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Urban II | ||||
| Odo von Chatillon ca. 1042 – 29. Juli 1099 | ||||
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| Papst | ||||
| Zeitraum | 1088-1099 | |||
| Vorgänger | Viktor III | |||
| Nachfolger | Ostern II | |||
| Liste der Päpste | ||||
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Urban II, geboren als Odon de Lagery oder Odo von Chatillon (Chatillon-sur-Marne, ca. 1035 oder 1042 – Rom, 29. Juli 1099) trat dem bei Orden von Cluny, wurde später Bischof aus Ostia und Wachs Papst von 1088 bis 1099.
Biografie
Er wurde um 1035 oder 1042 in der Ortschaft geboren, Chatillon-sur-Marne in dem Champagner. Odo war Mönch geworden und studierte an der Domschule in Reims. Hier wurde er unter anderem von dem späteren Heiligen unterrichtet Bruno von Köln. 1064 war er Archidiakon in Reims. In 1070 er kam in die Obhut von Abt Hugo in Cluny. Papst Gregor VII brauchte damals reformistische Mönche und so wurde Odo Rom gesendet. In 1078 er wurde Bischof von Ostia und Kardinal ernannt und war de von 1084 bis 1085 Vermächtnis von Gregor in Deutschland.
Papst
Nach dem Tod von Papst Gregor VII. im Jahr 1086 Viktor III gewählter Papst. Als dieser Papst 1087 starb, wurde Odo am 12. März geboren 1088 zum Papst gewählt und nahm den Namen Urban II. an. Urban konnte sich jedoch nicht sofort in Rom niederlassen, weil dort Gegenpapst Clemens III noch regierte. Dies wurde von der ernannt Kaiser Heinrich IV und war nicht leicht zu entfernen. Es kostete Urban II. einige Mühe, ihn auszuweisen. Er suchte unter anderem Hilfe bei normannischen Armeen. Drei Jahre nach seiner Ernennung konnte er sich dennoch in Rom niederlassen.
Angesichts des kurzen Pontifikats von Viktor III. gilt Urbanus als der eigentliche Nachfolger von Gregor VII. Urban II strebte insbesondere danach, die cluniazensischen Ideen Gregors VII. fortzusetzen. Urbanus gegründet 1091 seinen alten Lehrer Bruno als Berater.
Während seines Pontifikats bereiteten die mächtigen europäischen Monarchen große Schwierigkeiten: Kaiser Heinrich IV seinem Gegenpapst Clemens III. (Wibert von Ravenna) gehaltenen, Philipp I. von Frankreich Dass Königin Bertha hatte verleugnet (1092) und Wilhelm II. von England Dass Anselm von Canterbury verboten (1097). Auf Roger I. von Sizilien gab er zum Dank für seinen Kampf gegen die Sarazenen, einige Privilegien im Jahr 1098, auf die sich die sizilianischen Herrscher später für ihre absolutistische Kirchenpolitik berufen (Monarchia Sicula).
Im März 1095 rief Urban II Synode von Piacenza Treffen, ein Gespräch mit Bischöfen aus Frankreich, Deutschland und Italien. Es gab auch eine Delegation des byzantinischen Kaisers Alexius ich Gemeinwesen vorhanden. Er hatte um Hilfe bei der Vertreibung der Türken gebeten Anatolien. Gregor VII. hatte um 1071 eine ähnliche Anfrage erhalten, aber wegen der Investiturstreit keine Hilfe anbieten.
Sieben Monate nach den Gesprächen in Piacenze wurde Urban II eröffnet 18. November 1095 das Rat von Clermont-Ferrand. Hier predigte er die Erster Kreuzzug. Er soll seine Rede mit den Worten beendet haben: "Deus lo Volt! (Gott will es!)". Diese Aussage wurde so zum Schlachtruf der Kreuzfahrer.
In den nächsten acht Monaten reiste Urban II durch Frankreich den Kreuzzug zu predigen. Das Folgende war in Frankreich besonders groß. In Deutschland wegen des Investiturstreits mit dem deutschen Kaiser gab es wenig oder keine Unterstützung. Der Erste Kreuzzug begann unter der Führung von Adhemar von Monteil, päpstlicher Legat und zählen Raymond von ToulouseMilitär-Kommandant.
Auf der Synode von Baric (1098) kam es sogar zu einer (kurzfristigen) Einheit mit den Griechen. Urban II entsprach auch Anselm von Canterbury, deren Arbeit Die Inkarnation von Verbi erhielt seine Zustimmung.
Urban II starb am 29. Juli 1099. Das Bittere war, dass er noch am Leben war, als Jerusalem endgültig eingenommen wurde, aber als die Nachricht Rom erreichte, war er gerade gestorben. Später wurde er glückselig erklärt.
Literatur
- A. Becker, Papst Urban II (1964)
- GB proja, Urbano II, Beato, in: Bibl. Sankt., 12 (1969)
Kursivschrift: Gegenpapst
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