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Kometenwijn

EIN Kometenwein (Französisch: Vin de la Comete) ist ein Wein aus Trauben, die in einem Jahr geerntet werden, wenn eine große Komet ist am Himmel. Traditionell galt der Vorbeiflug eines Kometen als besonderes Omen. Der Komet würde auch einen besonderen Jahrgang einläuten, einen „Kometenwein“. Eine frühere Gelegenheit, die berühmten Kometenwein hervorbrachte, war das Weinjahr 1630[1].

1811

Eine Zeichnung des Kometen Flaugergues aus dem Jahr 1811.

Im Jahr 1811 stand der Stand Komet von Flaugergues im Himmel. In diesem Jahr gelungen ChampagnerhausVeuve Clicquot besonders klaren Champagner zu machen. Dieser Champagner, bekannt als der Cuvée de la Comete, fiel hauptsächlich in Russland besonders im Geschmack. Auch andere Französisch und Deutsche Weine sowie die Cognac aus diesem Jahr waren von besonders guter Qualität.

Das Konzept des Kometenweins wurde in Frankreich und Deutschland eingeführt (dort Kometenwein) etabliert.

Der Wein aus diesem Jahr wurde später als bester Wein des Jahrhunderts bezeichnet. Die Wetterbedingungen waren sehr günstig gewesen. Nach einem mäßig kalten Winter folgte ab Februar trockenes und warmes Frühlingswetter, das bis Mai andauerte. Im Mai kam der Sommer und es folgte ein warmer und langer Herbst.[2] Das begünstigte die Lese der Trauben. Der Wein von 1811 wurde als "ein echter Nektar" beschrieben und der Ertrag war reichlich. Seitdem wurde immer wieder versucht, einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Kometen und der Qualität der Weine nachzuweisen. Der „Eilfer“ bezieht sich auch ausdrücklich auf den Wein von 1811. Seit 1811 werden Kometen auch auf Sektkorken abgebildet.

Ein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen der Qualität des Weines und dem Vorkommen eines gut sichtbaren Kometen ist bisher nicht nachgewiesen.

In der Literatur

Kometenwein hat auch in der deutschen Literatur einen Platz eingeräumt.

Johann Wolfgang von Goethe in seinem erwähnt West-Ostlicher Divan der "Elfer" oder Kometenwein[3].

Felix Mendelssohn Bartholdy verwendete Goethes Text mit einer geringfügigen Änderung in seinem Türkisches Schenkenlied. Opus 50/1[4][5].