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Folpet | |||||
| Strukturformel und Molekülmodell | |||||
Strukturformel von folpet | |||||
| Allgemeines | |||||
| Molekularformel | C9huh4Cl3NEIN2so | ||||
| IUPAC-Name | Nein-(Trichlormethylthio)phthalimid | ||||
| Molmasse | 296,55 G/Maulwurf | ||||
| LÄCHELN | C1=CC=C2C(=C1)C (N(C2=O)SC(Cl)(Cl)Cl)=O | ||||
| CAS-Nummer | 133-07-3 | ||||
| EG-Nummer | 205-088-6 | ||||
| Beschreibung | Farblose Kristalle | ||||
| Ähnlich zu | captan, captafol | ||||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | |||||
| H-Sätze | H317 - H319 - H332 - H351 - H400 | ||||
| EUH-Sätze | Nein | ||||
| P-Sätze | P273 - P280 - P305 P351 P338 | ||||
| EG-Indexnummer | 613-045-00-1 | ||||
| Physikalische Eigenschaften | |||||
| Aggregatzustand | Fest | ||||
| Farbe | farblos | ||||
| Dichte | 1,72 g/cm² | ||||
| Schmelzpunkt | 178,5 °C | ||||
| Löslichkeit im Wasser | (bei 20°C) 0,0008 g/l | ||||
| Gut löslich in | Aceton | ||||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | |||||
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Folpet (ISO-Name) ist ein Fungizid. Es gehört zu den Phthalimide, sowie captan und captafol. Im reinen Zustand kommt es als farblos vor Kristalle. Technisches Folpet hat eine Reinheit von mindestens 94 % (für die Europäische Union; für die FAO sind das 86%).
Folpet wurde Anfang des Jahres eingeführt 50er Jahre des 20. Jahrhundert auf den Markt gebracht. Im 1989 Der weltweite Verbrauch wurde auf über 5.000 Tonnen geschätzt.[1] Zu den Markennamen gehören Folpan (Makhteshim Agan International), acryptan (Bayer) und folfal (CMPA). Im Frankreich wird zur Substanz folpel erwähnt.
Anwendung
Folpet wird wie ein wässriges Dispersion, auf die Blätter gesprüht. Es wird gegen verschiedene Pilze eingesetzt. In Europa wird es hauptsächlich beim Anbau von normaler Weizen, Tomaten oder Weintrauben benutzt.
Folpet wird in kleinen Konzentrationen auch einigen anstreichen und Kunststoffe.
Toxikologie und Sicherheit
Folpet hat eine niedrige akute Toxizität Biene Säugetiere. Es ist wenig giftig für Vögel und Bienen, und ist mäßig giftig für Angeln, wirbellose Wassertiere, Algen und Regenwürmer.
Folpet ist sehr irritierend für die Augen und wiederholter oder längerer Kontakt kann Haut sensibel machen.
In Langzeitstudien wurde Folpet krebserregend bei Mäusen sein (nicht bei Ratten). Auf dieser Grundlage gilt Folpet als mögliches Karzinogen für den Menschen.
Das akzeptable tägliche Aufnahme (ADI) von Folpet wurde auf 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht und Tag festgelegt. Berechnungen ergaben, dass diese Aufnahme bei Kleinkindern bei Tafeltrauben oder Tomaten überschritten werden kann.[2] MRL (maximale Restmengen) von 5, 3 bzw. 0,05 mg/kg für Weintrauben, Tomaten und Weizen vorgeschlagen.
Im Boden wird Folpet innerhalb weniger Tage über das hochreaktive Thiophosgen und Phthalimid bis um Phthalaminsäure und Phthalsäure. Im Wasserhydrolysiert Folpet schnell zu Phthalimid, das bei stabil ist pH neutral bis sauer.
Vorschriften
Im Rahmen der europäischen Pestizidrichtlinie (Richtlinie 91/414/EWG) wurde Folpet als bestehender Wirkstoff auf Gesundheits- und Umweltrisiken untersucht. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Evaluierung ist die Europäische Kommission Folpet, das in die Liste der Wirkstoffe (Anhang 1 der genannten Richtlinie) aufgenommen wurde.[2][3] Diese Registrierung wurde wirksam am 1. Oktober2007 und ging zu 30. September2017.[4] Die Registrierung gilt für die Verwendung von Folpet in Winterweizen; für andere Anwendungen müssen zunächst die erforderlichen Daten vorgelegt werden, um nachzuweisen, dass dann auch die Bedingungen der Richtlinie erfüllt werden können.
Siehe auch
- Liste der von der Europäischen Union zugelassenen Pestizide
- Liste der von der Europäischen Union verbotenen Pestizide
Externe Links
Internationale Chemikaliensicherheitskarte von Folpet- (und) Daten von Folpet in der GESTIS-Stoffdatenbank des Deutschen Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (WENN EIN) (JavaScript erforderlich)
- (und) IUPAC FOOTPRINT-Daten für folpet
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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