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Palladium(II)-chlorid | ||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||
Palladium(II)-chlorid | ||||
| Allgemeines | ||||
| Molekularformel | PdCl2 | |||
| IUPAC-Name | Palladium(II)-chlorid | |||
| Andere Namen | Palladiumdichlorid | |||
| Molmasse | 177,326 G/Maulwurf | |||
| LÄCHELN | Cl[Pd]Cl | |||
| in Chile | 1S/2ClH.Pd/h2*1H;/q;; 2/p-2 | |||
| CAS-Nummer | 7647-10-1 | |||
| EG-Nummer | 231-596-2 | |||
| PubChem | 24290 | |||
| Beschreibung | Dunkelroter Feststoff | |||
| Ähnlich zu | Platin(II)-chlorid | |||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | ||||
| H-Sätze | H301 - H317[1] | |||
| EUH-Sätze | Nein | |||
| P-Sätze | P280 - P301 P310[1] | |||
| Hygroskopisch? | Ja | |||
| Physikalische Eigenschaften | ||||
| Aggregatzustand | Fest | |||
| Farbe | Dunkelrot | |||
| Dichte | 4,0 g/cm² | |||
| Schmelzpunkt | 679 °C | |||
| Gut löslich in | Salzsäure, organische Lösungsmittel | |||
| Mäßig löslich in | kaltes Wasser | |||
| Geometrie und Kristallstruktur | ||||
| Kristallstruktur | trigonal | |||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | ||||
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Palladium(II)-chlorid ist der Palladiumsalz von Chlorwasserstoff und hat wie Bruttoformel PdCl2. Die Substanz tritt als a hygroskopisch Dunkelrot solide, das in Kälte kaum löslich ist Wasser.
Synthese
Palladium(II)-chlorid kann durch Auflösen von metallischem Palladium in Königswasser oder hochkonzentriert Salzsäure, in einem Chlorgasatmosphäre.
Struktur und Eigenschaften
Palladium(II)-chlorid hat eine ähnliche Kristallstruktur wie Platin(II)-chlorid. Es gibt 2 bekannte Kristallstrukturen von Palladium(II)-chlorid: eine α- und eine β-Form. In beiden Formen nehmen die Palladiumatome eine quadratisch-planare Struktur an, die für Palladium(II)-Salze charakteristisch ist. Außerdem sind die Palladiumatome durch 2 Chlorbrücken verbunden. In der α-Form besetzt das Salz a Polymerstruktur bestehend aus sehr langen Kettenstrukturen. Die β-Form, die molekularer Natur ist, nimmt a oktaedrische Clusterform mit sechs Palladiumatomen und zwölf Chloratomen (die die Brücke zwischen zwei Palladiumatomen bilden).
von α-Palladium(II)-chlorid | von β-Palladium(II)-chlorid |
Funktionen und Anwendungen
Ab 600°C zerfällt Palladium(II)-chlorid in Palladium und Dichlor. Es löst sich sehr leicht in Salzsäure, da es 2 Chloridionen aufnimmt und somit die Tetrachlorpalladat-Ionenformen:
Palladium(II)-chlorid wird als Ausgangsstoff in der Palladiumchemie sowie in zahlreichen organische Reaktionen. So katalysiert die de Oxidation von Ethylen bis um Acetaldehyd.
Beim Auflösen in Schwefelwasserstoff entsteht ein Braun-Schwarz Niederschlag von Palladium(II)sulfid. Palladium(IV)sulfid kann durch Erhitzen von Palladium(II)-chlorid mit Schwefel.
Eine wichtige Anwendung dieser Substanz ist der Nachweis von Kohlenmonoxid. Dafür, Filterpapier in einer sehr stark verdünnten Lösung von Palladium(II)-chlorid. Wenn dieses Papier mit Kohlenmonoxid (oder anderen Reduktionsmittel), wird schwarzes Palladium gebildet durch die Ermäßigung davon:
Palladium(II)-chlorid wird bei der Synthese des Palladium-Katalysators verwendet Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0). Dafür wird es zuerst Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II)-Komplex gebildet durch Reaktion von Palladium(II)-chlorid mit Triphenylphosphin im Benzonitril. Anschließend werden Hydrazin und Triphenylphosphin damit umgesetzt und nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches fällt der Palladiumkomplex aus und kann abfiltriert werden.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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