WikiDer > Vier Bücher
| Vier Bücher | ||||||||||||||
| Name (Sprachvarianten) | ||||||||||||||
| Vereinfacht | 四 书 | |||||||||||||
| Traditionell | 四 書 | |||||||||||||
| Pinyin | sshū | |||||||||||||
| Wade Giles | ssu-shu | |||||||||||||
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Das Vier Bücher sind vier Werke von Zhu Xi von dem konfuzianischKanon des Dreizehn Klassiker wurden ausgewählt. Seit 1314 gehörten sie zum Pflichtfach der Beamtenprüfungen und bildete damit die Grundlage für die Lehre des orthodoxen Konfuzianismus, wie er bis 1905 in China existierte.
Die vier Bücher
1190 wählte Zhu Xi vier Werke aus dem Kanon der Dreizehn Klassiker aus. Diese waren:
- Das Tolles Leder ('Daxue'), ein Kapitel aus dem Liji, die 'Aufzeichnung der Riten'.
- Das Lehre der Mitte ('Zhongyong'), auch ein Kapitel aus dem Liji.
- Das Gespräche von Konfuzius ("Lunyu").
- Das mencius ("Mengzi").
Diese vier Werke dienten ursprünglich als Einführung in den Konfuzianismus. 1314 wurden die offiziellen Prüfungen wieder eingeführt und die vier Bücher wurden als normativ erklärt, ab 1415 mit den Kommentaren von Zhu Xi. Während der Ming und Qing-Dynastie von jedem Kandidaten für die Chinesisches Prüfungssystem, sondern auch von vielen Schulkindern auswendig gelernt. So erlangte Zhu Xis Interpretation des Konfuzianismus während der Qing-Dynastie de facto den Status einer offiziellen Ideologie.
Literatur
- Wilkinson, Endymion, Chinesische Geschichte. Ein Handbuch, Cambridge (Mass.), Harvard University Press, 2000 (Harvard-Yenching Institute Monographie Series, 52), ISBN 0674002474, S. 476-478 (Die konfuzianischen Klassiker).