WikiDer > Action-Painting

Actionpainting
Actionpainting im Stil von Jackson Pollock. Gemälde von Michael Philip
Action-Painting

Action-Painting ist eine Arbeitsweise im amerikanischen und europäischen abstrakte expressionistische Kunst und informelle Malerei der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts, in denen der Akt, die Geste des Machens, den Ausgangspunkt bildet. Die große Figur des Abstrakten Expressionismus in den Vereinigten Staaten ist Jackson Pollock (1912-1956).

Erläuterung

Ursprung des Action Paintings

Seine Wurzeln liegen in der Surrealismus, in jener Vision des Surrealismus, in der das 'Automatische' im Mittelpunkt steht - die Assoziationstechnik, die écriture automatique in der Literatur und, auf die Malerei angewendet, das 'automatische' Zeichnen/Schauspiel, wie es u Surrealist André Masson, die großen Einfluss auf die spätere amerikanische Abstrakter Expressionismus. Der Kunstkritiker Harold Rosenberg hat das Konzept geprägt Action-Painting 1952. In Europa war es insbesondere Georges Mathieu der in Frankreich Action Painting in Theateraufführungen präsentierte und damit die spätere Kunstform vorwegnahm Performance.

Technik

Es ist eine Form von Abstrakte Kunst in dem der Maler mit einer meist großen Leinwand als Hauptwirklichkeit konfrontiert wird, die er anpackt, und der Künstler versucht, die Handlung, die Geste des Machens, auf die Leinwand zu übertragen. Das Kunstwerk ist eine Erinnerung an die Handlung, die Handlung (zum Beispiel die rhythmische tropfen Farbe "über alles" auf einer großen Leinwand). Action Painting ist also spontanes Malen, bei dem die Bewegungen des Künstlers deutlich erkennbar sind. Es kommt nicht darauf an, was dargestellt wird, sondern es ist maar in der Arbeit des Künstlers sein durch den spontanen Akt des Machens.

Jackson Pollock, der Hauptmaler dieser Technik, verwendet die Dripping-Technik, bei der Farbe auf eine riesige Leinwand gespritzt wird (tropft), besprüht und gegossen, wodurch ein äußerst komplexes Netz aus bunten Linien entsteht. Das Werk verliert in diesen "Gesamtbildern" die traditionellen Bezugsrahmen von Höhe, Breite und Tiefe sowie jeglichen Bezug zur Perspektive.

Nach Wirkung dieses Stils in den Niederlanden

Zeitgenössische niederländische Aktionsmaler sind Menno Baars, Hein van Houten (1977), Fröhliches Kavelaars (1985), Robbert Buys (1969) und Remko Leeuw (1974). Obwohl ihre Bilder nicht "zufällig" entstehen, scheint die Farbe auf die Leinwand geworfen worden zu sein. Die Leinwände sind dennoch sorgfältig erstellt, aber die Geschwindigkeit des Pinselstrichs "eingefangen", wie es beispielsweise bei Karel Appel und Bram Bogart.

Die wichtigsten Aktionsmaler