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Bedeutung ist ein Konzept aus dem Metaphysik, Philosophische Anthropologie und der Psychologie und bedeutet die Suche nach dem Sinn, Sinn oder Zweck des Leben oder von großen Ereignissen im Leben, oder versuchen, dieses Ziel selbst zu erreichen. Das Wort selbst deutet darauf hin, dass es sich um einen aktiven Prozess handelt, der darauf hinweist, dass die Bedeutung eines Ereignisses nicht selbstverständlich ist. Bedeutung kann auf mehreren Elementen basieren, einschließlich Vertrauen, Grund oder Logos und Ästhetik. Die Bedeutungsgeschichte ist möglicherweise so alt wie die Menschheit selbst.

Das Verschwinden der Bedeutung in der Geschichte

In klassischen Weltbildern, wie dem der Mythos oder von der Religion, Bedeutung wird oft unproblematisch gegeben. Gründungsmythen und -geschichten zeigen, worum es in dieser Welt geht und was ihr letztendlicher Zweck ist. Lange Zeit war eine solche mythische oder religiöse Sicht der Wirklichkeit weithin akzeptiert. Historisch ist jedoch ab dem 16. Jahrhundert zu beobachten, dass die Allumfassende der gegebenen Bedeutung bröckelt.

Der Verlust dieses Sinnes wurde von vielen Intellektuellen festgestellt, und es wurden mehrere Versuche unternommen, diesen Verlust des Verstandes zu interpretieren. Ein bekanntes Beispiel ist die PhilosophFriedrich Nietzsche, der dieses Verschwinden des Satzes im Satz 'Gott ist tot', erstmals erwähnt in der Die fröhliche Wissenschaft (1882). Der Tod Gottes bezieht sich hier auf das Verschwinden des großen Rahmens, in den man die Phänomene auf der Erde einordnen kann. Wenn es keinen Gott mehr gibt, der allen Ereignissen einen Sinn verleiht, dann scheint man in eine Spezies zu fallen Nihilismus wo alles seinen Wert verliert. Nietzsche versuchte in seiner Arbeit, unter anderem durch Konzepte wie amor fati und der übermenschlich, eine Lösung für diesen Nihilismus zu formulieren.

Diese Kälte der neuen Weltanschauung wurde oft mit der wissenschaftliche Revolution. nicht so wie Kosmologie von Aristoteles, die bis weit ins Mittelalter und die Welt vorherrschend blieb teleologisch beschrieben, scheint es im modernen wissenschaftlichen Weltbild keinen Platz für moralische Kategorien wie „Zweck“ oder „Bedeutung“ zu geben. Beispiele für Bücher, die diesen Übergang beschreiben, sind Die Mechanisierung der Weltanschauung (1950) von E. J. Dijksterhuis und Von der geschlossenen Welt zum unendlichen Universum (1958) von Alexandre Köyre. Aus der neuen wissenschaftlichen Weltsicht sind diese Phänomene mechanistisch erklären will, scheint alles, was einmal wichtig war, seinen Sinn zu verlieren. Das SoziologeMax Weber charakterisierte diese Entwicklung als 'Entzauberung der Welt'. Moderne Wissenschaft und Technik entziehen Ereignissen und Phänomenen ihren magischen und mythischen Charakter und reduzieren sie auf kalte und instrumentelle Rationalitätsprozesse.

Das Wunder der Kälte der modernen Wissenschaft steht auch im Mittelpunkt der Arbeit von Ernst Gellner. Er stellt jedoch fest, dass wir trotz der Gefahr der Wissenschaft für jede Form traditioneller Bedeutung dieser Wissenschaft nicht feindlich gegenüberstehen und dass immer noch viel Bedeutung möglich zu sein scheint. Dies ist laut Gellner in erster Linie das Ergebnis einer Reihe neuer (philosophischer) Bewegungen, die versuchen, den Sinn der Welt vor wissenschaftlichen Entdeckungen zu schützen. Beispiele dafür sind laut Gellner die Phänomenologie und Wittgensteinian Analysen aus Konzepten wie 'Sprachspiele“ oder „Lebensformen“.

Ein weiteres bekanntes Beispiel für eine Bedeutung der modernen Weltanschauung findet sich in der Arbeit von Pierre Teilhard de Chardin. Nach Teilhard de Chardin ließe sich der evolutionäre Verlauf des Lebens (und der Ursprung des Universums) gezielt interpretieren. Er stellte fest, dass es sowohl eine zunehmende Variation komplexer Arten (Evolution) als auch eine zunehmende innere Einheit (imEvolution). So kann man beobachten, dass es eine zunehmende Zusammenarbeit zwischen menschlichen Individuen und Gemeinschaften gab. Letztendlich, so de Chardin, würde dies in der 'Omegapunkt'. Diese Ansicht ist zwar einflussreich, aber auch sehr umstritten. Bekannte Reaktionen darauf finden sich in der Arbeit von Jacques Monod und von Ilya Prigogine. Auch Theorien wie Kreationismus und Intelligentes Design kann in diesem Licht betrachtet werden.

Innerhalb der Philosophie gibt es auch den Strom von Existentialismus, mit Autoren wie Jeaun Paul Sartre und Albert Camus. Diese Philosophen bejahen die Tatsache, dass die Welt völlig bedeutungslos ist, akzeptieren aber nicht, dass sie daher bedeutungslos sein muss. Für sie bietet es die Einsicht, dass es kein vorgegebenes Wesen des Menschen und der Welt gibt, sondern nur die Möglichkeit, diesen Sinn selbst zu schaffen. Gerade im Handeln des Menschen kann er seinem eigenen Leben einen Sinn geben.

Relative Entdeckungen

Konkreter wird bei der Suche nach einer Ursache für diesen Bedeutungsverlust auf eine Reihe wissenschaftlicher Entdeckungen verwiesen, die die zentrale Rolle des Menschen offenbaren (Anthropozentrismus) beeinflusst haben.

Ein erstes Beispiel ist die kopernikanische Wendung. Für die Arbeit von Nikolaus Kopernikus basierte unproblematisch auf einem Weltbild, in dem die Erde eine zentrale Stellung einnahm. Eine Reihe von 'Sphären' (die irdische, die superlunare, der Himmel) wurden dann um die Erde herum angeordnet, die in einer strengen Hierarchie angeordnet waren. Die Theorie von Kopernikus brachte diese Weltanschauung (letztendlich) in Schwierigkeiten. Wichtige Schritte in dieser Hinsicht wurden von Galileo Galileo und Johannes Kepler.

Als Ergebnis war die Erde „ein Planet wie jeder andere“ geworden. Oder, wie der Philosoph Martin Heidegger die Erde war kein Ort mehr, an dem wir lebten, sondern war zu einem Objekt geworden, das wir vor unserem geistigen Auge wie eine blaue Kugel sehen konnten - wie sich im Weltraumzeitalter - im weiten Weltraum, landete versehentlich dort im Orbit um die Sonne. Ein frühes Beispiel für dieses Bewusstsein war Blaise Pascal. Ein oft zitiertes Zitat von ihm lautet: "Le silent éternel de ces espaces infinis m'effraie("Die ewige Stille dieser unendlichen Räume macht mir Angst").

Ein weiteres Beispiel ist die Evolutionstheorie von Charles Darwin. Für Darwin wurde der Mensch oft als Krone der Schöpfung angesehen und daraus unter anderem von der Kirche Schlüsse gezogen. Moralische Regeln und Ethik wurden automatisch mit dieser Ansicht verbunden. Es gab auch eine klare Unterscheidung zwischen Tieren und Menschen. In Darwins Theorie ist der Mensch jedoch ein zufälliges Produkt und unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von den Tieren. In der Folge mussten die ethischen Regeln neu begründet werden.

gemäß Sigmund Freud, der Gründer der Psychoanalyse, seine Arbeit war ein dritter Schritt in dieser Entthronung des Menschen. Vor Freud glaubte der Mensch, der Herr seines Verhaltens zu sein und in allem, was er tat, rational zu sein. Nach Freud, durch die 'Entdeckung' der bewusstlos, dieses Image wurde auch getrübt. Der Mensch ist nicht ganz am Ruder seiner selbst, sondern wird von unbewussten Trieben beherrscht, deren er sich nicht immer bewusst ist. Seine eigentliche Motivation ist ihm daher nicht immer bekannt. die rationale Ego, das mit jemandem wie René Descartes war noch ganz zentral (wenn Cogito ergo sum), war für Freud nicht mehr als eine Kallusschicht im Unterbewusstsein ICH WÜRDE.

Schließlich kann man auch sagen, dass die Moderne Neurowissenschaften bastelt auch am vorherrschenden Selbstbild des Menschen herum. Daniel Dennett spricht zum Beispiel von einer „fünften Revolution“. Nach dieser Revolution wird der Mensch ein Bild von sich selbst haben, das sich nicht vom Bild einer Uhr unterscheidet. In diesem Bild ist ein Mensch ein Bündel Neuronen, die genau wie alles andere funktionieren: erklärbar und vorhersehbar. Auf der anderen Seite stehen jedoch die modernen Erkenntnisse über die Nichtlinearität von dynamische-systeme wie der von dem Chaostheorie sind beschrieben. Es stellt sich heraus, dass selbst einfache Systeme manchmal unvorhersehbar funktionieren. Es gibt auch Versuche, Unsicherheitsprinzipien in der Quantenmechanik ein gegebenes wie das Freier Wille zu verteidigen.