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BMW R66

Das BMW R 66 ist ein Motorrad der Marke BMW.

Geschichte

Im 1929 BMW hatte bei seinem Zweizylinder von 500 auf 750 ccm umgestellt. Serien von zwei Motorrädern wurden immer veröffentlicht: a Tourenmodell mit Seitenventilmotor und ein Sportmodell mit Motor mit hängendem Ventil. Wir haben immer nach dem „Baukasten-System“ gearbeitet, was bedeutete, dass möglichst viele Teile austauschbar waren. Im selben Jahr wechselten sie von Rohrrahmen zu klangPlattenrahmen. Doch es war klar zu sehen, dass der erste BMW, der R32 von 1923 eine gute Basis für die Zukunft gelegt. Alle BMWs, auch die Einzylinder, wurden bis 1936 die Grundfunktionen dieses Motors. Im Jahr 1936, mit dem Erscheinen des R 5Es wurden jedoch wesentliche Änderungen vorgenommen. Für den Anfang gingen sie zurück zu 500cc. Das "Schwestermodell", das R 6erhielt jedoch nicht den gleichen Seitenventilmotor, sondern einen 600ccm Seitenventilmotor. So entstand ein neues „Paar“, die R 5 als Sportmotorrad, die R 6 als Tourenmotorrad. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte BMW den Einsatz einer Hinterradaufhängung noch nicht für wichtig gehalten, obwohl die Konkurrenz aus den the Vereinigtes Königreich und Italien war schon gut etabliert. Bereits 1936 wurde eine vom jungen Ingenieur Alexander von Falkenhausen konstruierte Hinterradaufhängung an einer R 5 in der sechstägiger Geländewettbewerb in dem Schwarzer Wald. Werksfahrer Sepp „Peppi“ Stelzer erklärte nach dem Rennen, dass man ihn nie wieder auf einer Maschine ohne Hinterradaufhängung sehen würde. Das Federungssystem von Falkenhausen war ziemlich einfach zu arbeiten Kolbenring ohne Dämpfung. Es bestand aus zwei kleinen Teleskopgabeln mit nur Schraubenfedern und Begrenzungsgummis. Auch die Rennfahrer von 1937 erhielten diese Federung, und während der sechstägigen Llandrindod Wells (Wales) ab 1937 a Prototyp aus der R 66 mit einem Royal Beiwagen, mit dem Wiggerl Kraus und Josef Müller eine Goldmedaille gewannen.

R66

Im 1938 BMW hat eine ganze Reihe neuer Modelle auf den Markt gebracht: die 250cc R23, die 500cc R51 mit obenliegendem Ventilmotor, der 600cc R 61 Seitenventil, die 600cc R 66 OHV und die 750cc R 71 seitliches Ventil. Die R 66 wurde damit der Nachfolger der R 5 und war das Spitzenmodell der Baureihe 1938 und auch das einzige Modell mit einem noch nicht existierenden Motor. Das Schwestermodell der R 66 war das Tourenmotorrad R 61. Die R 66 erschien in einer Zeit der Materialknappheit. Durch die bereits auf Hochtouren laufende Kriegsproduktion war Material knapp. Die letzte Serie des R5 hatte es schon ohne Chrom tun müssen, und das war auch bei der R 66 der Fall. Mit 150 km/h war die Maschine für die damalige Zeit sensationell schnell. Auf dem Deutschen Autobahnen Pkw fuhren damals mit Höchstgeschwindigkeiten von 55 bis 60 km/h, der Güterverkehr erreichte 40 bis 45 km/h. Im Vergleich zur R 5 hatte die Maschine einiges an Mehrgewicht: 22 Kilo, was fast ausschließlich auf die Hinterradaufhängung zurückzuführen war. Dabei war sie nicht besonders schwer: die 600 ccm NSU Einzylinder war genauso schwer und der Zündapp KS 600 wog noch mehr. Die R 66 war kein großer Erfolg. Kunden entschieden sich oft für die R 51, die nur sechs Prozent günstiger war, aber 20 Prozent weniger Leistung lieferte. BMW verkaufte die R 66 als „sportlich“ Beiwagenabzieher", vielleicht, weil man selbst das Alleinfahren mit einer 30-PS-Maschine nicht ohne Risiko in Betracht gezogen hat, auch weil die Krawatten waren damals noch nicht für solche Fähigkeiten ausgelegt. Seitenwagenfahrer interessierten sich jedoch nicht für sportliche Modelle, sondern vertrauten auf die R 71, die bald als hochzuverlässig bekannt wurde. Seitenventil. 1938 wurden von der R 66 nur 520 Stück verkauft, 1939 etwa 1.100. Insgesamt wurden nur 1.669 R 66 produziert. Das Modell war das erste, das den Einschränkungen der Nazi-Regime durch die Schell-Plan verhängt wurden.

Kritikpunkte

Ende 1938 wurde das Gießverfahren der Aluminiumteile geändert. Die Teile, die in a . sind Schimmel Gusswaren rissen manchmal noch und deshalb waren sie von nun an Sand Besetzung. Das Klicksystem des Tankdeckels wurde durch ein . ersetzt Bajonettverschluss. Das Tablett dafür Bordwerkzeuge wurde oben im Tank versenkt. Wenn die Gummidichtung undicht würde, würde Wasser darin zurückbleiben und den Tank durchrosten lassen.

Fahrradabteilung

Die R 66 bekam das neue Ovalrohr gezogen doppelter Wiegenrahmen so weit in die die fünfziger dienen würde, die aber zuerst auf die RS 500 Racer von 1935 und auf der R 5. Die angewendete Kolbenring, die erstmals eine BMW-Hinterradaufhängung gab. Vorne und hinten waren 200mm Trommelbremsen angewendet. Dieser Rahmen vom Typ F 251/1 war identisch mit dem der R 61.

Motor

Der Motorblock war einfach mit zwei Steckachsen im Rahmen montiert, eine Konstruktion, die auch noch lange hält. Der OHV-Motor war neu, weil noch nie zuvor ein 600cc OHV gebaut wurde. Im Vergleich zum R 5 zusätzlich zum modifizierten Hubraum wesentliche Änderungen vorgenommen. Es gab jetzt eine andere Zentrale Nockenwelle gebraucht (der R 5 hatte zwei), was den Schubstangen waren länger. Dadurch konnte der Motor weniger Umdrehungen machen. Allerdings war die Produktion billiger. Aus dem „quadratischen“ Motor der R 5 war nun ein Langhuber geworden: bohren und Schlacht waren 69,8 x 78 mm groß. Das Zylinderköpfe wurden komplett verändert: die Bohrungen hatten einen anderen Durchmesser, sechs statt vier Kopfschrauben wurden verwendet und die Zylinderköpfe wurden hinten leicht "angehoben", um mehr Fußraum unter den Ausgleichskammern des Vergaser realisieren. Diese Ausgleichskammern waren zusätzlich zu den Schwimmerkammern notwendig, um a Beiwagen-Kombination um ausreichend Treibstoff bereitzustellen. Das Schmiersystem der Zylinderköpfe wurde ab 1939 modernisiert. Öldämpfe konnten nun über ein Druckventil durch die Gehäuse der Schubstangen in die Zylinderköpfe gelangen. Das Öl floss durch ein separates Rohr in die zurück Ölwanne. Das Zylinder erhielt eine von 1939 Cadmiumlegierung damit sie nicht rosten. Die 1938er Versionen hatten schwarz lackierte Zylinder.

Antriebsstrang

Das Einscheiben-Trockenkupplung wurde mit einer Schubstange betrieben, die direkt durch die Hauptwelle des Getriebes lief. Dieses System blieb intakt bis in 1996 (R 100 R Mystiker). Genau wie die Rennräder hab die R 66 Fußschalter (4 Gänge). Darüber hinaus erhielt die Maschine noch einen kurzen Handhebel, der nicht nur „normale“ Gangwechsel ermöglichte, sondern auch – wie bei einem Auto – jeder Gang inklusive Neutralstellung direkt anwählen konnte. Eingesetzt wurde ein neues Zweiachsgetriebe, das bei allen neuen Modellen (R 51, R 61, R 66 und R 71) zum Einsatz kam. Nach dem neuen LÄRM KR 3005 Norm war der erste Gang unten und der Rest oben. Die Längenänderung der Kardanwelle, verursacht durch die Hinterradaufhängung, wurde vorne von einer Hardi-Scheibe aufgenommen. Hinten war a Universalverbindung um Höhenunterschiede auszugleichen. Das Übersetzungsverhältnis für Solo- und Beiwageneinsatz entsprachen denen der R 71. Der Drehzahlunterschied wurde durch die höhere Drehzahl der R 66 ausgeglichen.

Technische Daten

BMW R 66
Zeitspanne1938-1941
KategorieSportfahrrad
MotorM266/1
MotortypMotor mit hängendem Ventil
Konstruktionlange platziert DoppelzylinderBoxermotor
bohren69,8 mm
Schlacht78mm
Verschiebung597 cm³
Kompressionsrate6,8 : 1
max. Leistung22 kW/30 PS
Höchstgeschwindigkeit150 km/h
FahrtKardanwelle
Fahrradabteilungdoppelter Wiegenrahmen, Rohrrahmen Typ F 251/1
Trockengewichtca. 187 kg
max. Belastungca. 210 kg
Tankinhalt14 Liter
VorgängerR 6
NachfolgerR 67