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Plan W
Plan W
Plan W-Wagen B 4118 im Eisenbahnmuseum.
NummerW1: 24
W2: 26
NummerierungW1: 4101 - 4124
W2: 50 84 21 37 501-532
HerstellerArbeitsspur
BaujahrW1: 1966
W2: 1968
Achsanordnung2' 2'
Spurweite1.435 mm
Masse23 Tonnen
Länge über Puffer26,4 Meter
Anzahl Sitzplätze104
Sitzplätze 2. Klasse88
Anzahl Klappsitze16
Technik
Versorgungsspannung1000, 1500, 3000 Volt =
Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr
Verkehr & Transport

Plan W ist der Name, den die Niederländische Eisenbahnen gab 50 Eisenbahnwaggons an diese Firma in den Jahren 1966 und 1968 geliefert von Arbeitsspur zu Utrecht. Nur Wagen mit zweite Klasse gebaut, so dass sie immer zusammen mit anderen Wagen fuhren.

Geschichte

1966 lieferte Werkspoor eine erste Serie von 24 Wagen (Plan W1), die speziell für die Nachbarlandzüge zu Deutschland und Belgien. Bei dieser Serie wurde in großem Umfang Gewicht eingespart. Für die Möblierung wurden die deutschen Wagenreihen für den Inlandsverkehr, die "Silberlinge", die die gleichen Abmessungen hatten. Um den Fahrgästen mehr Beinfreiheit zu bieten, installierte NS elf Sektionen für acht Passagiere, gegenüber zwölf für die Bn-Wagen der Deutsche Bundesbahn. Das Drehgestelle sind vom gleichen Typ wie die unter die NS-Elektrotriebzüge von Matt '64 platziert sind.

Die Wagen wurden in Dienst gestellt und erhielten die Nummernreihe B 4101-4124. 1969 erhielten sie die Computernummern 21-30 401 bis 428, wobei die Nummern auf 9 enden und 0 übersprungen wurden. Bei einem Zugunglück Düsseldorf 1970 wurde die 21-30 423 (ex-B 4119) so stark beschädigt, dass dieser Wagen verschrottet werden musste.

1968 folgte eine zweite Serie von 26 Wagen, Plan W2. Sie waren ausschließlich für den Hausdienst bestimmt. Die Heizung darf nur unter 1500 Volt liegen Gleichspannung Arbeit und daher beschränkte sich ihr Anwendungsbereich auf die Eisenbahnlinien in den Niederlanden. Ansonsten waren sie identisch mit der ersten Serie. Bei der Auslieferung an die NS erhielten sie nicht die geplanten Nummern B 4201-4226, sondern sofort die Standard-UIC-Wagennummerierung 21-37 501 bis 532. Auch hier wurden die Zahlen, die auf 9 oder 0 enden, nicht verwendet.

Pläne für eine dritte Serie von 40 Wagen, Plan W3 für den Nachbarlandverkehr, kamen 1971 nicht zustande, weil die NS die Wagen im Anschluss an Deutschland lieber von der DB einbauen ließ. Die DB ließ jedoch die Möglichkeit offen, dass die NS 30 von 500 von der DB zu bestellenden Wagen besitzen würde. Am Ende ist dies nicht passiert.[1]

Reisebusse Plan W1 im Benelux-Dienst.

Vom Plan W1 von 1966 wurden 1973-1974 zwanzig Stück für den Einsatz in der Wendezüge des Benelux-Service. Später wurden auch die anderen drei dafür geeignet gemacht. Die Wagennummern wurden 21-37 451 bis 477. Der Einsatz in den Benelux-Zügen AmsterdamBrüssel endete 1987, woraufhin sie in den Hausdienst übergingen.

Die Wagen wurden 1996 außer Dienst gestellt. Aufgrund fehlender Ausrüstung wurden jedoch einige Wagen 1998 als Verstärkungswagen wieder in Dienst gestellt. 1999/2000 wurde der Großteil der Wagen nach einer Sanierung wieder in Betrieb genommen, nicht als Verstärkungswagen, sondern als fester Bestandteil eines Kofferraums. Ein Teil der Wagen fungierte jedoch als Kommissionierwagen für die zu sanierenden Wagen und wurde dann zur Verschrottung abtransportiert. Das endgültige Ende kam 2003.

Farbschema

Plan W-Wagen B 4118 der Eisenbahnmuseum im Original-Farbschema Amersfoort.
Innenraum des Museumswagens.
Innenraum des Museumswagens.

Die Plan W-Wagen wurden in der seit 1954 verwendeten Bauart ausgeliefert Preußischblau Farbschema, das in den 1950er und 1960er Jahren für gezogene Wagen üblich war Die Exemplare im Benelux-Dienst (W1) waren dunkelblau lackiert, mit gelbem Band. Die anderen Wagen (Baureihe W2) wurden zwischen 1982 und 1984 bei einer Überholung entsprechend der Farbgebung der Wagen gelb-blau lackiert. ICR (das Standard-Intercity-Farbschema), mit dem sie damals zusammen dienten. Die Ex-Benelux-Wagen bekamen schließlich auch diese Farbkombination. Die Waggons wurden übrigens nicht mit einem anderen, komfortableren Intercity-Interieur ausgestattet.[2]

Gerettet

Es gibt drei Kutschen, die von der Niederländisches Eisenbahnmuseum in Utrecht, von denen die 21-37 452 fahrtüchtig ist und als B 4118 mit alten Fenstern und blauer Lackierung in den Auslieferungszustand zurückversetzt wurde.

Im Juni 2009 wurden die beiden anderen Exemplare (21-37 455 und 21-37 457) an die Friesische Dampfeisenbahngesellschaft (FStM), die sie nach der Genesung bei einem Touristen nutzen wollte Dampfzugdienst zwischen Sneek und Stavoren. Die Waggons wurden bei Shunter in Roosendaal überholt. Die FStM ging 2011 Pleite und die Wagen wurden Eigentum eines der Gläubiger.

Im Jahr 2013 wurden diese beiden Plan W-Wagen von der Historische Diesel Equipment Foundation Equipment aus der Konkursmasse der FStM übernommen. Im Juli 2013 wurden beide Wagen von Roosendaal nach Amersfoortwo sie saniert werden. Der Reisebus 21-37 455 (ex-B 4105) fährt seit 2018 in der Benelux-Ausführung.

Externer Link

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