Fluspirilen wurde 1963 entdeckt Antipsychotikum und auf dem Markt seit 1970 (Janssen Pharma) unter dem Markennamen Imap, intramuskulärAntipsychotikum.[1] Es wirkt sowohl therapeutisch als auch präventiv auf Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Es ist ein Depotarzneimittel: das heißt, es ist nach einer Injektion für lange Zeit (Wochen) wirksam. Deshalb wird es vor allem bei Menschen angewendet, die unter chronischen Halluzinationen oder Wahnvorstellungen leiden und denen es schwerfällt, regelmäßig Medikamente einzunehmen. Fluspirilen wirkt hauptsächlich auf die DopaminRezeptoren: es hat also relativ wenig Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Verstopfung und dergleichen, aber relativ viele Nebenwirkungen der Motorik, wie Parkinson-Beschwerden, Dystonie und derartige. Es unterscheidet sich von der atypische Antipsychotika die diese Nebenwirkungen weniger haben, aber noch andere an ihrer Stelle. Es zählt zu den klassischen Antipsychotika.
Nebenwirkungen und Risiken
- Verminderte Initiative und emotionale Unempfindlichkeit sind häufig und Teil der Wirkung
- Bei Menschen, die dafür empfindlich sind, wie z Parkinson-Patienten, hat es viele unerwünschte Wirkungen auf die Motorik: Parkinson-ähnliche Symptome und Müdigkeit, Dystonie, Spätdyskinesie und dergleichen hängen von der Dosis und der individuellen Disposition ab.
- Alle Arten von Fehlregulationen des autonomen Nervensystems wie z Impotenz, Verstopfung oder Milchausfluss sind weniger verbreitet.
- Selten, aber gefährlich ist die Fehlregulation der Körpertemperatur, die zu sehr hohem Fieber führen kann.
- Vorsicht ist geboten bei Personen mit erhöhtem Risiko für Herz- oder Hirninfarkt; das Risikoprofil wird durch Antipsychotika beeinträchtigt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise- ↑Neben vielen anderen Ressourcen liefert der Produzent auch orap (mündlich) und semap (wöchentlich) ap = Antipsychotikum
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