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EIN Gegenpapst, oder Gegenpapst, ist ein aus Protest gewählter Katholik Kirchenführer. In bestimmten turbulenten Perioden der Geschichte der katholische Kirche war der Auserwählte Papst von einigen Gruppen nicht erkannt. Diese wählten dann ihren eigenen Papst als sogenannten Gegenpapst. Der erste Gegenpapst war Hippolyt (217-235), der aus Protest gewählt wurde Papst Calixtus II.
Die grausamste Zeit der Gegenpäpste war die der Westliches Schisma: von 1378 bis um 1418.
Es war nicht immer klar, welcher der beiden (oder manchmal sogar drei) rivalisierenden Päpste der "echte" und welcher der (oder eine) Gegenpapst war. Die Klarheit, die diesbezüglich heute zu bestehen scheint, hat sich erst im Nachhinein ergeben.
Nach der traditionellen Geschichtsschreibung seit 1449 kein Gegenpapst mehr. In letzter Zeit gab es jedoch drei Gegenpäpste, die eine gewisse Bekanntheit genossen: David Allen Bawden (schon seit 1990), Manuel Alonso Corral (von 2005 bis um 2011), und Lucian Pulvermacher (von 1998 bis um 2009). Alle drei hatten übrigens deutlich weniger Anhänger als die früheren Gegenpäpste.
Kardinäle von Gegenpäpsten geschaffen wurden später Pseudokardinäle erwähnt.
Siehe auch
Kursivschrift: Gegenpapst