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Es Bundesanwaltschaft ist in Belgien ein Parkett deren Zuständigkeit sich auf das gesamte belgische Hoheitsgebiet erstreckt. Die Bundesanwaltschaft besteht aus Bundesrichtern und wird von einem Bundesanwalt geleitet. Seit 2. April 2014 hält bekleed Frederic Van Leeuw die Stellung des Bundesanwalts. Er wurde damit der Nachfolger von Johan Delmulle der das Amt sieben Jahre lang innehatte.
Die Bundesanwaltschaft wurde am 1. Mai 2002 bestellt[1][2] gegründet (unter dem Impuls der Oktopus-Akkord), um effizienter gegen Straftaten vorgehen zu können, die über lokale Definitionen hinausgehen, wie z Menschenhandel, Terrorismus, organisiertes Verbrechen oder Geldwäsche. Bei den anderen (lokalen) Staatsanwälten in Belgien, die Kronstaatsanwalt nämlich eine territorial definierte Kompetenz: er ist nur in seiner Gerichtsbezirk. Die Arbeitsweise der Bundesanwaltschaft ist in Art. 144bis und darüber hinaus von der Gerichtsgesetzbuch.
Übungen
Die Bundesanwaltschaft hat vier Hauptaufgaben:
- Strafverfahren im gesamten Staatsgebiet auszuüben, einerseits durch die Auflistung einer erschöpfenden Liste von Straftaten (z. B. Straftaten im Zusammenhang mit der Sicherheit des Staates, Diebstahl von Nuklearmaterial) und andererseits durch die Formulierung qualitativer Kriterien (z. B. Straftaten mit ideologischer oder politischer Grundlage, terroristische Straftaten) sowie Straftaten, die teilweise Hoheitsgebiete überschreiten oder eine internationale Dimension haben
- Sicherstellung der Koordinierung des Strafverfahrens durch die ordentlichen Staatsanwälte
- Erleichterung der internationalen Zusammenarbeit
- beaufsichtigen das allgemeine und spezifische Funktionieren der Bundespolizei
Zudem kann die Bundesanwaltschaft in Ausnahmefällen und nach Rücksprache eine Akte von der örtlichen Staatsanwaltschaft übernehmen, um die Koordination zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist "Operation Kelk".
Bemerkenswerte Fälle
Hier finden Sie eine Auflistung der nennenswerten Fälle, in denen die Bundesanwaltschaft an dem Ermittlungs- oder Strafverfahren beteiligt war.
2011
- Operation Kelk: Im März 2011 nahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen gegen sexueller Missbrauch in der Kirche Über.
2017
- Bedienung Saubere Hände: eine Recherche über Geldwäsche, Bestechung und Matchfixierung in dem Belgischer Fußball. Die Untersuchung wurde auch Operation Zero genannt.
2018
- Operation Streik: eine im Oktober 2018 eingeleitete Untersuchung zu groß angelegtem Betrug beim Kauf von Gebrauchtwagen von kriminelle Banden. Im Fall im Mai 2019 etwa 200 Hausdurchsuchungen gleichzeitig von etwa 1.200 Polizisten durchgeführt, was den größten Polizeieinsatz seit 20 Jahren darstellt. Später wurden weitere Durchsuchungen durchgeführt. Dutzende Verdächtige wurden ebenfalls festgenommen, darunter mehrere Polizisten Notar und ein Schalterangestellter der DIV. Ende Mai 2019 schätzte die Bundesanwaltschaft, dass es insgesamt tausend Opfer gab und die Bande insgesamt 6,5 Millionen Euro erbeutete. Anfang Juni 2019 wurden mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt und auch ein Bankdirektor ernannt vermutlich. Damit stieg die Zahl der Verdächtigen auf 42 (davon 33 festgenommen).[3][4][5][6]
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Ertragen: | Europäische Menschenrechtskonvention |
| Gerichte: | Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte |