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Royerssluis
Royers-Schloss
Royers-Schloss
Allgemeine Daten
OrtAntwerpen, Belgien
Wasserstraße(n)Schelde und Amerika dock
Länge180 m
Breite22 m
Tiefe6,41 m²
Bauen
Bauzeit1907
Benutzen
Aktuelle NutzungBinnenschifffahrt
Intensität24 bis 27 Zäune pro 24 Stunden
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Royers-Schloss ist ein sperren in dem Hafen von Antwerpen. Sie wurde eingebaut 1907, und feierte 2007 sein 100-jähriges Bestehen.

Eigenschaften

Die Schleuse ist 180 Meter lang und 22 Meter breit. Die TAW-Tiefe beträgt theoretisch 6,41 Meter. Die Schleuse liegt in einer Nordost-Südwest-Achse. Der Außenkanal ist ca. 500 Meter lang und wird auf der Nordseite mit 12 hohen Pfählen gebacken. Auf der Südseite befindet sich ein langer Gehweg, auf dem sich das Signalhaus befindet.

Früher hatte jemand die Signalwache und musste die Signale geben, wenn die Kähne durch einen Mast gezogen wurden Signalflagge, rot oder Grün oder die schwarzen Kugeln, je nachdem ob ankommende Seeschiffe kamen. (Eine Kugel war pro Seeschiff) Jetzt wird alles mit einer Lichtsignal-Bake gemacht, die sich am Scheldeufer befindet. Es gibt auch eine Signalleuchte im Graben.

Es UKWArbeitskanal der Royers-Schleuse ist 22 und der Dockkanal ist 74. Für ankommende Küstenschiffe, bestimmt für Albert-Kanal ist der Arbeitskanal 6, sie sollen aber auch auf Kanal 22 liegen, um die Kommunikation der Binnenschifffahrt mitzuhören und mit der Schleusenverwaltung zu kommunizieren. Auf der Schelde für die Royers-Schleuse ist der Kommunikationskanal 10 (Schiff-zu-Schiff) bis zur Tonne 100, wo die Überwachung der VTS (Schiffsverkehrsdienst). mit ihrer FD-Nummer melden (ffinanziell dService Nummer). Mit diesen Nummern werden die Namen und Details der Schiffe auf der Abbiegeliste vor ihrem Zaun platziert. Das Royers-Brücke, mit einem Schleusentor und einer Brücke, die im geöffneten Zustand eine Neigung von 15° hat, befindet sich auf der Scheldeseite und die Lefebvre-Brücke/Tür auf der Dockseite.

Geschichte

Das sperren war früher eine Seeschleuse, jedoch für eine maximale Schiffslänge von bis zu 140 Metern. EIN Seeschiff dieser Länge kam nur herein, gefolgt von Binnenschifffahrt. Jetzt dient die Schleuse nur noch für die Binnenschifffahrt und nur für die Küstenschifffahrt, von und nach Albert-Kanal, und im Sommer für ankommende und abfahrende Yachten und die and Großseglerrennen. Die Schleuse ist nach dem Antwerpener Stadtingenieur benannt Gustave Royers (1848-1923), Leiter der Abteilung für Stadtwerke. Der dann gerufen Lefebvreok wurde für diese Schleuse verkleinert und der westliche Ausläufer auf die sogenannte "Kreek"-Royers-Schleuse reduziert.

Auf 6. September1889 eine provisorische Werkstatt von Joseph Corvilain, in der scharfe Metallpatronen entleert wurden, flog in die Luft. Sie befand sich in der Nähe der heutigen Schleuse Royers, nämlich auf der Nordseite dieser Schleuse, die 18 Jahre später fertiggestellt werden sollte. Die Corvilain-Katastrophe war mit 84 Toten und vielen Verletzten die schlimmste Katastrophe im Hafen in Friedenszeiten. Der Schaden war enorm. Die ersten östlichen Wohngebiete des Polderdorfes Oosterweel waren stark betroffen. Mit dem Bau dieser ehemaligen Seeschleuse wurden alle Schießpulver- und andere Sprengstofflager weit über die Wohngebiete und die ehemaligen Hafensektoren hinaus verlegt.

Die Royers-Schleuse wurde mehrmals renoviert und restauriert. Im 1946 die Kaimauer auf der Südseite sackte ab und stürzte auf mehr als 20 Meter seitlich ein. Zuerst standen am inneren Kanal auf beiden Seiten zwei große runde Türme. Die leeren Seeschiffe glitten manchmal bei starkem Wind an diesen Türmen vorbei. Als eine beladene abfahrende Achterbahn so heftig mit dem südlichen Schleusenturm kollidierte, dass sich der Turm verrutschte und aus den Fugen gerissen wurde, wurde beschlossen, die beiden Türme abzureißen. Im Frühjahr 2001 sie wurden beide von einem Presslufthammer-Kran zerstört, der auf den Türmen platziert wurde. Zum Beispiel wurden die beiden Türme abgerissen, nur die gemeißelte Steininschrift „Royerssluis 1907“ blieb erhalten und steht nun an der Südseite, an der Stelle eines der verschwundenen Türme. Auf ihm wurde auch eine Signalleuchte für die abfahrende Schifffahrt angebracht.

Im Mai 2006 die Schleusentore wurden repariert. Auch die Unterwasserschleusentorschienen wurden erneuert und die alte Royersbrücke erhielt im September 2006 einen neuen Anstrich und Straßenbelag. Die Zugketten der Schleusentore werden regelmäßig geschmiert und gewartet. Die Royers-Schleuse ist die am stärksten drehbare Schleuse aller Schleusen in Antwerpen. Durchschnitte von 24 bis 27 Zäunen und mehr pro 24 Stunden sind keine Ausnahme.

Benutzung des Schlosses

Küstenschifffahrt von und nach Albert-Kanal hat keinen Vorrang vor der Binnenschifffahrt, wie bei den größeren Schleusen, wo die Seeschifffahrt Vorrang hat. Ebenfalls Vergnügungsschiff nutzt die Schleuse in den Sommermonaten häufig. Normalerweise geht sie in den Jachthafen Willemdok oder darauf hin Albert-Kanal oder durch die Kanalanlegestelle zum Kreekrak-Schlösser in den Niederlanden. Auch der Kempisch Dock wird von Yachten bedient, da dies der Heimathafen mehrerer Antwerpener Yachtclubs ist. Am rechten Ufer befindet sich die Antwerpener Marina Willemdok. Linkeroever ist der älteste Yachthafen in Antwerpen. Dieser Yachthafen ist nur zwei Stunden vor und zwei Stunden nach der Flut zugänglich. Außerdem bleiben die Schleusentüren geschlossen.

Im November 2006 der Kempisch Dok wurde für Yachten eingesetzt. In naher Zukunft ist es soweit Lobroekdok über einen neuen Kanal durch die Ijzerlaan mit dem Asiadok verbunden, während die jetzige Passage zum Albertkanal verschwindet, um Platz für die Oosterweel-Verbindung. Der Lobroekdok ist dann nicht mehr befahrbar und erzeugt somit keinen Verkehr mehr für die Schleuse Royers. Während der Großseglerrennen die Royers-Schleuse wird nur für sie und die Yachten reserviert.

Wasserstand zu hoch

Während der Herbst- und Winterperioden mit viel Niederschlag, starkem Nordwestwind und mit voller Mond, kann der Flusspegel über den Normalwert ansteigen. Ab einem Wasserstand von 5,80 Metern wird die Royers-Schleuse außer Betrieb genommen und kann nicht mehr genutzt werden. Das VTS wird dann über die Sperrung informiert, so dass diese über die UKW- Kanal 74 (Hafenseite) und Kanal 12 (Fluss), wobei die Royers-Schleuse wegen Hochwasser außer Betrieb ist.

Der Grund dafür ist, dass der Maschinenraum der Royers-Brücke und -Tür, der tiefer als die Straßenoberfläche liegt, durch die steigende Flut überflutet werden könnte. Die inneren Belüftungsöffnungen sind dann für das überschüssige Wasser geöffnet. Der "gefangene" Binnenschifffahrt in der Schleuse müssen sie einige Stunden oder weniger warten, bis der Flussspiegel auf 5,80 Meter gesunken ist, bevor sie wieder ein- oder ausgesperrt werden können.

Normalerweise steigt die Schelde dann auf etwa 6 bis 6,40 Meter an. Mit dem Stundenbuch und mit Hilfe der Ephemeriden man kann sehen, wann Hochwasser ist. Wenn die Flut noch eine Stunde oder länger ansteigt und bereits über 6 Meter liegt, müssen Maßnahmen zur Errichtung der Hochwasserschutzmauern getroffen werden. An der Royers Brücke/Tür werden Balken und Pfosten gegen das aufsteigende Wasser an den Enden der Fahrbahn der äußeren Torbrücke gestellt. An den Scheldekais in Antwerpen sind die Hochwasserschutztore geschlossen und alle Autos und Fußgänger müssen sich von den Kais fernhalten. Es kommt vor, dass noch einige Autos unter den Vordächern geparkt sind. Sie sind dann halb im Wasser, denn ab 7 Metern steht das Scheldewasser über den Kaimauern.

Die Schleuse von Westen gesehen, mit Royersbrug in halboffenem Zustand
Die Schleuse von Westen gesehen, mit Royers-Brücke im halb geöffneten Zustand