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IFA F9 | ||||
| Andere Namen | EMW 309 | |||
IFA F9 | ||||
| Produktionsjahre | 1950-1956 | |||
| Produktionsmenge | 40.663 | |||
| Klasse | Kompaktklasse | |||
| Versionen | Limousine, Kombi, Cabriolet, Cabrio-Limousine, Pick-up | |||
| Nachfolger | Wartburg 311 | |||
| verbunden | ||||
| Fabrik | Kläranlage, Zwickau, | |||
| Layout | Frontmotor, Frontantrieb | |||
| Motor | 3 Zylinder in Reihe, Zweitakt, 900 ccm | |||
| Getriebe | 4 Gänge, Schaltgetriebe | |||
| Maße (L×B×H) | 4,20 x 1,60 x 1,45 m² | |||
| Radstand | 2350 mm | |||
| Masse | 900 kg | |||
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Das IFA F9 ist ein Personenkraftwagen der Branchenverband Fahrzeugbau, die von 1950 bis 1953 gebaut wurde von Automobilwerk Zwickau (AWZ) im Zwickau und von 1953 bis 1956 von Automobilwerk Eisenach (AWE) im Eisenach, beide in Ost-Deutschland.
Geschichte
Auf der Leipziger Messe im Frühjahr 1948 IFA neben der F8 auch die von der ehemaligen Auto Union entwickelt und geplant zur Einführung 1940 DKW F9 vor dem. Die gemeinsame deutsche Fachpresse erklärte ihn zu einem wichtigen neuen Auftritt, und es war noch nicht absehbar, dass Jahre später auch in der Bundesrepublik das DKWDreizylinder gebaut werden.
Die Produktion der mittlerweile IFA DKW F9 und ab 1952 IFA F9 besagtes Auto startete im Oktober 1950 in Kleinserie in der ehemaligen AudiWerk in Zwickau. Die F9-Karosserien stammten aus dem Zwickauer HorchWerk, die Montage erfolgte bei Audi. Auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1951 wurde die Cabrio ausgestellt und zusätzlich die Limousine mit diversen Änderungen (z.B. die komplette Frontscheibe statt einer geteilten Frontscheibe), die jedoch erst Jahre später teilweise in Serie umgesetzt wurden.
Im Sommer 1953 wurde die Produktion des F9 in das IFA-Werk Eisenach (interne Bezeichnung EMW 309), weil in Zwickau die Produktionskapazitäten für die AWZ P70 "Zwickau" wurde benötigt. Ab Herbst 1953 (ab Wagennummer 55.501) hatte der F9 eine höhere Motorleistung, große Frontscheibe ohne Mittelsteg, große Panorama-Heckscheibe (auch ohne Riegel), einen 40-Liter-Tank im Heck (mit Benzinpumpe) und einen modifizierten Zündung und Zylinderkopf.
Neue Modelle waren die Kombi mit seitlich angeschlagener Hecktür und der Lieferwagen (abholen). Außerdem gab es eine Cabrio-Limousine im Programm stand eine Limousine mit Stoffdach über dem Kofferraumdeckel. Inzwischen kamen die Karosserien der Limousine und des Cabriolets von VEB Karosserie Dresden (früher Glaser), die Karosserie des Kombi wurde bei VEB Karosserie Halle (früher Kuhn). Insgesamt wurden maximal 7 Karosserievarianten produziert, darunter ein Kübelwagen und eine kleine Zahl Roadster zu Ausstellungszwecken erstellt. Eine viertürige Version des F9 kam jedoch nicht.

IFA F9 Kombi

IFA F9 Cabriolet und Limousine
IFA F9 Kubel
Bis Mai 1956 wurden insgesamt 40.663 Autos produziert, wobei die ersten 1.880 aus Zwickau und knapp 39.000 aus Eisenach stammten.
In den Niederlanden
Der Importeur in den Niederlanden war De Binckhorst Auto- und Motorradimport im Den Haag. Im März 1952 wurde eine „erhabene Neuschöpfung aus den ehemaligen DKW-Werken in Chemnitz“ beworben, zunächst angeboten für 4.575 Gulden, war der Preis für "die neue F9" (aus Eisenach) im August 1954 auf 4.895 Gulden gestiegen. Im Juni 1956 wurden die „neuen Preise“ auf (nach wie vor) 4.575 Gulden für die Limousine, 5.500 Gulden für das Cabriolet und 5.195 Gulden für den Kombi gesenkt.
Nachfolge
1955 wurde die Wartburg 311 vorgestellt. Der Wartburg basierte auf dem F9 und übernahm Motor und Fahrwerk, hatte aber eine neue viertürige Karosserie. Die Produktion begann im Oktober 1955.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Automodelle von Branchenverband Fahrzeugbau | ||||||||
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