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Marder II
Marder II (Sd.Kfz.131)
7,5cm PaK40/2 auf Fahrgestell PzKpfw II (Sf)
Nett
Zeitspanne-
Besatzung3
Länge6,36 m
Breite2,28 m
Höhe2,20 m
Gewicht8200kg
Rüstung und Bewaffnung
Rüstung5-30mm
Hauptbewaffnung75mm Packung 40/2 L/46
Sekundärbewaffnung7,92-mm-MG34-Maschinengewehr
MotorMaybach HL 62 TRM 6-Zylinder-Benzinmotor, 140 PS
Geschwindigkeit (auf Straßen)38 km/h
Driving-Range90-150 km

Das Marder II war ein DeutschePanzerzerstörer während der Zweiter Weltkrieg, basierend auf Panzer IIChassis. 576 wurden gebaut, 75 von umgebauten Panzer II.

Geschichte

Allgemeine Einführung in die Marder-Reihe

Deutsche Panzer, insbesondere die PzKpfw II, PzKpfw III und PzKpfw IV erfüllten nur knapp die "Anforderungen" an Panzer, die Anfang 1941 in Kraft waren, und waren daher bei den Invasionen in Polen (1939), den Unterländern und Frankreich (1940), dem Balkan und Afrika (1941) erfolgreich. Dies lag jedoch eher an der Qualität der Besatzungen und kompetenten Generäle als an den Kampfqualitäten insbesondere der sehr veralteten PzKpfw I und II, die 1941 noch weitgehend im aktiven Dienst waren.

Während der Einmarsch in die Sowjetunion (22. Juni 1941) dauerte es nicht lange, bis auch die Russen aufgrund ihrer Lagerbestände obsolet wurden BT-7, T-26, T-29, BT-8, T-40, T-50 und T-60 Panzer waren weg. Anfang 1942 sorgte diese "große Säuberung" dafür, dass die Panzer, die an der Ostfront am häufigsten gegen die deutschen Panzer eingesetzt wurden, die T-34/76 und der KV-1 Waren. Dann wurde schmerzlich klar, dass alte und mittlere Panzer sowie leichte/mittlere AT-Geschütze (wie die 3,7-cm- und 5-cm-PaK-Geschütze) nicht mehr ausreichend leistungsfähig waren.

Die Panzerdivisionen an der Ostfront konnten kaum überleben und nutzten zeitweise den Umstand aus, dass die russischen Panzerbesatzungen schlecht ausgebildet waren, eine geringe Moral hatten und ihre Panzer kaum mit Funkgeräten ausgestattet waren (letzteres hatte einen großen Einfluss) zum Versagen der russischen Panzerwaffe in den ersten Kriegsjahren). Geschickte Taktik und Kooperation mit der Luftwaffe (insbesondere der Ju-87b 'Stuka') hielten die Balance knapp zugunsten der Deutschen. Die Infanterie-Divisionen waren jedoch hauptsächlich mit 37-mm- und 50-mm-PaK-Geschütze die, insbesondere der 37-mm-PaK 36, wenig gegen die älteren mittleren panzer ausmachte. Die 50mm schnitten deutlich besser ab, hatten aber immer noch Probleme mit der Panzerung der T-34 und KV-1, so dass die deutschen Generäle bald um eine vollständige Aufrüstung ihres AT-Arsenals baten. 50-mm-, 75-mm- und 88-mm-AT-Geschütze verhinderten, dass die Chancen an der Front aus dem Gleichgewicht gerieten, aber nicht lange.

Die Entwicklung einer effektiven und mobilen AT-Waffe als Zwischenlösung zur neuen Generation mittlerer (PzKpfw IV F-G-J und Panther) und schwere (Tiger) Panzer erreichten die Front (diese Modelle befanden sich noch oder später in der Entwicklung). Man entschied sich für das Chassis der neuesten Version des PzKpfw II (Ausf D1/D2) und der Marder war geboren.

Es wurden drei verschiedene Marder-Baureihen gebaut: die Marder I, II und III. Bemerkenswert ist, dass die II früher als die I und III und die III früher als die I.

Obwohl einige Marder an verschiedene Panzerdivisionen ausgeliefert wurden, wurde das Fahrzeug grundsätzlich für den Einsatz in Infanteriedivisionen, in sogenannten Panzerjäger-Bataillonen, entwickelt.

Marder II

Die Eroberung vieler Hundert russischer 76,2-mm-AT/Feldgeschütze während der Kampagne im Sovietunion war eine ideale Gelegenheit für deutsche Designer, eine effektive Waffe zu niedrigen Kosten als Zwischenlösung für die neue Generation zu produzieren PzKpfw IV und PzKpfw V wäre bereit. Dies wurde dringend benötigt, da die gängigsten AT-Geschütze (3,7 mm und 5,0 cm PaK) und Panzer (PzKpfw II und PzKpfw III) waren im Kampf gegen die russischen Panzer T-34 und KV-1 nicht effektiv genug.

Die Entwicklung dieses Fahrzeugs begann im Dezember 1941 und im April 1942 liefen die ersten Fahrzeuge vom Band. Einfach ausgedrückt, war der Marder II ein PzKpfw II, der ohne Turm und mit einer 76,2-mm-russischen Kanone hinter einem Panzerschild ausgestattet war.

Das russische Geschütz (76,2 mm F-22 Modell 1936 oder 76,2 mm PaK 36(r) L/51 für die Deutschen), das übrigens trotz längerem Lauf und etwas größerem Kaliber hinter der 75m PaK 40 zurückblieb, wurde auf Feuer umgebaut die PaK-40-Granate. Damit sollte sichergestellt werden, dass Munition in deutschen Depots immer verfügbar war und nicht auf erbeutete Vorräte angewiesen war.

Diese erste Marder-Serie erkennt man an den sehr unterschiedlichen PzKpfw II D1/D2 Chassis.

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