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BMW RS53
Der 1954er BMW RS 54 hatte die interne Werksbezeichnung RS 223
RS 54-Motor im 500 ccm Beiwagenkombination von Max Deubel und Emil Hörner

Das BMW RS 53 und RS54 sein Motorrad (Produktionsrennfahrer) der Marke BMW.

Geschichte

BMW war bis zum die Dreißiger sehr erfolgreich im Bereich der Geschwindigkeitsrekorde. Ernst Henne fuhr zwischen 1929 und 1937 sogar 76 Rekorde, von denen der letzte (279,5 km/h mit einem 500ccm BMW mit Kompressor) würde mindestens 14 Jahre dauern. Diese Rekorde fuhren nur geradeaus. Wenn es um den echten Rennsport ging, waren die BMWs ohne Hinterradaufhängung und mit dem schweren Schwinggabel mit Blattfeder keine Konkurrenz für schnelle Maschinen wie Norton CS1, das Rudge 500 ccm Vierventiler, der Gilera Rondine Vierzylinder und die Motosacoch Eine 50 "Fliegende Banane". Deshalb hatte Diplom-Ingenieur Schleicher in 1935 ein neuer 500ccm Racer mit obenliegende Nockenwellen, Königsachsen, Kolbenring und ein Teleskopgabel entwickelt. Dieses RS 500 war bei den damals ausgetragenen internationalen Rennen einigermaßen erfolgreich. Es Weltmeisterschaft im Straßenrennen gab es noch nicht. Nach dem Zweiter Weltkrieg Deutschland war zunächst von vielen internationalen Organisationen ausgeschlossen, darunter die Federation Internationale de Motocyclism, das in 1949 die Weltmeisterschaft gegründet. Da Deutschland davon ausgenommen war, haben BMW und NSU auch das von dieser Organisation verhängte Kompressorverbot noch nicht einhalten. Bei nationalen deutschen Rennen könnte der RS ​​500 noch einige Jahre halten, bis 1951 der FIM beigetreten. Damals hätten andere Länder schon mehrere Jahre an der Entwicklung neuer Racer arbeiten können. Jeder neue BMW Racer müsste gegen Maschinen wie die antreten AJS E90S "Porcupine" und der Norton Manx 500, während die Italiener gerade den Einzylinder abbezahlten Gilera Saturno 500 von neu, von Piero Remor Gilera entwickelte einen 500-cm³-Vierzylinder, dessen Block später fast unverändert im Jahr gebaut wurde MV Agusta Rennfahrer, die Rennstrecken zwei Jahrzehnte lang regieren würden. Es wäre eine ziemliche Herausforderung für die deutschen Marken, sich unter diese Gewalt zu mischen. Trotzdem sprang BMW ein, tat dies jedoch zunächst mit einer „amputierten“ kompressorlosen Variante des RS 500 und einem Schubstangen Ausführung. Der RS ​​500 kam auf ca. 43 PS, obwohl dies 1953 wurde leicht erhöht. Trotzdem stellte BMW 1953 den Bau des Werksrennfahrer.

RS 53

1954 eine kleine Anzahl von number Produktionsrennfahrer gebaut, unter dem Namen RS 53. Der RS ​​53 war für private Fahrer im Angebot für ca. 10.000 DM. Dennoch wurde die Grenze nicht zu scharf gezogen: BMW legte Walter Zeller als Werksfahrer auf der Maschine. Der Motor leistete 50 PS und konnte damit mit den Privatfahrern einigermaßen mithalten, nicht aber gegen die englischen und italienischen Top-Marken. Es war klar, dass das Motorrad für den Straßenrennsport komplett neu konstruiert worden war. Der Langhubmotor (bohren/Hubverhältnis = 66 x 72 mm) wurde bei keinem bestehenden BMW verwendet. Der Motor hatte obenliegende Nockenwellen das von Königsachsen angetrieben wurden. Zum ersten Mal ist die Kolbenring ersetzt durch a SchwingeHinterradgabel mit zwei Feder-/Dämpferelementen. Die Kardanwelle war gegen den Uhrzeigersinn, so dass es Tellerrad innen (gegen das Rad).

RS54

Die Rennversion von 1953 wurde nur dem Namen nach geändert. Die Maschine sollte noch einige Jahre von Privatfahrern genutzt werden, aber BMW startete 1955 mit einem offiziellen Werksteam. Dann wurde eine Einspritzversion des 500-ccm-Renners verwendet. Doch RS 53 und RS 54 waren die Basis für eine der größten Erfolgsgeschichten der Motorradgeschichte. Das 500cc Seitenwagen-Renner erreicht zwischen 1954 und 1974 19 Weltmeistertitel.

Technische Daten

BMW RS 53
Zeitspanne1953-1954
KategorieProduktionsrennfahrer
MotortypMotor mit hängendem Ventil
Konstruktionquer DoppelzylinderBoxermotor
bohren66mm
Schlacht72 mm
Verschiebung492,7 cm³
max. Leistung37 kW/50 PS
FahrtKardanwelle
Fahrradabteilungdoppelter Wiegenrahmen, Rohrrahmen
VorgängerRS 500
Nachfolger500cc Einspritzung