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Das BMW R 61 ist ein Motorrad der Marke BMW.
Geschichte
Im 1929 BMW hatte bei seinem Zweizylinder von 500 auf 750 ccm umgestellt. Serien von zwei Motorrädern wurden immer veröffentlicht: a Tourenmodell mit Seitenventilmotor und ein Sportmodell mit Motor mit hängendem Ventil. Wir haben immer nach dem „Baukasten-System“ gearbeitet, was bedeutete, dass möglichst viele Teile austauschbar waren. Im selben Jahr wechselten sie von Rohrrahmen zu klangPlattenrahmen. Doch es war klar zu sehen, dass der erste BMW, der R32 von 1923 eine gute Basis für die Zukunft gelegt. Alle BMWs, auch die Einzylinder, wurden bis 1936 die Grundfunktionen dieses Motors. Im Jahr 1936, mit dem Erscheinen des R 5Es wurden jedoch wesentliche Änderungen vorgenommen. Für den Anfang gingen sie zurück zu 500cc. Das "Schwestermodell", das R 6, bekam jedoch nicht den gleichen Seitenventilmotor, sondern einen 600ccm Seitenventilmotor. So entstand ein neues „Paar“, die R 5 als Sportmotorrad, die R 6 als Tourenmotorrad.
R 61
Im 1938 BMW hat eine ganze Reihe neuer Modelle auf den Markt gebracht: den 250cc R23, die 500cc R51 mit obenliegendem Ventilmotor, dem 600cc R 61 Seitenventil, dem 600cc R66 OHV und die 750cc R 71 seitliches Ventil. Die R 61 wurde damit der Nachfolger der R 6. Die R 61 wurde zwischen 1938 und gebaut 1941 3.747 Einheiten produziert. Das Schwestermodell war das Sportrad R66.
Fahrradabteilung
Die R 61 bekam das neue Ovalrohr gezogen doppelter Wiegenrahmen so weit in die die fünfziger dienen würde. Völlig neu war das aufgetragene Kolbenring, die erstmals eine BMW-Hinterradaufhängung gab. Vorne und hinten waren 200mm Trommelbremsen angewendet.
Motor
Der Motorblock war einfach mit zwei Steckachsen im Rahmen montiert, eine Konstruktion, die auch noch lange hält. Der Seitenschiebermotor war fast identisch mit dem der R 6
Antriebsstrang
Das Einscheiben-Trockenkupplung wurde mit einer Schubstange betrieben, die direkt durch die Hauptwelle des Getriebes lief. Dieses System blieb intakt bis in 1996 (R 100 R Mystiker). Genau wie die Rennräder hab die R 61 Fußschalter (4 Gang). Außerdem bekam die Maschine noch einen kurzen Handhebel, mit dem sich nicht nur „normale“ Schaltungen vornehmen ließen, sondern auch – wie bei einem Auto – jeder Gang inklusive Neutralstellung direkt anwählbar war.
Technische Daten
| BMW R 61 | |||
|---|---|---|---|
| Zeitspanne | 1938-1941 | ||
| Kategorie | Tourenrad | ||
| Motor | M 261/1 | ||
| Motortyp | Seitenventilmotor | ||
| Konstruktion | lange platziert DoppelzylinderBoxermotor | ||
| bohren | 70mm | ||
| Schlacht | 78mm | ||
| Verschiebung | 594 cc | ||
| Kompressionsrate | 5,7 : 1 | ||
| max. Leistung | 12 kW/18 PS bei 4.800 U/min | ||
| Höchstgeschwindigkeit | 115 km/h | ||
| Fahrt | Kardanwelle | ||
| Fahrradabteilung | doppelter Wiegenrahmen, Rohrrahmen Typ F 251/1 | ||
| Trockengewicht | ca. 184 kg | ||
| max. Belastung | ca. 210 kg | ||
| Tankinhalt | 14 Liter | ||
| Vorgänger | R 6 | ||
| Nachfolger | R 67/2 | ||