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Sitagliptine
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Sitagliptin
Chemische Struktur
Sitagliptin
Pharmazeutische Daten
Verfügbarkeit (F)87%
Benutzen
MarkennamenJanuvia (Merck Sharpe & Dohme)
VerwaltungOral
Datenbanken
CAS-Nummer486460-32-6
ATC-CodeA10BH01
PubChem4369359
ArzneimittelbankDB01261
Chemische Daten
MolekularformelC16huh15Nein5ODER6
IUPAC-Name(R)-4-oxo-4-[3-(trifluormethyl)-5,6-dihydro[1,2,4]triazol[4,3-ein]pyrazin-7(8huh)-yl]-1-(2,4,5-trifluorphenyl)butan-2-amin
Molmasse407,314 G/Maulwurf
Portal  Portalsymbol  Medizin

Sitagliptin (GASTHAUS, Markenname Januvia®) ist ein Medizin aus der Gruppe der DPP-4-Inhibitoren (Dipeptidyl-Peptidase-4-Inhibitoren), einschließlich vildagliptin und Saxagliptin (Markenname Onglyza) gehören. Diese Medikamente senken die Blutzucker bei Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 2 (nicht insulinabhängiger Diabetes).

Sitagliptin hilft, die Menge an zu erhöhen Insulin nach einer Mahlzeit. Nach dem Essen, sog. inkretinHormone frei im Körper, die Pankreas die Schaffung von anregen Insulin. Dies geschieht jedoch bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 zu selten. Sitagliptin blockiert den Abbau dieser Inkretinhormone durch die Enzym Dipeptidylpeptidase 4 (DPP-4). Infolgedessen stimuliert es die Produktion von mehr Insulin, wenn der Blutzuckerspiegel hoch ist. Sitagliptin wirkt nicht, wenn der Blutzucker bereits niedrig ist.

Durch die Erhöhung des Insulinspiegels senkt Sitagliptin auch die Glukosemenge, die Leber die auch zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beiträgt.

Januvia® von Merck Sharpe & Dohme (MSD) ist ein Markenname von Sitagliptin, das in den USA vertrieben wird[1] und in der Europäischen Union[2] ist erlaubt. Es kann als Einzeltherapie oder in Kombination mit einem oder zwei anderen Wirkstoffen (Metformin und/oder a Sulfonylharnstoff und/oder a PPARγAgonist wie a Thiazolidindion). Janumet und Velmetia von MSD sind Kombinationsmittel mit Sitagliptin und Metformin.

Erstattung in den Niederlanden

Das Arzneimittel ist in den Niederlanden unter einer restriktiven Bedingung im Basispaket enthalten.[3]

Warnung nach Registrierung

Am 25. September 2009 wurde die FDA eine Warnung vor akuter Pankreatitis.[4] Die ganze Gruppe von Inkretin-Mimetika scheint jetzt verdächtig. Am 14. März 2013 wurde die FDA nochmal eine Warnung nach außen für eine höhere Chance auf Pankreatitis.[5] Auch der EMA leitet eine Untersuchung ein.

Im Jahr 2013 stellte die FDA durch die SAVOR-Studie ein erhöhtes Risiko für Herzinsuffizienz fest. 2015 wurde die Warnung um das Risiko einer höheren Sterblichkeit erweitert. die niederländische MEB untersucht nun diese neuen Vorwürfe gegen dieses Medikament.[6] Produzent Astra nimmt eine ganz andere Position ein.[7]

Am 28. August 2015 warnte die FDA eindringlich vor Gelenkschmerzen bei der gesamten Gruppe der DPP-IV-Hemmer.[8]

Falsche Werbeanzeige MSD in den Niederlanden

Eine Beschwerde von der Niederländischer Hausarztverband (NHG) über eine Anzeige, in der Sicherheitsdatenblatt der Vorschlag, dass Sitagliptin im NHG-Standard Diabetes empfohlen wird, wurde im Dezember 2013 vom Code Committee for Medicines Advertising (CGR) als gerechtfertigt befunden.[9][10]