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Geschäftskunst ist eine Bewegung innerhalb der bildende Kunst der in der Die Neunziger bekannt geworden, in dem der Dialog zwischen Künstler und Geschäfte werden getätigt. Die Künstler dieser Bewegung präsentieren sich als Unternehmen und nicht als Individuen. Dabei befinden sie sich an der Schnittstelle von Schein und Wirklichkeit. Die Führung ihres Unternehmens ist das Kernthema der Künstler, nicht so sehr das einzelne Werk oder Produkt, das daraus entsteht.
In der Geschäftskunst sind die zentralen Fragen nach dem Wert von Kunst. Wie wirkt sich finanzieller Erfolg auf die Integrität des bildenden Künstlers aus? Gibt es einen Unterschied zwischen hoher und niedriger Kunst? Inwieweit darf ein Künstler Arbeiten auslagern und sich weiterhin Künstler des Werkes nennen? Ist die Grenze zwischen Kunst-Nicht-Kunst und Funktionalität?
Geschichte
Diese Haltung unter Künstlern wurde 1991 von . eingeführt Frans Haks, dann Direktor der Groninger Museum, im Interview genannt als Geschäftskunst. Haks hat das als Kunst erklärt wo das Geschäftliche und alles was damit zusammenhängt zum künstlerischen Konzept gehört [...] also Unternehmen und Handelsgeschäfte als künstlerisches Konzept.[1] 1993 organisierte Haks die Ausstellung Geschäft Kunstgeschäft im Groninger Museum.[2]
Künstler
Einer der ersten Vertreter des modernen Künstler-/Unternehmerstils ist Andy Warhol. Er produzierte Siebdruck in Großauflagen, Auftragsarbeiten, ging in den Bereich Design und verherrlichte „erfolgreiches Geschäft“ als „die beste Form der Kunst“.
Neuere Vertreter der Wirtschaftskunst sind Banca di Oklahoma (italienisches Künstlerkollektiv), TecnoTest srl (Unternehmen, das durch abweichende Präsentation seiner Produkte die Kunstwelt mit technischem Equipment unterwandert), Kostabi (Maler, der mit seinen Werkstattgehilfen in Renaissance-Manier Gemälde in großer Auflage herstellt] und Res Ingold aus der Schweiz als Vertreter der fiktiven Fluggesellschaft Ingold Airlines betreibt.
Niederländische Vertreter der Bewegung sind Leeman & Strandhecken und Int. Fi$h-handel SERVAAS & Zn. Holland. Servaas neben seinem Großhandel mit Fischkonserven eine Funktion als Lehrer bei ArtEZ in Arnheim. In diesem Rahmen bildete er junge Künstler zu Unternehmer. Servaas nahm an der Ausstellung Business Art Business im Groninger Museum teil.
Ausstellungen
- 1993 Groninger-Museum: Geschäft Kunstgeschäft
Nüsse
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