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Wilhelm Molterer | ||||
| Geboren | 14. Mai1955 Steyr, Österreich | |||
| Politische Partei | VP | |||
| Finanzminister (Auch Vizekanzler) | ||||
| Ernennung | 11. Januar2007 | |||
| Schlussendlich | 2. Dezember2008 | |||
| Präsident | Heinz Fischer | |||
| Premierminister | Alfred Gusenbauer | |||
| Vorgänger | Karl-Heinz Grasser (Minister) Hubert Gorbach (Vizekanzler) | |||
| Nachfolger | Josef Proll | |||
| Parteivorsitzender der ÖVP | ||||
| Ernennung | 21. April2007 | |||
| Schlussendlich | 29. September2008 | |||
| Vorgänger | Wolfgang Schussel | |||
| Nachfolger | Josef Proll | |||
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Wilhelm Molterer (Steyr, 14. Mai1955) ist ein österreichischPolitiker, und war Vizekanzler und Finanzminister in der RegierungGusenbauer, das in Juli 2008 fiel. Gleichzeitig war er auch der Leiter der VP. Auf 21. April2007 er wurde zum neuen Vorsitzenden der ÖVP gewählt; er war der Anführer dieser Partei bei der Parlamentswahlen im September 2008.
Diese Wahlen wurden nach Molterer op 7. Juli seine Partei war wegen der Meinungsverschiedenheiten zwischen Konservativen und Sozialdemokraten über die EU-Politik der Regierung aus der Regierung zurückgetreten. Er glaubte nicht mehr an die "große Koalition" aus Konservativen und Sozialdemokraten. "Es reicht", sagte Molterer laut österreichischen Medien. Er sagte, er werde auf vorgezogene Wahlen drängen[1]. Kurz darauf einigten sich die Sozialdemokraten auf vorgezogene Neuwahlen. Parlamentspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) bestätigte, dass ihre Partei eine Parlamentsinitiative zur Organisation von Neuwahlen unterstützen werde[2].
Nach Auszählung der Stimmen stellte sich heraus, dass die rechten Parteien viele Stimmen gewonnen hatten. Größte Partei bleibt den Prognosen zufolge die sozialdemokratische SPÖ, allerdings sind es 29 Prozent gegenüber 35 vor zwei Jahren. Die christdemokratische ÖVP fiel von 34 auf 25 Prozent, das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte. Erstmals in der europäischen Geschichte durften auch 16- und 17-Jährige wählen[3]. ÖVP-Chef Molterer nannte die Niederlage laut Nachrichtenagentur AP "sehr schmerzhaft" und "sehr dramatisch"[4].
Auf 29. September Molterer trat als Parteivorsitzender zurück und wurde von Josef Proll, scheidender Minister für Landwirtschaft, Forsten und Umwelt. Pröll habe von der Parteispitze „freie Hand“ bekommen, um die ÖVP aus der Misere zu holen. Zu weiteren personellen Veränderungen an der Spitze der Partei äußerte er sich während einer Pressekonferenz nach seiner Ernennung zum Parteivorsitzenden nicht. Nach dem Debakel bei den Wahlen wurde in der Partei auch viel über die Positionen des Fraktionschefs und Altkanzlers spekuliert Wolfgang Schussel und Parteisekretär Hannes Missethon. Pröll äußerte sich auch nicht zur Position der ÖVP in den anschließenden Diskussionen zur Regierungsbildung. Geleitet werden diese Gespräche von SPÖer Werner Faymann die eine erneute Zusammenarbeit mit den Konservativen bevorzugen[5].
Verweise
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| Österreichische Volkspartei | |||||||||
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