WikiDer > August Hobl
August Hobl (Frankfurt am Main, 13. April1931) ist ein DeutscheMotorradrennfahrer das war besonders erfolgreich in der die fünfziger.
Jugend
August Hobl war der Sohn von August Hauptmann und Kreszentia Hobl. Sein Vater war Metallarbeiter, fand aber nur schwer Arbeit, da er noch immer an seinen Verletzungen durch die Erster Weltkrieg. Die Familie ist ausgezogen Kottingworth im beilngries zu Ingolstadt in der Hoffnung, Arbeit zu finden, aber es war schwierig in der Krisenjahre. Pater Hauptmann fand schließlich Arbeit in der Firma Adler im Frankfurt. August wurde dort geboren, doch die Familie zog im Juli 1931 zurück nach Ingolstadt. Von 1937 bis 1945 besuchte August die "echte Schule" in Ingolstadt. Dann wurde die Stadt bombardiert und auch das Haus der Familie Hauptmann-Hobl wurde beschädigt Königsmoos. In Ingolstadt wurde inzwischen mit dem Wiederaufbau begonnen und dort am 11.11.1949 der Neubau errichtet Auto Union Fabrik beauftragt. August Hobl wollte Flugzeugmechaniker werden, doch nach dem Krieg war von der deutschen Flugzeugindustrie nichts mehr übrig. Er wurde als Lehrling in einer Werkstatt in Pobenhausen (Kreis Neuburg-Schrobenhausen). Bei der Firma Schweiger lernte er alles über die Metallbearbeitung und die Reparatur von Geräten aller Art. Sein Lehrer war während des Krieges behindert, also musste August seinen Führerschein machen, um ein Auto zu fahren DKW 500 mit Beiwagen Bestellungen zu liefern. Nach drei Jahren bei der Firma Schweiger gelang August 1949, im selben Jahr, in dem sein Vater starb, die Nachfolge. Die Stadt Ingolstadt stellte ein Wächter, der ihm einen Job bei der Auto-Union verschaffte. August ("Gustl") erlernte den Beruf des Kfz-Mechanikers und arbeitete bei der Produktionsabteilung für Motorräder des Auto Union im Ingolstadt. 1950 trat er in die Prüfabteilung der DKW-Motorräder arbeiten.
Rennkarriere

1951 fuhr er erstmals mit einem geliehenen, modifizierten DKW RT 125 beim Donau-Ring Rennen in Ingolstadt. Er startete seine Rennfahrerkarriere genau zum richtigen Zeitpunkt: 1952 durfte Deutschland wieder an internationalen Wettbewerben teilnehmen und die Marken DKW und NSU hatte die richtige Ausrüstung, um erfolgreich zu sein. In diesem Jahr machte Hobl seine Rennlizenz. 1953 startete Hobl als "Nachwuchsfahrer". Er war zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem DKW-Team verbunden, wodurch er das Handwerk von erfahrenen Fahrern wie z Ewald Kluge und Siegfried Wünsche. DKW befand sich zunächst in Zschopau, aber nach dem Zweiter Weltkrieg war die fabrik in der Sowjetische Besatzungszone verlagerte das Unternehmen schließlich in die Hobler Heimatstadt Ingolstadt. Von 1954 bis 1956 war Hobl Teil des DKW-Teams als Fabrikfahrer. Er begann in der 250- und der 350cc-Klasse. 1955 wurde Hobl Deutscher 350ccm Meister, aber er trat bei den Rennen Hohenstein-Ernstthal mit einer neuen 125ccm Maschine an, die eigentlich auf seiner 350ccm basiert DKW RM 350. Diese Maschine hatte drei Zylinder von 116cc, zwei stehende und eine liegende. Messungen zeigten, dass der horizontale Zylinder etwas mehr war Leistung und deshalb wurde eine 125ccm Maschine mit einem horizontalen Zylinder gebaut. Dieses Zweitaktmotor 17 PS geliefert. Mit dieser Maschine besiegte Hobl am Sachsenring der Favorit WENN EINFahrer. Für die DDRRennleiter Hubert Schmidt-Gigo hatte schlimme Folgen. Die DDR-Motorsportchefs erwarteten einen DDR-Sieg und Schmidt-Gigo hatte dies durch die Zulassung der DKW-Teilnahme unmöglich gemacht. Er konnte auch nicht erwarten, dass der DKW schneller ist als die damals bereits verfügbaren IFA-Zweitakter rotierende Einlässe hätten. 1956 fuhr er zusammen mit Karl Hoffmann, Hans Bartli und die Briten Cecil Sandford. Hobl wurde Deutscher Meister in den Klassen 125 und 350 ccm. Außerdem wurde er Zweiter in der 350ccm Meisterschaft von 1956. Als sich DKW nach 1956 aus dem Rennsport zurückzog, beendete auch August Hobl seine eigene Karriere.
Ergebnisse der Straßenrennen-Weltmeisterschaft
(Rennen in Kursivschrift die schnellste Runde angeben)
| Jahr | Klasse | Mannschaft | Motorrad | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | Punkte | Platz | Siege | Weltmeister |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1953 | 250 cc | DKW | DKW RM 250 | IOM - | GER 6 | DEUTSCHLAND 3 | ULS - | SWI - | NASS - | SPA - | 6 | 8. | 0 | |||
| 350 cc | DKW | DKW RM 350 | IOM - | GER - | BEL - | DEUTSCHLAND - | FRA - | ULS - | SWI - | NASS 4 | 3 | 11. | 0 | |||
| 500 cc | DKW | DKW RM 350 | IOM - | GER - | BEL - | DEUTSCHLAND - | FRA - | ULS - | SWI - | NASS - | SPA DNF | 0 | - | 0 | ||
| 1955 | 125 cc | DKW | DKW RE 125 | SPA - | FRA - | IOM - | DEUTSCHLAND - | GER - | NASS 4 | 3 | 9. | 0 | ||||
| 350 cc | DKW | DKW RM 350 | SPA - | IOM - | DEUTSCHLAND 2 | BEL 2 | GER 4 | ULS - | NASS 5 | 17 | 3. | 0 | ||||
| 1956 | 125 cc | DKW | DKW RE 125 | IOM - | GER 3 | BEL - | DEUTSCHLAND 5 | ULS - | NASS 8 | 6 | 7. | 0 | ||||
| 350 cc | DKW | DKW RM 350 | IOM - | GER 3 | BEL 2 | DEUTSCHLAND 2 | ULS - | NASS 6 | 17 | 2. | 0 |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|