WikiDer > Todesstraße
Die informelle Qualifikation Todesstraße wird von der Öffentlichkeit und in den Medien an wiegen mit erhöhtem Risiko eines lebensgefährlichen Unfalls. Manchmal ist dies ein festgelegtes Ziel statistische Daten.
Der Begriff wird insbesondere in der Medien verwendet, wenn es regelmäßig zu tödlichen Unfällen auf derselben Straße kommt. Normalerweise sind dies Provinzstraßen, obwohl in Deutschland die Bundesautobahn 2 ist auch als Straße mit relativ hoher Unfallzahl bekannt.
Faktoren
Das Unfallrisiko steigt oft durch folgende Faktoren:
- Lange monotone Geraden, die dazu führen können, dass der Fahrer den Fokus verliert (Polderblindheit).
- Die Straße ist eine zweispurige Hauptstraße, die sowohl vom Nah- als auch vom Fernverkehr genutzt wird. Da die Straße zweispurig ist, ist das Überholen besonders riskant, aber da auch langsamere Lkw und Traktoren die Straße befahren, kommt es immer noch häufig vor.
- Straßenverengungen.
- Überladene Teile wie Kurven und Hügel.
- Ein abfallender Seitenstreifen, Gräben und/oder Bäume am Straßenrand, die das Risiko eines (tödlichen) Unfalls erhöhen, wenn das Auto (teilweise) von der Straße abgekommen ist. Außerdem kann die Sonne, die durch die Bäume scheint, den Fahrer in ein Licht rücken Trance was dazu führt, dass er weniger aufpasst.
- Bahnübergänge ohne Ampel (insbesondere auf Autobahnen, die Nebenstraßen eben überqueren).
- Fehlerhaft oder unlogisch Beschilderung und Ein- oder Ausstiegssituation, die bei Autofahrern zu unsicherem und damit gefährlichem Verhalten führen kann.
- Die Straße wird wie Abkürzung und muss daher einen Verkehrsfluss verarbeiten, der tatsächlich höher ist, als die Straße ausgelegt ist.
Beispiele
Einige Straßen in den Niederlanden und Belgien, die manchmal als Todesstraßen gekennzeichnet sind:[Quelle?]
Maße
Straßenbehörden und Regierungen ergreifen häufig Maßnahmen, um Risiken zu reduzieren. Dies geschieht in der Regel durch das Anbringen von Warnschildern, die Reduzierung der Geschwindigkeitsbegrenzung an risikobehafteten Stellen, ein Überholverbot oder die Verbesserung der Straße selbst, beispielsweise durch den Bau von Kreisverkehren und/oder stufengetrennten Kreuzungen oder die Beseitigung von Kreuzungen. Die Straße kann auch um bebaute Gebiete umgeleitet, verbreitert oder durch andere bessere Verbindungen ersetzt werden. Das N273 ist beispielsweise für den überregionalen Verkehr zwischen der Grathem-Verbindung der A2 und Blerick ersetzt durch die A73, die ein paar Kilometer südlich bei Die Vonderen-Kreuzung Anbindung an die A2 und über Roermond und Venlo bei Blerick mündet wieder die N273. Straßenverbesserungen sind jedoch oft kostspielige Projekte, die auch den Widerstand von Umweltschützern und Anwohnern hervorrufen können. Außerdem ist die geografische Lage nicht immer dafür geeignet. Daher kann es manchmal lange dauern, bis Verbesserungen vorgenommen werden.