6,6 Liter, 81-92 kW | |||
| ||||
Das IFA W50 ist ein zwischen 1965 und 1990 von VEB IFA Automobilwerke Ludwigsfelde, Teil von dem Branchenverband Fahrzeugbau (IFA), gebaut LKW. Die Produktion fand in Ludwigsfelde, DDR.
Geschichte
Ende 1958 begann in Werdau die Weiterentwicklung des Trucks S4000-1. Das schon bei VEBSachsenringZwickau laufende Arbeit an einem Nachfolger S4500 von dem neuen Projekt betroffen sein W45 (= Werdau 4,5 Tonnen) ersetzt.
Um den Bedarf des Militärs und einiger Exportkunden zu decken, Torpedo- und Modelle mit Frontlenker parallel mit teilweise standardisierten Kabinenblechteilen entwickelt. Auch der geplante Militär-LKW G 5-3 wurde dabei berücksichtigt, erst der große Aufruf auf dem Bauernkongress 1962 nach einem Lkw mit Allradantrieb führte zur Entscheidung zur Serienproduktion des W45 Trucks. Auf die Haubenvariante wurde aus wirtschaftlichen Gründen verzichtet. Unter der Bezeichnung W50 1963 wurde die Nutzlast auf 5 Tonnen erhöht. Darüber hinaus ist die modifizierte Dieselmotor des S 4000-1 mit 110 PS eingesetzt.
Das Werk Werdau hatte für die geplanten Produktionszahlen nicht genügend Kapazitäten. Im Dezember 1962 beschloss die DDR-Regierung, dass die Serienproduktion bei Industriearbeit Ludwigsfelde stattfinden würde. Dort, auf dem Gelände eines ehemaligen DaimlerFlugzeugmotorenwerk in der Genshagener Heide, war eine Industriefabrik und später auch eine Produktionsstätte für Turbinen etabliert. Nachdem die Flugzeugproduktion 1961 eingestellt wurde, wurden dieser Standort und die qualifizierten Arbeitskräfte zum Bau einer neuen Automobilfabrik genutzt. Das Unternehmen wurde um eine große Halle für die Pressenlinien, den Karosseriebau und die Endmontage erweitert. Die Serienproduktion des W50 begann am 17. Juli 1965, zunächst mit offener Karosserie. Die Fabrik wurde benannt VEB IFA Automobilwerke Ludwigsfelde. Im ersten Produktionsjahr wurden hier 855 Lkw des Typs W50 produziert, im zweiten 5.775 Lkw.
Veröffentlicht im März 1966 mit a Kipper und eine Version mit geschlossenem Ladekoffer, die ersten Varianten. 1967 folgten erweiterte Versionen und der Dieselmotor wurde von konventioneller Einspritzung auf umgestellt direkte Injektion. Dafür hatte VEB IFA Motorenarbeit Nordhausen, das die Motoren für die IFA W50 lieferte, erhielt eine Lizenz von MANN.
Im Laufe der Jahre wurde das W50-Programm stetig erweitert und die Konstruktion schrittweise verbessert. Beispielsweise wurden (Hand-)Bremsen und Lenkung geändert. Der W50 konnte in etwa 60 Varianten bestellt werden. Mehr als 70 Prozent wurden exportiert. Kunden waren nicht nur im Comecon-Länder aber auch in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein nicht unerheblicher Teil wurde in den verschiedensten Armeen der Welt eingesetzt. Damit wurde das Automobilwerk Ludwigsfelde zu einem wichtigen Lieferanten von harte Währung.
Insgesamt liefen bis 1990 571.831 W50-Lkw vom Band. Der Nachfolger war der ., der ebenfalls in Ludwigsfelde hergestellt wurde IFA L60.

W50-Prototyp

W50 mit Sattelauflieger

W50 in der Landwirtschaft, mit Allradantrieb und Niederdruckreifen
IFA ADK 70 Kranwagen

IFA W50 Feuerwehrauto

Allradantrieb W50 aus dem NVA
| Siehe die Kategorie IFA W50 von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Automodelle von Branchenverband Fahrzeugbau | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|