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Electronic stability program

EIN Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP, wörtlich übersetzt: Elektronische Stabilitätskontrolle), von einigen Automobilherstellern ESC (Electronic Stability Control) genannt, ist ein aktives Fahrsicherheitssystem.

ESP unterstützt den Fahrer eines Fahrzeugs in kritischen Situationen, in denen das Fahrzeug ins Schleudern droht: bei plötzlichen Ausweichmanövern vor Hindernissen, falsch eingeschätzten Kurven oder tückischen Fahrbahnen.

Geschichte

Das erste ESP-System wurde vom Niederländer Anton van Zanten konzipiert und entwickelt developed[1], von Robert Bosch GmbH, und der Deutsche Armin Müller, aus Mercedes Benz.[2][3][4] Ein wichtiges Glied bei der Entwicklung dieses Systems war auch der Deutsche Frank-Werner Mohn, der ebenfalls bei Mercedes angestellt war.[5] Mercedes-Benz war die erste Automarke, die es in einem Auto unter dem Namen . auf den Markt brachte Elektronisches Stabilitätsprogramm. ESP wurde 1995 von den Entwicklern und einigen anderen Parteien massenvermarktet. Als erster Hersteller hat Mercedes-Benz im Jahr 1999 ESP in allen seinen Modellen serienmäßig eingebaut. Inzwischen setzen auch andere Autohersteller ESP in neuen Modellen serienmäßig ein.

Operation

EIN Mikroprozessor prüft die Signale der ESP-Sensoren und vergleicht 25 Mal pro Sekunde, ob Fahrerwunsch und Fahrtrichtung übereinstimmen. Bewegt sich das Fahrzeug in eine andere Richtung als die Lenkrichtung, reagiert ESP sofort. ESP bremst dann gezielt die einzelnen Räder ab, stabilisiert das Fahrzeug und lenkt es in die richtige Richtung. Ein Auto mit ESP verfügt automatisch auch über zwei weitere aktive Sicherheitssysteme: a Antiblockiersystem (ABS) und Traktionskontrolle (ASR). ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen und macht das Fahrzeug unkontrollierbar. ASR (auch TCS oder . genannt Traktionssteuersystem genannt) verhindert ein Durchdrehen der angetriebenen Räder (Raddurchdrehen) beim Beschleunigen, was zu einem Fahrbahnverlust und einer optimalen Beschleunigung führen würde. Während ABS und ASR die Längsdynamik des Fahrzeugs beeinflussen, verbessert ESP auch die Querdynamik. ESP sorgt somit für eine stabile Fahrt in alle Richtungen.

Systemeffektivität

Die Technik leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit beim Autofahren. Internationale Untersuchungen zeigen, dass mindestens 40 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle durch Schleudern verursacht werden. Diesen Studien zufolge kann ESP das Schleuderrisiko um 80 Prozent senken. An einer ADACtest 2010 wurden zwei fast identische Autos getestet, eines mit und eines ohne ESP. Das Auto mit ESP hat es überstanden Elchtest, das Auto ohne flog aus der Kurve und kam auf dem Dach zum Stehen.

Laut einer Studie der Universität zu Köln Allein in Europa könnte die Standardimplementierung von ESP jährlich 4.000 Menschenleben retten und 100.000 Verletzungen verhindern. Eine Studie von Mercedes zeigt, dass durch den serienmäßigen Einbau von ESP bei allen Modellen die Zahl der Fahrzeugunfälle um 29 % reduziert wurde. Laut derselben Studie ist die Zahl der Autounfälle insgesamt um 15 % zurückgegangen. Laut einer Studie von Toyota in Japan haben Fahrzeuge mit ESP 35 % weniger Autounfälle und 25 % weniger Frontalkollisionen.[6]

Das Europäische Neuwagenbewertungsprogramm (EuroNCAP) hebt die Bedeutung von ESP hervor und hat daher ihre Sicherheitsbewertung seit Februar 2009 angepasst. Jetzt können fast nur noch Fahrzeuge mit ESP 5 Sterne in den Tests erreichen.

Das Europäische Parlament hat inzwischen dem Vorschlag zugestimmt, ESP verpflichtend zu machen. Beispielsweise müssen ab 1. November 2011 alle neuen Modelle und ab 1. November 2014 alle Neuwagen mit ESP ausgestattet sein.[7]

Kritik

ESP wird manchmal kritisiert, dass das System das Fahrverhalten beeinflussen würde und das erhöhte Sicherheitsgefühl den Fahrer leichtsinniger machen würde. Diese Kritik ist jedoch unberechtigt. Die meisten Fahrer sind sich der Anwesenheit des Systems während der Fahrt nicht bewusst und ändern daher ihr Fahrverhalten nicht. Fahrerbefragungen weisen sogar in Richtung ruhigeres Fahren. Unfallstudien zeigen auch, dass ESP die Unfallzahlen reduziert und bei keiner anderen Unfallart eine Zunahme zeigt.[Quelle?]

Verschiedene Namen

ESP wird von verschiedenen Autoherstellern unter einem anderen Namen in ihren Modellen verwendet:

Externe Links

Nüsse

  1. (NL) Interview mit Anton van Zanten, ad.nl, 6. Juli 2020
  2. (NL) Erfindung Anton van Zanten hat Tausende von Menschenleben gerettet, nos.nl, 10. Juni 2010
  3. (das) ESP-Entwickler zu Gast bei MD.TAGE WIE DIESER. MOTORDIALOG (6. Juli 2015). Zugegriffen unter 11. November 2019.
  4. (das) 40 Jahre ABS: Urahn des Autonomen Fahrens. www.automobil-industrie.vogel.de. Zugegriffen unter 11. November 2019.
  5. (und) Dieser Mercedes-Ingenieur hat über eine Million Leben gerettet. Der Unabhängige (19. Oktober 2017). Zugegriffen unter 11. November 2019.
  6. selectesc.eu
  7. esc verpflichtend ab 2011