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Sirius | ||||
| ca. 334 – 399 | ||||
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| Papst | ||||
| Zeitspanne | 384 - 399 | |||
| Vorgänger | Damasus II | |||
| Nachfolger | Anastasius I | |||
| Liste der Päpste | ||||
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Sirius (Rom, ca. 334 – Sterbeort unbekannt, 26. November399) war der 38 Papst des katholische Kirche. Er wurde nach seinem Tod heilig erklärt.
Kindheitsjahre
Über sein Leben, bevor er Papst wurde, ist wenig bekannt. Siricius ("von Siris") war ein Römer, dessen Vater Tiburtius hieß. In jungen Jahren trat er in den Dienst der katholischen Kirche ein und war laut Inschrift auf seinem Grab gr Dozent und dann Decke der Kirche unter den Päpsten Liberius (352-366) und Damasus (366-384).
Als Papst
Nach dem Tod von Damasus wurde er im Dezember 384 einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt und vermutlich bereits am 17. Dezember zum Bischof von Rom geweiht. Ursine war schon zu Damasus' Zeit ein Rivale und versuchte auch mit diesem Papst seine Ansprüche auf den Papst zu verteidigen. Weströmischer Kaiser Valentinstag II in einem Buchstaben angegeben Pinianus (23. Februar 385) seine Unterstützung für die Wahl und lobte die Frömmigkeit des neugewählten Bischofs, um die Schwierigkeiten zweier Päpste zu vermeiden.
Obwohl er oft auf das diplomatische Talent des Bischofs zurückgreifen musste Ambrosius von Mailand, macht aus Sirius' Werken eine klare eigene Linie.
Unmittelbar nach seiner Ernennung sah Sirius seine Chance, seinen Vorrang gegenüber der Universalkirche zu behaupten. Ein Brief kam von Bishop Himerius von Tarragona (Spanien) für Damasus in Rom, in dem nach Ansicht von Damasus diese fünfzehn Punkte bezüglich der Taufe, Buße, Kirchendisziplin und der Zölibat des Klerus früh. Siricius antwortete auf diesen Brief unter 10. Februar 385, wohl wissend um die Möglichkeit, seine höchste Macht und Autorität in der Kirche geltend zu machen (Coustant, "Epist. Rom. Pont.", S. 625ff.).
Dieser Brief von Siricius ist von besonderer Bedeutung, da er der älteste vollständig erhaltene Papstbrief ist Dekret ist. Sicher ist jedoch, dass auch frühere Bischöfe von Rom solche Dekrete erlassen haben, denn Sirius erwähnt selbst in seinem Brief "allgemeine Dekrete" von Liberius, die dieser an die Provinzen geschickt hatte, aber diese früheren Dekrete sind nicht überliefert. Gleichzeitig befahl er Himerius, seine Verordnungen in den Nachbarprovinzen bekannt zu machen, damit sie auch dort wahrgenommen (und befolgt) würden.
Unten sein Pontifikat einige kleinere Reformen wurden vorgenommen. Zuerst führte er das päpstliche Dekret in dem er Entscheidungen als Gesetz durchsetzen konnte. Zweitens erließ er zwei Dekrete bezüglich der Zölibat. Drittens billigte er eine geringfügige Änderung des Kanons der Bibel bis zum Synode von Karthago im 397 gut. Schließlich stellte er fest, dass es keine ketzerische Taufe stattfinden sollte, sondern dass diejenigen, die von ihrem Glauben abgefallen waren oder aus anderen Gründen wieder in die Kirchengemeinde musste aufgenommen werden, dies von Handauflegen könnte erreichen.
Sirius gilt als Heiliger. Sein Festtag ist 26. Novembersowie seinen Todestag. Die Leute dachten immer an ihn 31. Oktober.
Verweise
- F. R. Gahbauer, Kunst. Sirius, Papst, in BBKL X (1995), p. 530-531.
- J. P. Kirsch, "Papst St. Sirius", Eintrag in Katholische Enzyklopädie (1913)
Kursivschrift: Gegenpapst
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