WikiDer > Kriegsroman
EIN Kriegsroman ist ein Roman in dem die Kriegsjahre ob die Auswirkungen dieser Jahre auf die Nachkriegsgenerationen beschrieben werden.
Kriege hinterlassen tiefe Spuren, auch in der Literatur. Diese werden in einem Kriegsroman verarbeitet. Themen in diesen Geschichten sind: der Widerstand, Verfolgung, untertauchen und natürlich die Kriegszeit selbst. Auch in Kriegen passieren viele Dinge, die den meisten unbekannt sind. Viele Details werden erst lange nach Kriegsende gefunden. Der Autor eines Kriegsromans hat den Krieg nicht unbedingt erlebt. Manchmal hat er andere Quellen, aus denen er eine Geschichte baut, oder er hat eine tolle Phantasie.
Der Kriegsroman ist seit dem 19. Jahrhundert ein klar definiertes Genre. Zwei bekannte Romane aus dem 19. napoleonische Kriege sein Der Kartäuser von Parma von Stendhal und Krieg und Frieden von Leo Tolstoi. Das rote Abzeichen des Mutes von Stephen Crane geht es um die Amerikanischer Bürgerkrieg.
Europäische Kriegsromane des 20. Jahrhunderts haben insbesondere die Zweiter Weltkrieg und der Vietnamkrieg als Thema. Bekannte niederländische Romane mit dem Zweiten Weltkrieg als Thema sind Damokles' Dunkelkammer von Willem Frederik Hermans, Das Leid von Belgien von Hugo Claus und Das steinerne Brautbett und Der Angriff von Harry Mulisch. Bekannte Romane über den Vietnamkrieg sind Der stille Amerikaner von Graham Greene und Die Dinge, die sie trugen von Tim O'Brien.