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Venloosch Alt
Venlo Alt
Venlo Alt
Gebraut seit2001 (1753)
Fermentationobergärig
Alkoholanteil5%
ZutatenWasser, Gerste, Hopfen,
LagerLagertanks
BrauerBrauerei Lindeboom
Artaltbier
Farbekupferrot
Liste der niederländischen Biere
Portal  Portalsymbol  Bier
Essen und Trinken

Venlo Alt ist ein Niederländischaltbier, gebraut bei Brauerei Lindeboom.

Geschichte

Das Bier wurde 1753 erstmals erwähnt, damals in mehreren gebraut Brauereien in der Mitte von Venlo. Die Brauer der Stadt beschwerten sich bei der Gemeinde, dass sie altes Bier noch einmal versteuern müssten, wenn es bereits versteuert war. Um 1900 kaufte Leopold Wolters eine Brauerei namens La Belle Alliance in der Lomstraat, wo es insgesamt vier Brauereien gab. Diese Brauerei war eine der Brauereien, die in Venlo Altbier brauten. Während des Krieges wurde die damals einzige in Venlo verbliebene Brauerei erheblich modernisiert und erweitert. Später im Krieg arbeitete Sohn Edmond Wolters bei diebels in Issum zu entkommen Arbeitseinsatz im Ruhrgebiet. Am 5. November 1944 wurde die Brauerei bei einem Bombenangriff getroffen und der Braubetrieb eingestellt. Nach dem Krieg wurden die restlichen Gebäude zu Spirituosengeschäften umgebaut. Die Ausrüstung, die die Bombardierung überlebte, wurde an die Drei Hufeisen in Breda. Der Spirituosenladen Citadel, der später in einem Teil der Gebäude wohnte, verkaufte dieses Bier lange Zeit als Agent in Venlo.

In dieser Zeit wurde in Venlo kein Altbier mehr gebraut. Ab den 1960er Jahren tauchten regelmäßig Altbier-Werbung in der Venloer Gastronomie auf, allerdings von deutschen Brauereien, die kurz hinter der Grenze am Niederrhein angesiedelt waren.

1983 wurde die Marke Venloosch Alt veröffentlicht. Initiatoren waren Jan van Groenendaal, Betreiber des Café de Gouden Tijger in der Lomstraat, und John Keulartz, Immobilienbesitzer, Brauereimieter und Gastronomiemagnat. Die Wiedereinführung des Altbiers war bei der Wiedereröffnung von CafeIm Goldenen Tiger. Gebraut wurde das Bier zunächst im Arcense Dampfbierbrauerei. Als Keulartz jedoch entschied, dass alle seine Cafés Löwenbier anzapfen musste, wurde Venloosch Alt in dieser Valkenburg Brauerei gebraut. Leeuw braute jedoch nur untergäriges Bier, also gab es technisch gesehen kein Altbier mehr. Die Aktie Venloosch Alt in Arcen wurde dann als Altforster Alt vermarktet. Am Ende von 20. Jahrhundert Keulartz und alle seine Cafés wurden von Leeuw nach Valkenburg verlegt in Brauerei Lindeboom in Neer und ließ dort fortan auch den Venloosch Alt brauen. Lindeboom hatte ein Rezept von Freddy Delvaux von der Universität Leuven entwickelt, der das Bier wieder obergärig machte, aber auch mit Koriander und Zitrusschale würzte. Dies gab dem Bier eine belgischere Note. Seit 2017 hat der neue Braumeister Jan-Willem Den Hartog van Lindeboom die Rezeptur überarbeitet und geschmacklich wieder im Rahmen eines Niederrheinischen Alts. In diesem Jahr gewann das Bier auf der Drinktec in München den European Beerstar Award in Silber in der Kategorie Altbier.

Rezept

Das Bier ist ein obergäriges Bier. Eine Art LichtMalz und zwei Arten von dunklem Malz werden im Brauprozess verwendet. Am Ende des Brauprozesses wird das Bier aromatisiert mit hüpfen.

Das ursprüngliche Venloosch Alt war wahrscheinlich eine dem Vlaams-Oud-Braun ähnliche Biersorte, ein süß-saures Bier, das lange in Fässern reift. Dies gilt auch für deutsches Altbier. Es gab Brauer, die Feigen und Rosinen hinzugefügt.

Variante

Seit 2003, a Weizenbiergebrühte Variante: Venloos Weiß.

Siehe auch

Externer Link