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Es Museum Ostwall (vollständiger Name Museum Ostwall im Dortmunder U) ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in der ehemaligen Brauerei Dortmund U auf der Leonie-Reygers-Terrasse im Deutsche Stadt Dortmund (Zustand Nordrhein-Westfalen).
Geschichte
Das Museum am Ostwall wurde 1947 gegründet. Das Museum liegt direkt am Ostwall und wird von einem kleinen Skulpturenpark umgeben. An diesem Ort, vor der Zerstörung im Zweiter Weltkrieg, die ehemalige Geschäftsstelle des Landesoberbergamtes Dortmund, wo die städtische Sammlung der Kollekte Museum für Kunst- und Kulturgeschichte untergebracht war.
1949 begann der schrittweise Bau mit dem vorhandenen Baumaterial aus dem zerstörten Museum für Kunst und Kulturgeschichte, einem der ersten Nachkriegskunstmuseen des 20. Jahrhunderts. Das neue Museum am Ostwall wurde 1952 in Teilen eröffnet und bis 1956 erweitert.
2009 wurde das Museum geschlossen und im Oktober 2010 die neue Unterkunft in den oberen beiden Etagen der ehemaligen Dortmunder "Union Brauerei" eröffnet Dortmund U.
Sammlung
Die Museumssammlung umfasst Gemälde, Skulpturen, Objekte und Fotografien sowie eine Grafiksammlung von mehr als 2500 Stücken des Lieferwagens Expressionismus und der klassischen Moderne bis hin zu den zeitgenössischen Kunstbewegungen.
Das Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts konzentrierte sich zunächst auf Werke der Künstler, die unter die Nationalsozialismus wenn Entartete Kunst golden. Zu diesem Zweck wurde 1957 die Sammlung Gröppel, die etwa 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken umfasste, rekrutiert.
Vor allem Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Otto Müller, Emil Nolde und Karl Schmidt-Rottluff, die 1905 die Künstlervereinigung „Die Brücke" im Dresden gegründet hatte, gehören zur Sammlung. Die Kunst der 1912 Gegründeten Avantgarde Künstlergruppe die „Blauer Reiter“ ist stark vertreten mit Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke und vor allem mit Alexej von Jawlensky.
Das Museum besitzt die zweitgrößte Sammlung von Werken von Alexej von Jawlensky in Deutschland (nicht Museum Wiesbaden).
Mit nur einem Werk sind folgende Künstler vertreten: Otto Dix, Lyonel Feininger, Alberto Giacometti, Paul Klee, Oskar Kokoschka und Oskar Schlemmer. Bei der Stillleben ist insbesondere der Künstler Christian Rohlfs gut vertreten. Das Museum besitzt auch 26 grafische Arbeiten von Pablo Picasso aus den 40er und 50er Jahren, sowie Grafiken von Joan Miro, Marc Chagall und Salvador Dalic.
Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre wurden mit den Sammlungen Feelisch bzw. Siegfried Cremer über 1000 Werke erworben, darunter Werke von Marcel Duchamp bis um Joseph Beuys, Nam June Paik, Wolf Vostello, und von Günther Uecker bis um Jean Tinguely. Dadurch wurde mit den Kunstbewegungen ein neuer Schwerpunkt in der Sammlung geschaffen: Informelle Malerei, Null und Fluss.
Fotogallerie

Paula Modersohn-Becker: Selbstporträt vor blühenden Bäumen (1902)

August Macke: Baum im Kornfeld (1907)

August Macke: Großer Zoologischer Garten, Triptychon (1913)

Wilhelm Morgenner: Einzug Christi in Jerusalem (1912)

Lovis Corinth: Götz von Berlichingen (1917)
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