WikiDer > Randstad N.V.

Randstad N.V.
Randstad N.V.
Logo
StipendiumEuronext: KANTE
Einrichtung1960
Gründer(n)Frits Goldschmeding
Gerrit Daleboudt
SchlüsselfigurenJacques van den Broek (CEO)
HauptquartierDiemen, Die Niederlande
Angestellte34.680 (2020)[1]
SektorZeitarbeit
Einnahmen/Jahr22,7 Milliarden € (2020)[1]
profitieren/Jahr304 Millionen € (2020)[1]
Marktkapitalisierung9,8 Mrd. € (31. Dezember 2020)
Webseitewww.randstad.com
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Randstad N.V. ist ein Niederländisch Unternehmen für Zeitarbeit und HRDienstleistungen. Es wurde 1960 von . gegründet Frits Goldschmeding und Gerrit Daleboudt. Im Jahr 2020 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 34.680 Mitarbeiter und täglich waren mehr als 569.800 Mitarbeiter bei Randstad bei anderen Unternehmen beschäftigt. Zu dieser Zeit gab es weltweit 4715 Filialen.[1] Das Unternehmen ist in rund 39 Ländern aktiv und im Jahr 2020 waren die wichtigsten europäischen Märkte Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg und die Iberische Halbinsel. Außerhalb Europas ist Nordamerika der wichtigste Markt. Randstad firmiert auch unter dem Markennamen Tempo-Team. Die Holding ist an der AEX von Euronext Amsterdam.

Geschichte

Der Wirtschaftsstudent Frits Goldschmeding (1933) während des Studiums an der Freie Universität im Amsterdam fasziniert von der damals noch seltenen Möglichkeit des Einsatzes von Zeitarbeitskräften. Erster sein Abschlussarbeit er untersuchte die Möglichkeit dieses Marktes. In seinem Studentenzimmer in Amsterdam beschloss er, das Uitzendbureau Amstelveen zu gründen und einige Jahre später wurde das Unternehmen in Randstad umbenannt. Der Einmannbetrieb machte im ersten Jahr einen Gewinn von 9,53 Gulden. Nicht lange danach folgten Niederlassungen in Leiden und Rotterdam.

Ab 1965 überquerte Randstad die Grenze: zunächst mit einer Niederlassung in Brüssel und 1967 die erste Niederlassung in London. Nach anfänglichen Zweifeln entschied man sich, den Namen Randstad auch im Ausland zu verwenden. 1968 eröffnete die erste deutsche Niederlassung in Düsseldorf. 1973 folgte Frankreich.

Ende der 1970er Jahre hatte Randstad verschiedene Abteilungen, nicht nur in der reinen Zeitarbeit, sondern auch in den Bereichen Reinigung und Sicherheit. 1978 wurde daher die Randstad Holding nv gegründet, die alle Geschäftsbereiche beherbergt. Randstad brauchte auch eine größere Zentrale. Im Diemen Zu diesem Zweck wurde 1977 der erste Pfahl am Wildenborch gerammt.

Im März 2011 ist Frits Goldschmeding als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender zurückgetreten. Seine letzte Amtszeit lief von 2007 bis 2011. Nach wie vor ist er mit 32 % der Aktien und dem gleichen Stimmrechtsanteil größter Aktionär.

2018 wurde der Name in Randstad N.V. geändert.

übernehmen

In den frühen 1980er Jahren ein Konkurrent Tempo-Team für 125.000 Euro erworben und die Verpflichtung zur Rückzahlung einer großen Schuld. Von diesem Moment an hatte Randstad einen zweiten Markennamen. 1992 übernahm Randstad auch das niederländische Zeitarbeitsunternehmen Flex, das unter anderem in Belgien und Frankreich Niederlassungen hatte. In den Niederlanden wurde Werknet übernommen und in Tempo-Team integriert.

Um auch in den USA Fuß zu fassen, kaufte Randstad 1993 auch TempForce, eine lokale Arbeitsvermittlung mit zwölf Niederlassungen in Atlanta. Im selben Jahr folgte die Übernahme der Amerikaner Jane Jones Enterprises. Später würden auch Unternehmen in anderen Ländern akquiriert.

Im Jahr 2007 wurde die Personalvermittlungsfirma Vedior übernommen.[2] Randstad bot 20,19 EUR je Aktie an, davon 9,50 EUR in bar und der Rest in Randstad-Aktien. Die Kombination wurde danach die Nummer zwei der Welt adecco.

Im Jahr 2016 hat der Amerikaner Monster.com für 387 Millionen Euro erworben.[3]

Anfang 2017 wurde das französische Unternehmen Ausy, eine auf technische Berater, Entwickler und Ingenieure spezialisierte Arbeitsvermittlung, gegründet.[4] Rund 280 Millionen Euro hat Randstad dafür bezahlt. Mit 4.500 Mitarbeitern ist Ausy in zehn Ländern aktiv und erzielte einen Umsatz von knapp 400 Millionen Euro.

Im März 2018 wurde Randstad der weltweit größte Sender.[5]

Externer Link