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| Schlacht um Frankreich | ||
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Herbst Gelba war während der Zweiter Weltkrieg der Name für den deutschen Militärplan der Oberkommando der Wehrmacht (OKW) zu de Tiefland anzugreifen und zu erobern. Diese Militäraktion war Teil der Schlacht um Frankreich. Herbst Gelba wurde im Mai 1940 mit großem Erfolg aufgeführt und sollte im Juni folgen Herbstrot zu Frankreich als Ganzes schlagen. Beide Operationen zusammen werden manchmal als . bezeichnet Westfeldzug erwähnt.
Zuerst Aufmarschanweisung, Herbst Gelba
Nach dem Herbst Weiss, der deutsche Überfall auf Polen, bewies die Entente (die Allianz zwischen Frankreich und der Vereinigtes Königreich) nicht auf einen schnellen Frieden zu den Bedingungen Deutschlands vorbereitet. Hitler befahl daher am 9. Oktober 1939 in seiner Führer-Weisung Nr. 6 für die Kriegsführung, die Eroberung der Niederlande; ein wichtiger Teil der französischen Truppen musste besiegt werden. Das Ziel war damals noch nicht die vollständige Niederlage Frankreichs, sondern nur die bestmögliche Ausgangslage für einen jahrelangen Krieg an der Westfront. Hitler hatte damals noch die feste Erwartung, dass ein Angriff sehr schnell beginnen könnte. Am selben Tag wurde ihm jedoch mitgeteilt, dass die Reparatur aller Kraftfahrzeuge aus den Schäden des Polenfeldzuges drei Monate dauern würde. Auch die Munitionsvorräte waren weitgehend erschöpft. Ersatz gab es nur für ein Drittel der Divisionen; Drei Viertel der Fliegerbomben waren über Polen abgeworfen worden. Hitler war schockiert und wütend; seine Reaktion war so heftig und dauerhaft, dass der Verantwortliche General der ArtillerieKarl Heinrich Emil Becker beging am 8. April 1940 Selbstmord. Die unvermeidliche Verzögerung gab den Deutschen genügend Zeit, um Angriffspläne auszuarbeiten.
General der ArtillerieFranz Halder, Chef des Generalstabs der Oberkommando des Heeres (OKH), würde den Plan ausarbeiten. Es war für ihn eine große persönliche Erleichterung, dass Hitler zustimmte, dass es keinen sofortigen Angriff geben würde. Er hatte schon angefangen, einen Revolver zu tragen, um den Führer mit eigenen Händen zu töten, falls er seinen teuflischen, hastigen Plan durchziehen wollte.[1] Halder präsentierte den ersten Plan am 19. Oktober 1939, oder Überweisung, vor dem Herbst Gelba. Halder hat damit die Anforderungen erfüllt Führer Weisung N°6 aber es war der einfachste und einfallsloseste Effekt, den man sich vorstellen kann. Nach den traditionellen Standards der Bewegung Krieg wurde überhaupt nicht getroffen. Es stellte Schwerpunkt Noch Kesselschlacht. Halders Plan wird manchmal mit dem verglichen Von Schlieffen Plan von 1914 aber das machen sie they Alfred von Schlieffen große Ungerechtigkeit. Halders Plan war, frontal vorzustoßen, um möglichst viel niederländisches und belgisches Territorium zu besetzen, damit die Flugplätze und Nordseehäfen für eine Bedrohung gegen Großbritannien genutzt werden konnten. Sie war so unzureichend, dass man davon ausging, dass Halder bewusst den denkbar schlechtesten Plan zur Abschreckung Hitlers ausgearbeitet hatte. Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass es eine gewisse rationale Grundlage hatte: Weil deutsche Infanteriedivisionen teilmotorisiert waren, konnten sie so schnell vorrücken, dass sie die Chance hatten, Zentralbelgien anzugreifen, bevor sich die Entente dort niederlassen konnte. Die Truppen der Entente könnten in Richtung der Somme. Mit etwas Glück wäre es Britisches Expeditionskorps sich möglicherweise von der französischen Armee trennen und in die Häfen einfahren können. Vielleicht würde das Vereinigte Königreich von einer weiteren Kriegsbeteiligung absehen. Deutschlands Kraft wäre dann jedoch erschöpft. Eine direkte Offensive gegen Frankreich war erst 1942 nach längerem Aufbau der Streitkräfte geplant. Wie stark die Entente inzwischen geworden wäre, ließ man klugerweise offen.
Hitler war verständlicherweise nicht erfreut und schlug sofort eine Änderung des Plans vor. Er bemerkte, dass das französische Zentrum nicht angegriffen wurde. Er forderte, dies zu ändern. Für große Bestürzung sorgte auch, als er am 22. Oktober 1939 berichtete, dass der Starttag des Starts Herbst Gelba, die sogenannte Ein Tag, wurde am 12. November 1939 aufgenommen. Am 25. Oktober 1939 schlug Hitler vor Walther von Brauchitsch, dem Kommandanten des OKH, den deutschen Armeen den direkten Vormarsch nach Frankreich zu ermöglichen, anstatt nicht durch Nordbelgien und die Entente zurückzudrängen, sondern bei Amiens. Er ist jedoch nie darauf zurückgekommen.
Zweite Aufmarschanweisung, Herbst Gelba
Am 29. Oktober 1939 entwickelte Halder eine modifizierte Version seines Plans, den zweiten Überweisung. Dadurch entstand ein zweiter Konzentrationspunkt weiter südlich auf der Angriffsachse Lüttich—Namur. Man würde de Festung Holland lass es rechts und nur die Wattenmeer dort Warnposten einzurichten. Am 30. Oktober 1939 informierte Hitler Alfred Jodli, Betriebsleiter der Oberkommando der Wehrmacht (OKW), dass die Panzertruppen auch von den Belgiern angegriffen wurden Ardennen in eine Gegend ziehen mussten, wo die Franzosen sie am wenigsten erwarten würden. Hitler sehnte sich aus politischen Gründen nach einem entscheidenden Sieg. Trotz seiner Vorschläge erhielt Hitler jedoch keine grundlegende Änderung der militärischen Pläne, da die deutsche Heeresleitung nicht die Absicht hatte, ihre Truppen in den Herbstmonaten durch die Ardennen zu schicken. Das dortige Straßennetz war für eine ausreichende Versorgung zu schlecht, was durch das nasse Wetter noch verschärft würde. Das gleiche Wetter hatte inzwischen zur ersten von nicht weniger als vierzehn Verschiebungen des Angriffstermins geführt. Am 7. November 1939 verschob Hitler den für den 29. November 1939 geplanten Angriff mit folgendem Vermerk:
Nach Anhörung der meteorologischen Meldungen und der Lage bei den Zugtransporten hat der Führer und Oberbefehlshaber der Wehrmacht dass der A-Tag um drei Tage verschoben wurde. Die nächste Entscheidung fällt am 9. November 1939 um 18:00 Uhr[2]
Am 5. November 1939 hatte Halder Angst, Hitler habe seine Attentatspläne durchschaut. Seinen Revolver ließ er fortan zu Hause. Es würde nicht mehr von einem Putsch der Generäle kommen.
Das Tandem Von Manstein — Guderian
Während das Oberkommando mit der Strategie kämpfte, waren die unteren Ränge in bester Tradition der Auftragstaktik, sitzen Sie nicht untätig herum, indem Sie auf Befehle von oben warten. Drei Heeresgruppen mit hervorragenden Stäben standen zur Verfügung, um eigene Ideen zu entwickeln. Gerd von Rundstedt, der Kommandant der Heeresgruppe A, der in die Mitte vorrücken musste, wollte, dass die Offensive nach den Regeln der Kunst, also mit einem klaren Schwerpunkt und mit Inklusion. Seine eigene Heeresgruppe musste es selbstverständlich durchführen und von Rundstedt befahl am 21. Oktober 1939 seinen Generalstabschef Erich von Manstein einen entsprechenden Einsatzplan zu entwickeln. Von Manstein war damals einer der besten Strategen der Welt Wehrmacht.
Zufälligerweise nicht weit vom Hotel in Koblenz wo von Manstein übernachtete, das von Heinz Guderian war Kommandant des XIX. Armeekorps, Deutschlands Elite-Panzereinheit. Von Manstein würde diese Einheit gerne in seine eigene Heeresgruppe aufnehmen und hielt es für keine schlechte Idee, Guderian seine Pläne zu zeigen, die einen Durchbruch bei Limousine und ein Gehege in nordwestlicher Richtung. Guderian war auch als intelligenter und unterhaltsamer Gesprächspartner bekannt, von dem man viele neue Ideen gewinnen konnte. Könnte Guderian eine Rolle für sein Panzerkorps sehen? Guderian antwortete, dass es am besten wäre, nicht nur sein eigenes Korps, sondern allePanzerdivisionen für einen Ausbruch genutzt werden: Nachdem die französische Front durch motorisierte Infanterie durchbrochen war, mussten sie innerhalb weniger Tage ohne Konsolidierung an die Front vorstoßen. Kanalküste die Einfriedung sofort fertigzustellen und nicht darauf zu warten, dass die Infanterie-Divisionen oder Notflugplätze von den gebaut werden Luftwaffe.
Dieser Vorschlag überraschte von Manstein ziemlich. Handelte es sich nicht um genau die Art von strategischen Durchdringungen, die Guderian in seinen Schriften immer wieder als unverantwortlich zurückgewiesen hatte? Guderian erklärte, dass dies ein Sonderfall sei: Es gehe um ein sehr spezifisches und klar definiertes operatives Ziel, nicht nur um eine vage Hoffnung auf einen Zusammenbruch. Es hatte den Charakter einer Gegenoffensive. Die Entente würde zuerst in die Tiefland Vorrücken und dadurch bereits einen wichtigen Teil der Kampfkraft dieser Bewegung opfern; eine Umkehrung der Front würde die Kampfkraft noch weiter verringern, so dass nur noch wenig Gefahr bestand. Von Manstein wandte jedoch weiterhin ein: War die deutsche Durchdringung auf ihrer linken Flanke nicht enorm verwundbar? Aber auch dafür hatte Guderian eine Lösung: Gleichzeitig sollten leichte Truppen so schnell wie möglich zwischen den Paris und der Maginot-Linie. Das würde eine solche Verwirrung stiften, dass die Franzosen keinen Gegenangriff mehr auf der deutschen Hauptachse machen könnten.
Von Manstein, der selbst nichts von Hitlers Unzufriedenheit mit Halders Plan wusste, begann, dem OKH seine Vorschläge zur Behebung der Mängel in der Überweisung helfen. Am 31. Oktober 1939 schrieb von Manstein sein erstes Memorandum von sieben, in dem er seinen Alternativplan vorschlug, zumindest eine abgeschwächte Version davon. Guderians Vorschläge und sein Name tauchten nicht sofort auf, das wäre zu ehrgeizig gewesen. Nach und nach kamen die weiteren Denkschriften vom 6., 21. und 30. November heran; 6. Dezember 1939 und 12. Januar 1940, der ursprüngliche Plan, der einige Historiker zu der falschen Annahme verleitet hat, dass es eine allmähliche Entwicklung in von Mansteins Denken gegeben hätte.[Quelle?] Von Brauchitsch lehnte seinen Vorschlag am 3. November 1939 ab, ordnete aber als Ausgleich eine zusätzliche Panzerdivision der Heeresgruppe A zu, die am 11. November 1939 auf das gesamte 19. bei Limousine. Der Anfang von Herbst Gelba wurde im November wegen schlechter Wetterbedingungen mehrfach verschoben. Hitler ließ seinen Frust darüber an seinen Generälen aus, die seiner Meinung nach nicht mit voller Überzeugung handelten. Am 23. November 1939 machte er in einer Rede vor allen Heerführern seine Ziele noch einmal mit den drohenden Worten deutlich: ..und wer sich meinem Willen widersetzt, wird vernichtet ... Im Dezember 1939 wurde der Start von Fall Gelb viermal angesetzt und ebenso oft verschoben, bis der letzte Aktionstermin am 17. Januar 1940 festgelegt wurde.
Dritte Überweisung. Fall Gelb sickert aus
Fall Gelb hätte am 17. Januar 1940 begonnen – die Einheiten hatten sich bereits auf ihren Sammelplätzen konzentriert – wäre nicht am 10. Januar 1940 die Messerschmitt Bf 108Taifun von Major Erich Hohnmann musste in . auf belgischem Territorium notlanden Feuer (sehen Gedenkstätte Messerschmitt Bf 108), heute ein Stadtteil von Maasmechelen. Major Höhnmann hatte seinen Freund Major in der Nacht zuvor getroffen Helmut Reinberger traf und hatte angeboten, es zu nehmen Köln fliegen. Reinberger, Stabsoffizier der deutschen Fallschirmjäger-Division, wurde mit der Durchsicht der gesamten Akte beauftragt Herbst Gelba mit der Bahn geliefert werden.
Die Deutschen wurden von zwei belgischen Grenzsoldaten gefangen genommen, Sergeant Frans Habets und Gerard Rubens. Letzterer konnte gerade noch rechtzeitig verhindern, dass die Pläne verbrannt wurden. Unter den Alliierten herrschte Verwirrung darüber, ob die Pläne echt waren oder eine Ablenkungstaktik der Deutschen. Trotzdem wurden die Entente-Truppen an der Grenze in Alarmbereitschaft versetzt. Hitler sagte daraufhin den gesamten Angriff für den 17. Januar auf unbestimmte Zeit ab und ließ den Kommandanten der 2. Luftflotte durch . ersetzen Albert Kesselring.
Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass dieser Vorfall der Grund für die Deutschen war, ihre Pläne radikal zu ändern. Dies ist jedoch falsch. Immerhin präsentierte Halder am 30. Januar 1940 die dritte Aufmarschanweisung Herbst Gelba was eigentlich kaum mehr war als eine Formalisierung der geringfügigen Änderungen an Nummer zwei, wie sie von Hitler angeordnet wurden. Allerdings musste die Vorwarnzeit für den Vormarsch auf 24 Stunden verkürzt werden. Zu diesem Zweck wurden die Panzerdivisionen offiziell an die Rheinland verschoben, obwohl sie ihren Einsatz aus Platzgründen nicht viel veränderten.
Vierte Aufmarschanweisung, Herbst Gelba
Die letzten sechs Memoranden von Von Manstein waren ein Test für den Seelenfrieden von Halder gewesen. Der lästige General wurde mit dem XXXVIII. Armeekorps. Theoretisch war dies eine Beförderung für von Manstein, praktisch aber nur eine Beförderung abseits des Kampfgeschehens: Am 9. Februar 1940 sollte er das Kommando übernehmen stettin. Dies hätte jedoch den gegenteiligen Effekt. Zwei Untergebene, Colonel Gunther Blumentritt und Hauptfach Henning von Tresckow, waren zutiefst empört über das niedrige Niveau, das ihrem Herrn gegeben wurde. Ende Januar 1940 kontaktierten sie Hitlers Armeeattaché, Oberst . Rudolf Schmundt. Am 2. Februar 1940 informierte er Hitler persönlich über die Affäre. Hitler kam sofort zu dem Schluss, dass sein Gedanke an den 25. Oktober 1939 nicht so verrückt gewesen war und beschloss am 13. Februar, den Hauptschwerpunkt zu verlegen Limousine verschieben. Am 17. Februar 1940 ließ er sich die ganze Idee von Manstein bei einem Arbeitsfrühstück im Reichskanzlei zu Berlin. Hitler entwickelte sofort eine persönliche Abneigung gegen den hochmütigen Von Manstein, hörte aber atemlos seinen Erklärungen zu. Er befahl Halder, einen neuen Plan zu formulieren.
Halder war darüber nicht allzu unglücklich. Mit dem stetigen Aufbau motorisierter Einheiten in Westfrankreich waren die Aussichten für einen erfolgreichen deutschen Angriff auf Zentralbelgien bereits gleich null. Er würde Schwerpunkt auf Limousine umsteigen, eine Option, die er bereits getestet hatte Kriegs Spiele am 7. und 14. Februar. Das bedeutete jedoch keineswegs, dass er die taktische Neuheit von Guderian übernommen, im Gegenteil. Nach dem vierten und letzten Überweisung ab dem 24. Februar 1940 wäre alles völlig in Ordnung und risikolos. Er hatte bereits einen Konflikt mit Guderian gehabt, der selbst mit seinem Panzerkorps den Maasübergang erzwingen wollte. Das war jetzt ganz klar festgelegt: Das würden die Infanterie-Divisionen tun. Danach durfte Guderian a Brückenkopf erobern.
Guderian war jedoch kein strategischer Ausfall erlaubt: Er musste sich konsolidieren und warten, bis sich die Masse der Infanteriedivisionen am Westufer sammelte. Frühestens am fünften Tag nach Errichtung eines Brückenkopfes würden sie gemeinsam ausbrechen und den Vormarsch in Richtung Küste beginnen. Die enorme Konzentration der Divisionen brauchte keine französischen Flankenangriffe zu befürchten. Es war natürlich möglich, dass die Truppen der Entente bereits nach Süden geflohen waren. In diesem Fall ist der Zweck von Herbst Gelba, fast kampflos die Niederlande erobern. So etwas würde Möglichkeiten für eine unmittelbar anschließende Offensive gegen Frankreich insgesamt schaffen und wird erstmals als explizites operatives Ziel erwähnt, denn auch eine Einkreisung einer alliierten Großmacht würde – sofern die provided Kesselschlacht nicht zu viel eigene Kraft erfordern – die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Eine endgültige Entscheidung hierzu konnte jedoch erst nach Ende des Jahres getroffen werden Herbst Gelba.
Der neue Plan rief sofort heftige negative Reaktionen hervor. Die meisten Generäle hielten es immer noch für zu gewagt. Der größte Einwand war, dass die Versorgungswege durch die Ardennen ging, kurz vor dem Maginot-Linie entlang. Durch weiteres Vorrücken entstand eine 350 Kilometer lange unbedeckte Flanke. Alles hing vom Glücksspiel ab, ob die Entente in Belgien einziehen würde. Aber auch dann wäre ein erfolgreicher Durchbruch zur Küste kaum entscheidend, wenn Lüttich würde gegen die jetzt Geschwächten standhalten Heeresgruppe B. Die Kampagne musste innerhalb von sechs Wochen gewonnen werden, denn dann würde die Munition wieder ausgehen. Halder räumte die Richtigkeit der Einwände ein, glaubte aber, dass die geostrategisch Deutschlands Lage war so aussichtslos, dass jedes Risiko gerechtfertigt schien. Eine weitere negative Antwort kam von Guderian, der mit den Änderungen an seinem ursprünglichen Setup sehr unzufrieden war. Mit großer Mühe gelang es ihm, ihn dazu zu bringen, seine eigene motorisierte Infanterie für die Maasübergänge einzusetzen, um die Operation um vier Tage zu verkürzen.
Dieser neue Plan hatte keinen eigenen Namen. Später im Krieg, Winston Churchill es Operation Sichelschnitt Schließlich schnitt der Vormarsch zur Küste die alliierten Truppen wie eine Sichel ab. Nach dem Krieg begannen auch die deutschen Generäle Sichelschnitt zu sprechen und das wiederum führte zu dem Missverständnis, das bereits beendet ist die fünfziger In der populären Literatur taucht auf, dass dies der offizielle Name gewesen wäre.[Quelle?]
Die alliierte Strategie
Koordinationsprobleme
Die alliierte Strategie existierte während Herbst Gelba nicht: Frankreich, Großbritannien, Belgien und die Niederlande hatten jeweils ihre eigenen Ziele. Die letzten beiden Länder verfolgten offiziell eine strikte Politik Neutralität und somit keine offenen Vereinbarungen über eine gemeinsame Verteidigung getroffen. Es wurde im Verborgenen viel überlegt, aber das führte nicht zu einer sehr guten Koordination. Die Entente hatte nicht die Absicht, den Niederlanden so zu helfen, wie sie es selbst wünschte: möglichst nahe an der deutschen Grenze, wo sie auch die stärksten Stellungen aufgebaut hatte. Das haben die Niederlande beschlossen Nordbrabant, in welchem Bereich Verbindung zu den anderen Verbündeten gesucht werden sollte, aber sofort aufzugeben. Belgien konzentrierte sich in seiner Verteidigungsstrategie auf fünf Positionen (siehe Belgische Verteidigungsstrategie) am ähnlichsten das Coverage Theorem zwischen den Albert-Kanal und der Gittergewebe, in der Hoffnung, es noch aus eigener Kraft halten zu können. All diese Kooperationsprobleme würden trotz hervorragender Verteidigungsfähigkeiten sehr große Gebiete ermöglichen, wie z IJssel, das Gittergewebe und der Ardennen, leicht von den Deutschen erobert.
Die Orte, an denen sie kämpften, waren schlecht vorbereitet und würden sich fast sofort als unhaltbar erweisen, wenn sie umgangen wurden. Die Entente war ziemlich verärgert über die Haltung ihrer zukünftigen Verbündeten, die wider besseres Wissen immer noch hofften, von einer Invasion verschont zu bleiben. Wenn sie sich 1941 noch nicht auf die Seite der Alliierten gestellt hatten, wurde beschlossen, ihre Neutralität selbst zu verletzen; und jedenfalls auch ohne Erlaubnis durch Belgien vorzudringen, wenn nur die Niederlande angegriffen werden sollten.
Gamelins Erkenntnisse
Innerhalb der französischen Armee herrschte die allgemeine Meinung, dass man eine möglichst sorgfältige Strategie wählen sollte. Mit der Flankendeckung der Maginot-Linie wurde zwischen Sedan und Paris eine mächtige Reserve errichtet. Auf diese Weise könnte ein möglicher deutscher Hauptangriff auf das Zentrum abgewehrt werden. Auf der anderen Seite sollten die Deutschen ihre Hauptangriffsachse vorrücken? Flandern ihre Truppen wären bei ihrer Ankunft in Nordfrankreich durch die lange Flankenbewegung erschöpft und könnten einfach mit den frischen französischen Einheiten nach Belgien zurückgeworfen werden. Es schien unklug, als erster nach Zentralbelgien vorzustoßen, in der Hoffnung, sich vor dem Eintreffen der Deutschen ausreichend in eine lineare Verteidigung eingraben zu können; dadurch die gefürchteten Luftwaffe zweifellos in kürzester Zeit ein Loch hineinbomben und dann müssten sie noch eine mobile Verteidigung durchführen. Doch dieser Vorstoß war genau dort, wo der französische Oberbefehlshaber, Maurice Gamelin, gegen die Ansichten seiner Untergebenen, wählen würde.
Gamelin hatte einige sehr gute Gründe für diese Wahl. Zunächst war es aus operativer Sicht sinnvoll, aber politisch undenkbar, den Niederlanden nicht zu helfen. Die öffentliche Meinung würde sich gegen jede Regierung wenden, die dies zuließe - und so würde er nicht lange Oberbefehlshaber bleiben, wenn er es wagte, solche unerwünschten Pläne zu schmieden. Zweitens musste Gamelin den langfristigen strategischen Ausblick berücksichtigen. Sollte das Nazi-Regime nicht sein Handelsblockade Zusammenbruch musste er 1941 selbst in die Offensive gehen. Ein Frontalangriff auf die Westwall würde jedoch in einem Blutbad enden: ihm fehlten einfach die Manpower für einen Durchbruch. Er konnte nur gewinnen, indem er die enorme Überlegenheit der gepanzerten Einheiten ausnutzte, die er zu besitzen hoffte, aber er konnte sie nur an der offenen Nordflanke des Westwall. Genau wie vier Jahre später Bernard Montgomery Biene Operation Marktgarten, also wollte Gamelin über die Niederlande fahren Norddeutsche Tiefebene durchsetzen. Dafür wäre es sehr nützlich, wenn er Festung Holland schon in der Hand hatte, sonst würde er sich über die großen Flüsse kämpfen müssen. Also hoffte er über Belgien und Nordbrabant eine Verbindung mit Holland zu pflegen.
Letzteres Motiv war für Gamelin das grundlegendste. Dann Charles de Gaulle schickte ihm eine Nachricht über die geschickte Art und Weise, wie die Deutschen den Polenfeldzug gewonnen hatten, es machte überhaupt keinen Eindruck, denn das brauchte Gamelin nicht gesagt zu werden. Die deutsche taktische und operative Überlegenheit im Begegnungskampf war ihm seit Jahren schmerzlich bewusst. Dieser Kampf müsse daher unbedingt vermieden werden, eine lebhafte Konfrontation in Nordfrankreich hielt er daher für ausgeschlossen. Die Schlacht musste in Zentralbelgien in einer engmaschigen Front zusammen mit den Belgiern ausgetragen werden.
Wie jeder Stratege fragte sich Gamelin, was der Feind vorhatte. Er nahm an, dass die Deutschen eine Schwerpunkt bilden würden, um dort mit ihren gepanzerten Einheiten durchzubrechen und seine Front von Süden nach Norden aufzurollen. Er dachte, er wüsste schon, wo das sein würde. Die Front in Zentralbelgien könnte am besten in der Zone dazwischen angegriffen werden Namur, wo die Maas scharf nach Osten abbiegt und der Fluss de Dyle in Brabant. Dort, im sogenannten "Loch of Gembloux“ waren keine natürlichen Hindernisse und die Deutschen würden zweifellos versuchen, die Entente mit einem schnellen Panzerangriff am Eingraben zu hindern. Gamelin beschloss daher, seine stärkste Armee, die Erste, dort zu stationieren, vor zwei der Panzerdivisionen der Cavalerie, die 2. und 3. Division Légère Mécanique (DLM), zwei Panzerdivisionen der Infanterie, die 1. und 2. Division Kürassée (DCr) und zwei Gruppen waren auch für dieses Schlachtfeld bestimmt, um die volle Kraft der Panzerwaffe abzuklopfen. Somit hatte Gamelin bereits den stärksten Teil seiner Reserven einer bestimmten Aufgabe zugeteilt.
Die Idee, dass die entscheidende Schlacht die Form eines Riesen annimmt Panzerschlacht annehmen würde, löste auch für ihn das Problem der problem Luftwaffe Hinweis: Bomber waren nicht sehr effektiv beim Treffen mobiler Ziele. Natürlich war ihm klar, dass auch die Deutschen versuchen würden, durch die Ardennen vorzudringen. In dem Erster Weltkrieg es wäre eine Erleichterung gewesen, dass die Deutschen kapituliert hätten, bevor sie dort eine Verteidigungslinie aufbauen konnten, denn das Gebiet war für Panzerangriffe nicht geeignet. Das war jedoch nicht der Grund, warum Gamelin die Ardennen als gute Barriere empfand. Das Gebiet wurde im Westen von der Maas begrenzt und Panzer waren nicht besonders geeignet, einen Brückenkopf zu erobern. Wollten die Deutschen dafür die nötige Artillerie und Infanterie konzentrieren, würde dies aufgrund des schlechten Straßennetzes mindestens zehn Tage dauern und ihm genügend Zeit geben, gefährdete Stellen über das Schienennetz ausreichend zu verstärken. Zwischen Namur und Sedan genügte daher vorerst die schwache 9. Armee als Deckung.
Konkrete Pläne
Gamelin konnte seine Erkenntnisse jedoch nicht sofort umsetzen. Im September arbeitete er noch an der Saar-Offensive, der leere Vorwand, Polen das Versprechen einer entlastenden Offensive zu erfüllen. Am 24. Oktober erklärte er Scheldeplan gegen die er weder seine britischen Verbündeten – die die flämische Küste kontrollieren wollten – noch die anderen Generäle Einwände kannten. Aufstieg zum Schelde schien das Mindeste zu sein, was man tun konnte; gleichzeitig war es absurd, weil es eine riesige Verletzlichkeit geschaffen hat hervorstechend während man dazwischen eine viel kürzere Front machen könnte Antwerpen und Namur. Am 15. November unternahm er daher den logischen nächsten Schritt und befahl, gemeinsam mit den Briten einen Vorstoß in Richtung der Dyle. Das war jedoch nur allzu transparent und auf französischer Seite entbrannte eine riesige Diskussion. Wäre es nicht besser, sich darauf zu beschränken Gent? Vor allem der Kommandant der Nordostfront, also des gesamten Frontabschnitts mit Deutschland, General Alphonse-Joseph Georges, war äußerst skeptisch. Erst im März 1940 setzte sich Gamelin durch; am 20. März gründete er sogar die "Breda-Variante", bei der er seiner einzigen verbliebenen strategischen Reserve, der weitgehend motorisierten 7. Armee mit der 1. DLM, befahl, eine Verbindung zwischen Antwerpen und der Festung Holland. Der deutsche Angriff auf Dänemark und Norwegen, Operation Weserübung, machte diesen Plan unanfechtbar: Sie wollten nicht, dass noch mehr Staaten in deutsche Hände fallen.
Anfang Mai 1940 erhielt Gamelin immer mehr Meldungen des Nachrichtendienstes und der Luftaufklärung, dass die deutschen Konzentrationen hauptsächlich Heeresgruppe A aufgetreten. Das könnte auf eine Hauptangriffsachse bei hinweisen Limousine, aber genauso gut auf eine Verstärkung durch diese Heeresgruppe von der Angriffsachse bei Namur. Er beschloss im Wesentlichen, seine Pläne nicht zu ändern. Er kam zu der Überzeugung, dass ein Angriff unmittelbar bevorstehe, was er nach achtmonatiger Spannung als Erleichterung empfand, auch weil er froh war, dass sich die Deutschen durch die Offensive selbst schwächen würden, was seinen eigenen Angriff 1941 erheblich erleichtern würde. Es löste auch die heikle Frage der Neutralität Belgiens und der Niederlande.
Die Invasion
Nach einer letzten Verschiebung am 7. Mai in der Nacht zum 10 Wehrmacht zum Angriff, mit Ausnahme von Heeresgruppe C dass die Maginot-Linie und die Deckungskräfte in Polen, die so schwach waren, dass Deutschland vorerst einem Angriff der by rote Armee; ein Abwürgen der Offensive könnte dort verheerende Folgen haben.
Heeresgruppe B
Heeresgruppe B tatsächlich leistete sie eine große Ablenkung: Sie musste vorerst den Eindruck erwecken, die Hauptangriffsachse des deutschen Angriffs zu sein, um die Entente nach Belgien zu locken. Dabei wurde sie in den ersten drei Tagen vom Hauptteil der Luftwaffe, etwas, das Gamelin tatsächlich den Eindruck vermittelte, dass er Schwerpunkt richtig vorhergesagt. Die Heeresgruppe führte auch eine eigene Operation gegen die Niederlande durch, die sie nun vollständig erobern wollte.
Die Niederlande
Der Angriff auf die Niederlande war daher eine Nebenbühne einer Nebenbühne. Sie widmete sich daher den Schwachen Achtzehnte Armee, ein Mischmasch von vier halbtrainierten Dritte Welle-Divisionen voller Mann über vierzig und allerlei Einheiten, die ohnehin nicht eingesetzt werden konnten: die einzige wirkliche berittene Kavalleriedivision, vier unerfahrene SS-Regimenter, eine Panzerdivision (die neunte) in Formation und zwei Luftlandedivisionen. Einer der letzteren versuchte einen strategischen Überfall auf Den Haag, die fehlgeschlagen ist; der andere hat die Brücken aber erobert und behalten kept Rotterdam, Dordrecht und Mördijk, damit der Weg ins Herz der Festung Holland offen liegen. Die französische 7. Armee rückte von Dünkirchen, aber als am Nachmittag des 11. Mai die ersten Aufklärungstruppen in der Nähe des 's-Hertogenbosch erreicht, waren die wichtigsten niederländischen Einheiten bereits über dem lang zurückgezogen.
Jede Koordination der Niederländer mit den Franzosen scheiterte und die 9. Panzer-Division konnte ungehindert in Richtung Rotterdam vorrücken. Tatsächlich befand sich die niederländische Armee zu diesem Zeitpunkt bereits in einer strategisch aussichtslosen Lage. Wie Schlacht am Grebbeberg am 13. Mai brach es fast spontan zusammen, als die Schlacht organisatorisch zu anstrengend wurde. Aber weil die 18. Armee selbst nicht zu stark war, unter Druck stand, den Feldzug schnell zu beenden, und befürchtete, in der Nähe von Rotterdam eingeschlossen zu werden, beschloss sie, so einschüchternd wie möglich zu handeln. Dafür wurde die Stadt vom Himmel geholt bombardiert – und die Drohung damit hatte sie bereits dazu bewegt, über die Übergabe zu verhandeln. Aus Angst vor weiteren Bombardements kapitulierte der niederländische Oberbefehlshaber General Henri Winkelmann, am 14. Mai.
Belgien
Der viel wichtigere Angriff auf Zentralbelgien war dem Sechste Armee die siebzehn Divisionen hatte. Das sollte gegen die alliierte Hauptmacht sein: die Mächtigen Britisches Expeditionskorps (BEF) aus neun Divisionen, der französischen Ersten Elitearmee und fast der gesamten belgischen Armee, zusammen etwa vierzig Divisionen. Der Angriff an sich hatte also keine Aussicht auf Erfolg; weil die belgische Armee noch in der Albert-Kanal-Rack es war sogar fraglich, ob der deutsche Vormarsch über Lüttich hinauskommen würde. Ein Scheitern wäre sehr Herbst Gelba in gevaar brengen: zonder een bindingsaanval in het oosten zouden de Ententelegers naar het zuiden verplaatst kunnen worden, vooral omdat men het bruggenhoofd bij Sedan eerst vijf dagen wilde opbouwen. Om dat te voorkomen voerde Kurt Student in de nacht van 10 mei een spectaculaire aanval met zweefvliegtuigen uit op het fort Eben-Emael dat met zijn artillerie de opmarsroutes naar de Maasovergangen beheerste. Het fort moest zich overgeven en ook de kanaalbruggen vielen in Duitse handen.
De Belgische hoofdstelling was daarmee gebroken en het Belgische leger trok zich vier dagen eerder dan men de bondgenoten voorspeld had, terug naar de Dijle-stelling waar zich net de Ententetroepen begonnen in te graven. De Duitsers bewogen op 11 mei 1940 meteen de 3. en 4. Panzer-Division naar voren om een uitval te doen door het Gat van Gembloers; de Fransen zetten daarop 2DLM en 3DLM in om die poging te blokkeren. Op 12 mei 1940 kwam het zo bij Hannuit tot de verwachte tankslag, met zo'n 1.600 deelnemende pantservoertuigen de grootste die de wereld tot op die dag gezien had. De eerste dag werd de Duitse aanval afgeslagen. Op 13 mei 1940 gelukte het door een concentratie van beide Duitse divisies tegen 3DLM uiteindelijk door het dekkingsscherm van Franse tanks heen te breken, die op de 14e succesvol werden teruggenomen achter de nu ingegraven troepen; ze hadden ongeveer 105 tanks verloren, de Duitsers zo'n 160.
Op de 15e beval generaal Erich Hoepner, tegen de hem gegeven orders in om op de infanteriedivisies te wachten, een doorbraakpoging door de Gembloersstelling te wagen. Voor de 4. Panzer-Division liep dat uit op een catastrofe: hij verloor nog eens een 120 tanks bij een aanval op de troepen van de 1e Marokkaanse Infanteriedivisie en hun 25 mm antitankkanonnen; het infanterieregiment van de 3. Panzer-Division gelukte het echter in de avond door te breken. Dat was nu echter irrelevant geworden, want de hele aanval van het Zesde leger had zijn taak als schijnbeweging al vervuld: in het zuiden hadden de ontwikkelingen hun beslissende loop gehad.
Legergroep A
Legergroep A moest de hoofdaanval door de Ardennen uitvoeren en bestond dan ook uit drie legers, van noord naar zuid: het Vierde, Twaalfde en Zestiende. Daaraan waren in totaal 45 divisies toegewezen. Alleen aan dat grote aantal kan men al zien dat Halder geen echte Blitzkrieg voor ogen stond: de slagkracht lag in de infanteriedivisies. Voordat die echter ontplooid kon worden, moesten de Maasovergangen veroverd worden. In Halders oorspronkelijke plan van 24 februari zou dat op de negende dag moeten geschieden, dus in dit geval op 18 mei. Dit zou de Fransen echter de gelegenheid geven versterkingen aan te voeren. Een snelle overrompeling door gemotoriseerde infanterie was te prefereren. Omdat men echter de vrachtwagens voor een fors deel over de normale infanteriedivisies verdeeld had, beschikte men over maar weinig volledig gemotoriseerde infanteriedivisies: Legergroep A had er slechts drie. Daarom liet Halder de zeven pantserdivisies voorop gaan; niet vanwege hun 1600 tanks maar om hun 50.000 vrachtwagens en hun organieke gemotoriseerde Schützenregimente (SchtzRgt). Voor de onderlinge coördinatie in de beginfase kregen de vier zuidelijkste pantserdivisies een onafhankelijk hoofdkwartier direct onder legergroepniveau, als deel van de zogenaamde Panzergruppe Kleist, maar dat was alleen voor de periode tot de gezamenlijke uitbraak uit de bruggenhoofden: op dat moment moesten ze ondergeschikt gemaakt worden aan de legerhoofdkwartieren.
Opmars door de Ardennen
Al op 9 mei hadden kleine Duitse eenheden de grens met Luxemburg overschreden; er was in de nacht van 10 mei ook een mislukte luchtlanding bij Nives en Witry (Operatie Niwi), die had moeten voorkomen dat Belgische grenstroepen versperringen stelden. De Ardennen boden zeer goede verdedigingsmogelijkheden, maar die werden slecht benut. Alleen dekkingstroepen probeerden de Duitse opmars te hinderen. De sterkste daarvan was een Belgische divisie Ardense Jagers (Regiment Ardense Jagers) die met redelijk succes een vertragend gevecht voerde maar na de eerste dag achter de Maas werd teruggenomen, juist omdat het zo'n krachtige eenheid was die men als reserve niet kon missen. Vanuit het westen trokken de Franse Divisions Légères de Cavalerie de Duitsers tegemoet. Deze Lichte Divisies van de Cavalerie waren de resten van de vijf oorspronkelijke cavaleriedivisies: toen die laatsten in drie pantserdivisies werden getransformeerd, lieten ze allerlei eenheden achter die niet voor de modernisering geschikt waren, zoals bereden cavalerie. Daarmee had men de vijf Lichte Divisies gevormd, ieder slechts twee brigades sterk en een allegaartje van ruiters en grote hoeveelheden licht verouderde motorvoertuigen waaronder ook lichte tanks zoals de AMR 33. Die waren echter niet van een effectief kanon voorzien en van antitankkanonnen had iedere divisie maar een dozijn. De Franse Divisions Légères de Cavalerie (DLC's) werden daarom zonder veel moeite teruggedrongen.
De grootste belemmering voor de Duitse opmars bleken de Duitsers zelf. Al gauw liep het opmarsschema in het honderd: alle wegen raakten verstopt en er begonnen zich files te vormen die tot ver over de Rijn reikten. De verkeerschaos was zo groot dat Franse luchtaanvallen eenvoudig de kwetsbare vrachtwagens hadden kunnen vernietigen om zo een voortijdig einde te maken aan de hele operatie. Tot grote opluchting van de Duitse commandanten bleven die echter uit. De ogen van de Entente waren op Legergroep B gericht en de Franse luchtmacht was hoe dan ook niet van zins met haar kleine bommenwerpermacht het luchtoverwicht van de Luftwaffe zo dicht bij de Duitse grens te betwisten. Op 12 mei bereikten de voorste Duitse eenheden de Maas.
Over de Maas
Op drie punten zouden de Duitse troepen nu proberen bruggenhoofden over de Maas te vestigen. De aanvallen zouden voornamelijk door infanterie uitgevoerd moeten worden. Daarvan was op dat moment echter nog steeds geen voldoende overmacht voor een geslaagde doorbraak aanwezig; de hoeveelheid gemotoriseerde infanterie waarover men beschikte was daarvoor niet toereikend. Ook de artilleriesteun was zwak; die weinige kanonnen die al aanwezig waren hadden gemiddeld maar twaalf schoten per stuk voorradig. Het concentreren van meer artillerie en normale infanteriedivisies zou de Fransen ruimschoots de tijd geven de bedreigde sectoren te versterken; daartoe waren de nodige bevelen al uitgegaan toen men zag hoe massaal de Duitse aanwezigheid in de Ardennen was en men maakte zich aan Franse kant dan ook geen zorgen. Verrassenderwijs voerden de Duitsers hun hoofdaanvallen echter al op 13 mei uit.
Sedan
De belangrijkste aanval vond plaats bij Sedan door het XIXe Legerkorps van Heinz Guderian zelf. De Maasbocht daar werd verdedigd door de 55e Infanteriedivisie van het Tweede Leger, een B-divisie met matig getrainde troepen. Door de aankomst, net op de morgen van de dertiende mei, van de 71e Division d'Infanterie op haar rechterflank had deze divisie haar front echter flink kunnen verkorten. Haar stellingen waren twaalf kilometer diep uitgebouwd volgens de moderne doctrine van de zoneverdediging en voorzien van vele kazematten. Men keek van een heuvelrug op de Maasvallei neer. Een groupement tanks had zich al achter de divisie gepositioneerd als reserve en vele andere eenheden stonden op het punt te arriveren, waaronder 3DCR. Als deze pantserdivisie zich zou kunnen ingraven was de kans op een doorbraak verkeken.
Om deze sterke positie te breken speelden de Duitsers hun troefkaart uit: tussen 12:00 en 16:00 van 13 mei werden door Luftflotte 3 en de ondersteunende Luftflotte 2 1215 bombardementsvluchten uitgevoerd die voornamelijk één regimentsector van twee kilometer breedte troffen. Dit was het zwaarste luchtbombardement dat de wereld ooit beleefd had. Toen om vier uur de stormtroepen van infanterieregiment Großdeutschland de rivier overstaken, terwijl duikbommenwerpers de dieper gelegen Franse artillerieopstellingen begonnen te bestoken, bleek het Franse regiment verdwenen. Niet dat men allemaal gesneuveld was — 56 man werden slachtoffer — maar de troepen waren óf op de vlucht geslagen óf zo verdwaasd dat men niet meer tot tegenstand in staat was. Die avond drongen kleine groepen Duitse infanterie, stoutmoedig oprukkend zonder acht te slaan op toch nog soms hoge verliezen, tot acht kilometer diep in de Franse stellingen binnen.
In de avond van 13 mei ging plotseling onder de verdedigers van de nog eens vijf kilometer dieper gelegen beveilingslinie het gerucht dat de Duitse tanks al achter hun positie waren. Hierop volgde de beruchte "Paniek van Bulson" waarbij het 295e IR de benen nam, hoewel op dat moment nog geen Duitse tank de rivier over was en de linie zelfs met de vijandelijke infanterie geen gevechtscontact gemaakt had. De massa vluchtende soldaten hinderde de opmars van het 7e Bataillon de Chars de Combat (BCC) welk tankbataljon probeerde tegen de stroom in de uitgangsposities voor een tegenoffensief in te nemen, dat de volgende morgen door inzet van het groupement en twee regimenten infanterie het bruggenhoofd had moeten reduceren.
Vroeg in de morgen van de 14e kon het 7BCC eindelijk weer vaart maken, maar het was al te laat. Om 07:20 zetten pontons de eerste Duitse tanks van de 1. Panzer-Division de rivier over en die haastten zich naar het zuiden. Rond het middaguur botsten de Franse en Duitse tanks bij Bulson op elkaar. Omdat de eersten van het FCM 36-type waren dat niet met een krachtig antitankkanon was uitgerust, werd het 7BCC na enkele uren felle strijd met zware verliezen teruggeslagen door vier Duitse pantsercompagnies. De Fransen gelastten het tegenoffensief af en richtten zich in ter verdediging van het zuidelijker plateau van Stonne, waarvoor voorlopig ook de 3e Division cuirassée gebruikt werd.
Monthermé
Bij Monthermé moest tegelijkertijd om 16:00, 13 mei het XLIe Legerkorps van Hans Reinhardt de Maas overschrijden. Van dit pantserkorps was toen echter alleen de 6. Panzer-Division aanwezig. De poging laat zien wat de kansen op een doorbraak waren zonder zware luchtondersteuning; de zwakke luchtaanval trof voornamelijk de eigen troepen. Er werd een klein bruggenhoofd gevestigd maar verdere aanvallen liepen vast in de Maasbocht die door koloniale Malagaskische troepen van de 102e Vestingdivisie van het 9e Leger verdedigd werd. Ook op 14 mei kwam men nauwelijks verder.
Dinant
Bij Dinant, noordelijker in het vak van het 4e Leger, moest het XVe Legerkorps van Hermann Hoth de rivier over. Dit stadje ligt in België en de Maaslinie was hier dus niet versterkt. De Franse troepen van het 9e leger dachten zeker een tien dagen de tijd te hebben zich in te graven voordat de Duitsers een voldoende massa aan infanteriedivisies opgebouwd konden hebben voor een aanval. Toen de Duitse voorhoede op 12 mei aankwam, werden de bruggen net op tijd door Belgische beveiligingstroepen opgeblazen, maar bij Houx lukte het een eenheid motorrijders van de 5. Panzer-Division een bruggenhoofd te vestigen over een stuw. In de morgen van 13 mei staken het 13e en 14e Schützenregiment van de 5. Panzer-Division hier over, later gevolgd door het 6. Schützenregiment van de 7. Panzer-Division, de divisie van Erwin Rommel. Men rukte op tot in Haut-le-Wastia maar werd onmiddellijk geblokkeerd door de Franse mobiele reserves: 4DLC en de 5e Gemechaniseerde Infanteriedivisie. Het 6e BCC viel met zijn Renault R35 tanks aan bij Grange in de rug van de Duitse hoofdmacht en als de coördinatie met de infanterie niet zo slecht geweest was, zou het bruggenhoofd al meteen ineengestort zijn. Dat werd voorkomen maar de situatie bleef précair.
Rommel besloot een tweede aanvalsas te openen vanuit een klein bruggenhoofd dat met veel moeite twee kilometer zuidelijker bij Bouvignes gevestigd was. Om zijn gedemoraliseerde troepen weer moed te geven had Rommel persoonlijk meegeholpen bij het onder vijandelijk vuur opbouwen van een pontonbrug. Omdat de Franse 18e Infanteriedivisie die het vak hier verdedigde het gebied niet had kunnen versterken — versperringen, mijnenvelden en geruimde schootsvelden ontbraken — kon het eenvoudig geïnfiltreerd worden. In de vroege ochtend van 14 mei zond Rommel zijn 7e Schützenregiment uit voor een snelle overval van Onhaye. Het regiment werd daar meteen omsingeld door een brigade van de 1re Division Légère de Cavalerie maar Rommel schoot persoonlijk te hulp met de eerste dertig tanks die de rivier overgezet waren. Zijn eigen tank werd letterlijk van de weg geschoten doch hij overleefde het en zijn opmars van twaalf kilometer tot in Morville dwong de Fransen hun blokkerende divisies van het noordelijke bruggenhoofd te laten terugvallen
Tegenaanvallen van de Entente
In de avond van 13 mei was het bericht van de gedeeltelijke doorbraak bij Sedan met grote consternatie door de hogere Franse commandanten ontvangen. Voor militairen die hun gevechtservaring grotendeels tijdens de Eerste Wereldoorlog hadden opgedaan had zo'n gebeurtenis een enorme emotionele lading die het rationele besef dat een moderne zoneverdediging in de diepte een echte uitbraak eenvoudig zou moeten kunnen voorkomen, begon te verdringen. Het vertrouwen in eigen kunnen wankelde. In de morgen van de 14e zette men wanhopig tegenmaatregelen in gang.
Luchtaanvallen op de pontonbrug bij Gaulier
De geallieerde luchtverkenning ontdekte dat er drie pontonbruggen in aanbouw waren. Voorlopig was alleen die bij het plaatsje Gaulier bruikbaar en Guderian besloot er eerst de 1e Pantserdivisie en dan de 2e Pantserdivisie over te zetten. Het uitschakelen van die route zou de Fransen de tijd geven de crisis te bedwingen. Die crisis zag men overigens vooral in het gevaar van een te snelle en daardoor onbeheersbare opbouw van Duitse infanteriedivisies in het bruggenhoofd, niet zozeer in de Duitse pantsertroepen. Normaliter had men die bruggen met artillerievuur kunnen vernietigen, maar door de Paniek van Bulson lagen ze nu buiten het bereik van de Franse artillerie.
Generaal Gaston-Henri Billotte, commandant van de Eerste Legergroep, die het hele westelijke deel van het front omvatte, deed een dramatisch appel aan generaal François d'Astier de la Vigerie, commandant van Operatiezone Noord van de luchtmacht: "Overwinning of nederlaag zullen door deze bruggen hun loop hebben!" (La victoire ou la défaite passe par ces ponts.).[3]
Zowel de Franse luchtmacht als de RAF besloten alle beschikbare lichte en middelzware bommenwerpers in te zetten om de bruggen te vernietigen. De eerste had zich echter door het beleid om vooral de eigen vliegvelden te verdedigen onmachtig gemaakt. Van de 932 bommenwerpers in Frankrijk waren er slechts 242 klaar voor inzet — en daarvan konden er maar 43 daadwerkelijk bij Sedan ingezet worden vanwege de spreiding over de zuidelijker vliegvelden. De kleinere RAF kon er nog meer laten aanvallen: 109. De 152 bommenwerpers werden maar door zo'n 250 jachtvluchten gedekt, terwijl de Duitsers 814 jachtvluchten uitvoerden ter verdediging. Erger was het nog dat de Duitsers ruim driehonderd luchtafweerkanonnen hadden opgesteld. Ondanks 27 luchtaanvallen tussen 5:30 en 24:00 waarbij 47 Britse en vijf Franse bommenwerpers afgeschoten werden en dertig Franse en twintig Britse jachtvliegtuigen — voor beide luchtmachten de zwaarste dagverliezen uit hun hele geschiedenis — bleven de bruggen volledig ongeschonden. Wel moest Guderian zichzelf een aantal keren in het midden van de brug van Gaulier opstellen, terwijl hem letterlijk de bommen, neerstortende vliegtuigen en zelfs piloten om de oren vlogen,[bron?] om zo zijn troepen moreel te dwingen de oversteek voort te zetten; hij hield er zelfs een stafbespreking met een ietwat verbijsterde Von Rundstedt.
Tankslag bij Flavion
De krachtigste eenheden waarover het Franse opperbevel kon beschikken om de bruggenhoofden aan te vallen of te blokkeren waren de drie Divisions Cuirassées (DCR). Gamelin overwoog nog om ook 2 en 3 Divisions Légères mechaniques (DLM) daarvoor vrij te maken, maar die moesten reorganiseren van de Slag om Hannuit en waren daarbij wellicht nodig verdere Duitse aanvallen bij Gembloers af te slaan.
Gamelin had de 1e DCR, onder bevel van generaal Bruneau, achter het Gat van Gembloers in reserve staan. Laat op de avond van de 13e kreeg die het bevel zich voor te bereiden op een opmars naar het bruggenhoofd van Dinant. Om 14:00 op 14 mei kwam het opperbevel tot een definitief besluit en twee uur later zette de divisie zich in gang. Voordat men het front bereikt had, was het echter te laat voor een aanval en men overnachtte in een verzamelgebied ten noordwesten van Flavion. Toen in de vroege morgen van de 15e de Char B1's aan het tanken waren, werden ze vanuit het zuiden overvallen door de voorhoede van Rommels 7. Panzer-Division vanuit Morville. Verschillende Franse tanks werden vernietigd. Rond twaalf uur echter brak Rommel het gevecht af en verdween met zijn divisie in zuidwestelijke richting. Tegelijkertijd viel de voorhoede van de 5. Panzer-Division (de helft van deze divisie bevond zich nog achter de Maas) vanuit het oosten aan. De Fransen gingen in de tegenaanval maar nu bleek overduidelijk hoe slecht de DCRs geschikt waren voor het ontmoetingsgevecht. Zonder eigen infanterie of artillerie vielen ze bij de achtervolging van de meestal veel lichtere Duitse tanks steeds weer in hinderlagen van Sturmpioniere of 105 mm houwitsers en de deeleenheden raakten veel te ver verspreid. Na een verwarde slag zag Bruneau zich gedwongen naar het noordwesten terug te vallen; hij had tientallen Duitse tanks vernietigd maar van zijn eigen Char B1s was nog maar de helft inzetbaar, mede door mechanische uitval.
Stonne
Een andere pantserdivisie was in feite al ingezet: de 3e DCR onder bevel van generaal Brocard die op 12 mei te 16:00 in Reims het opmarsbevel had gekregen, maar net te laat was geweest om zich op 13 mei bij Sedan in te graven. De divisie stond op de 14 mei om 17:30 klaar voor de tegenaanval vanuit het zuiden maar die werd uitgesteld door de bevelhebber van het XXIe Legerkorps, generaal Jean Flavigny. Deze had, gezien de geringe paraatheid van de tanks, plotseling het vertrouwen in een tegenoffensief verloren; de commandant van het Tweede Leger, generaal Charles Huntziger, had daarbij beklemtoond het bruggenhoofd eerst af te grendelen. Hij zag de toestand niet als zo dramatisch: ervan uitgaande dat het de Duitsers om de flank van de Maginotlinie te doen was liet hij die door vijf divisies blokkeren en zag dat als een duidelijk defensief succes in het kader van een verdediging in de diepte. Zijn meerdere, de opperbevelhebber van het noordoostfront Georges gaf hem op de 15e om 07:15 echter woedend het bevel alsnog in de aanval te gaan. Dat lukte echter niet meer want men had de tanks te veel verspreid zodat ze zich weer moesten reorganiseren en bijtanken: om 18:15 moest Flavigny het tegenoffensief opnieuw afblazen, mede omdat zijn gewenste uitgangspunt alweer door de Duitsers overrompeld was.
Terwijl dus aan de Franse kant de plaatselijke commandanten afwachtend waren en het opperbevel tot actie aandrong, lag aan Duitse zijde de situatie precies andersom. Men zegt weleens dat Guderian de 10. Panzer-Division achter de hand hield om het bruggenhoofd te blijven verdedigen, maar in feite was hij van plan alsnog zijn door Halder afgewezen afleidingsmanoeuvre uit te voeren en de 10. Panzer-Division te gebruiken voor een snelle uitval achter de Maginotlinie in zuidoostelijke richting. Op 14 mei om 11:45 uur werd hem dit nog uitdrukkelijk door Von Rundstedt verboden. Guderian trok zich hier echter niets van aan en zond in de morgen van de 15e het regiment Großdeutschland naar het gehucht Stonne dat de enige opmarsroute naar het zuiden beheerste. De Duitse infanterie stuitte daar op de FCM 36 tanks van 4BCC. Vijfmaal wisselde het plaatsje van bezitter totdat het tankbataljon er om 10:30 uitgeworpen werd. Hierop werd het bataljon versterkt door eenheden van 3DCR; een eerste tegenaanval mislukte maar in de vroege middag werden de Duitsers er weer uitgedreven. De tanks werden toen echter teruggenomen voor de hoofdaanval die in feite niet door zou gaan; een vers bataljon gemotoriseerde infanterie van de 10. Panzer-Division nam het toen voor de vierde keer voor de Duitsers in. In de nacht werd het plaatsje door Duitse tanks versterkt.
Op 16 mei 07:00 ging 3DCR officieel in de aanval, maar men beperkte zich tot een gevecht om Stonne. Eén enkele Char B1, de Eure, drong het dorp binnen en vernietigde dertien Duitse tanks die in hinderlaag lagen, alle van het zwaardere type Panzerkampfwagen III of Panzerkampfwagen IV. Om 17:00 heroverden de Duitsers de plek echter weer. Op de 17e zou het nog viermaal van bezitter wisselen bij hevige aanvallen door de 3e Noord-Afrikaanse Infanteriedivisie. Guderian had 10 PD echter al in de nacht teruggetrokken. De Duitse opmars rond de flank van de Maginotlinie was mislukt maar hij had al een veel nuttiger taak voor de divisie geschapen.
Insubordinatie en uitbraak
De operationele plannen van Halder voor een verdere opmars, nu er bruggenhoofden waren veroverd, waren volstrekt duidelijk. De bruggenhoofden moesten worden beveiligd en geconsolideerd. Weliswaar zou dat op een typisch Duitse wijze moeten geschieden, dus zo flexibel en agressief mogelijk en daarbij zou ook heel wat terreinwinst geboekt moeten worden, maar de belangrijkste taak was toch het veroveren van voldoende gebied om een overmacht aan infanteriedivisies op te kunnen bouwen. Op de vijfde dag na de oversteek, dus de 18e mei, zou dat proces voltooid moeten zijn. Dan zou men conform de gevestigde doctrine gezamenlijk, terwijl de hoofdmassa van het leger begeleid werd door de "snelle krachten" (pantserdivisies en gemotoriseerde infanteriedivisies), naar het westen beginnen uit te breken. Overigens waren de plannen hiervoor nog niet uitgewerkt: men meende het tijdschema en de operationele planning pas op te kunnen stellen aan de hand van de zich dan ontwikkeld hebbende situatie. Guderian en de andere pantsergeneraals moesten dus wachten op de infanterie, die op dat moment bezig was zich door het slechte wegennet van de Ardennen heen te worstelen en erop vertrouwen dat de Duitse opbouw veel sneller zou verlopen dan de Franse aanvoer van reserves. De orders waren hierin glashelder en er was geen misverstand mogelijk.
In werkelijkheid echter joegen de pantsergeneraals vanaf de morgen van de 15e hun troepen in westelijke richting, zo snel als ze die maar voort konden drijven. Rommel zette, nadat hij het gevecht met 1 DCR had afgebroken, zijn opmars in zuidwestelijke richting voort voorbij Philippeville en bereikte in de avond Froid-Chapelle, een kleine vijftig kilometer van Dinant. Guderian had 1 en 2 PD al op 14 mei scherp naar het westen laten zwenken; hij bereikte op 15 mei Launois-sur-Vence, dertig kilometer van Sedan. Zijn opmars lijkt in afstand niet erg opzienbarend, maar hij was daarbij met zijn gemotoriseerde infanterie na felle gevechten dwars door het Franse Zesde Leger geslagen dat zich hier uit reservedivisies aan het opbouwen was om het bruggenhoofd vanuit het westen te omsingelen. Het opmerkelijkst waren echter de prestaties van Reinhardts XLIe Legerkorps. Door een laatste krachtsinspanning van zijn gemotoriseerde infanterie die de Franse kazematten bestormde, brak men om 09:30 plots uit het bruggenhoofdje van Monthermé. Om 15:00 waren de tanks klaar voor een uitbraak over een enkele weg; op het eind van de dag namen ze Montcornet in, zestig kilometer verder. Het Negende Leger was zo niet alleen op zijn flanken bedreigd maar in zijn centrum gebroken en begon van de hele Maaslinie terug te vallen.
Guderians directe superieur, Ewald von Kleist, wist niet goed hoe hij deze situatie moest aanpakken. Nu eens beval hij het tempo te beperken, dan weer liet hij zich, vaak voor voldongen feiten gesteld, overtuigen zijn fiat te geven aan een verdere opmars. Omdat Montcornet toch al ingenomen was, mocht Guderian de 1. en 2. Panzer-Division dat gebied op 16 mei laten versterken, terwijl Reinhardt consolideerde. Ondertussen rukte Rommel in het noorden op naar de Franse grens. Op de vroege ochtend van de 17e mei bleek 1 PD echter al over de Oise doorgestoten te zijn voorbij Ribemont, 110 kilometer van Sedan, 6 PD lag iets noordelijker voorbij Guise. Waar Rommel was, wist niemand meer want hij was zogenaamd te ver opgerukt voor radiocontact. In de avond van de 16e brak hij door de Franse grensversterkingen, rolde letterlijk over de in hun slaap verraste resten van 5e Division d'Infanterie Motorisée heen en stak de hele nacht doorrijdend, na bij Avesnes de resten van 1DCR verslagen te hebben, de Samber over en veroverde Le Cateau. Dit leverde zijn eenheid de bijnaam "Spookdivisie" op. Men had zich opnieuw door alle Franse reserves heengeslagen en strategische bewegingsvrijheid verworven: nog verder westelijk was geen vijand meer te bekennen; niets stond een opmars naar Het Kanaal nog in de weg. Op dat moment echter werd de pantsertroepen een halt toegeroepen: niet door de vijand maar door het eigen opperbevel.
Het haltbevel van Montcornet
Op de 15e en 16e was het Duitse opperbevel erg verward geraakt door de onverwachte opmarssnelheid van de eigen troepen. Steeds opnieuw kreeg men van tussenliggende bevelslagen te horen dat men nadrukkelijk een bepaalde uiterste lijn aangewezen had, om dan een paar uur later het bericht te krijgen dat die toch weer overschreden was. Het feit dat dit over de hele frontsector tussen Namen en Sedan tegelijkertijd gebeurde, stemde tot uiterste achterdocht en later is gesuggereerd dat er een afspraak tussen de pantsergeneraals moest hebben bestaan zich zo te gedragen. De werkelijke oorzaak lag echter op een hoger niveau: hoewel in de lijn van het plan van HalderPanzergruppe Kleist zijn operationele zelfstandigheid moest verliezen zodra de bruggenhoofden gevestigd waren, had Von Rundstedt al begin mei besloten om, op voorwaarde dat alle drie de pantserkorpsen (ook dat van Rommel) een uitbraak zou gelukken, in feite het oorspronkelijke operationele plan van Von Manstein uit te voeren in plaats van Aufmarschweisung 4. Dat had hij immers speciaal voor zijn Legergroep A laten opstellen. Dit verklaart waarom de pantsergeneraals zo haastig oprukten: van het succes van die dag zou het gaan afhangen of ze aan de Infanterie ondergeschikt zouden worden gemaakt. In de middag van 15 mei twijfelde Von Rundstedt nog; de uitbraak bij Monthermé overtuigde hem echter en hij gaf het groene licht voor een strategisch uitval naar de kust. De pantserdivisies werden nu alleen formeel onder bevel van de infanterielegers gesteld.
Dit verklaart mede de halfslachtige houding van Von Kleist: moest hij het opperbevel gehoorzamen of zijn meer directe superieur? Toen hij in de morgen van de 17e merkte hoezeer Guderian de hem geboden vrijheid misbruikt had, ontlaadde de spanning zich in een woedeaanval jegens de ongehoorzame. Hij gebood hem naar een geïmproviseerd vliegveldje bij Montcornet en toen Von Kleist uit zijn vliegtuigje stapte, begon hij Guderian meteen de huid vol te schelden. Toen zijn meerdere even op adem moest komen, bood Guderian meteen zijn ontslag aan dat ook onmiddellijk geaccepteerd werd. Dit beviel Von Rundstedt echter niets; hij zond GeneraloberstWilhelm List, bevelhebber van het Twaalfde Leger, om de ruzie te sussen en Guderian in zijn functie te herstellen. Von Rundstedt had namelijk geen zondebok nodig want hij had te horen gekregen dat het opperbevel van mening veranderd was.
Het was te verwachten geweest dat juist chefstaf Halder het meest verontrust zou zijn geworden: het was immers zijn plan dat met voeten getreden werd. In de loop van de 16e begon hij echter zijn opvattingen met het uur bij te stellen. De berichten waren namelijk uitzonderlijk gunstig. Zijn oorspronkelijke opzet om eerst zo veel mogelijk krachten te concentreren had als doel gehad een mogelijke Franse tegenconcentratie te kunnen overwinnen. De meeste lokale Franse reserves leken nu echter al ingezet en de luchtverkenning kon nergens een spoor ontdekken van massale strategische Franse troepenverplaatsingen van andere fronten die voldoende groot waren om een bedreiging op te leveren. Het had er alle schijn van dat het de Duitsers gelukt was een volledige strategische verrassing te bereiken en dat het Franse opperbevel onmachtig was tot een adequate reactie. Naar eigen opvatting had Halder er nooit van uit mogen gaan dat dit zou gebeuren, maar nu dat toch het geval was, zou het dwaasheid zijn er niet vol gebruik van te maken. Ook hij was nu niet meer van plan op de infanteriedivisies te wachten. Maar hij was ook niet van zins zich aan Von Mansteins plan te houden: nu de kans rijp was moest die gebruikt worden voor een nog veel ambitieuzer doel: Halder wilde meteen naar Parijs oprukken om Frankrijk met één klap uit de oorlog te stoten. Voorlopig zou hij zijn denkbeelden echter niet kunnen uitvoeren, want er was één man, nog hoger in de hiërarchie, die zijn eigen opvattingen had: Hitler zelf.
Hitler was eerst volkomen overdonderd door het succes. Naar de kaart kijkend stamelde hij: “Es ist ein Wunder...”. Al snel echter maakte euforie plaats voor achterdocht en onzekerheid. In geen geval mocht de nu gewonnen positie op het spel gezet worden. De pantserdivisies dienden halt te houden op de lijn Le Cateau - Laon om te voorkomen dat ze in een hinderlaag zouden lopen. De al ontstane zuidflank moest zo snel mogelijk gedekt worden door het Twaalfde Leger. Zolang die zijn positie niet had ingenomen, mocht er geen verdere opmars meer plaatsvinden. Aldus bepaalde hij dwingend op 17 mei in zijn Führer-Weisung No. 12. De Duitse oorlogsmachine kwam tot stilstand, de Entente de kans gevend op een drastische oplossing van de crisis.
Reactie van de Entente
De pantserdivisies stonden nu drie dagen vrijwel stil. Door hun snelle opmars was er een groot gat ontstaan tussen de pantserspitsen en de langzamere infanteriedivisies waarvan de meeste zich nog door het wegennet van de Ardennen heen aan het wringen waren. Een flankaanval had ze dus eenvoudig af kunnen snijden. Daarbij waren ze zelfs erg kwetsbaar voor een directe aanval: ze hadden zich niet ingegraven en hun paraatheid was na zeven dagen vrijwel continue inzet sterk verminderd: de helft van de tanks was in reparatie, de brandstof was bijna op en de bemanningen waren na vier nachten zonder slaap oververmoeid en hielden zich wakker met een verplichte dosis peppillen met pervitine. Een tegenstoot door een sterke verse gemechaniseerde macht kon ze vernietigen.
Het gelukte het Franse opperbevel echter niet tot een adequate reactie te komen. Dat kwam allereerst door het feit dat de heersende doctrine van de Bataille Conduite de hele bevelsstructuur ongeschikt had gemaakt voor een drastisch ingrijpen in de strategie. Ondergeschikten was geleerd geen eigen initiatief te tonen; zij wachtten dus op bevelen van hogerhand. De staven waren echter ingesteld op een langzame en minutieuze planning, waarna de opperbevelhebbers zich niet meer met de uitvoering bemoeiden want die lag al vast in het plan. Eigenlijk was het Franse opperbevel zelf helemaal geen operationeel orgaan. Er waren niet eens voldoende telefoonlijnen voor een werkelijke aansturing. Alles was gericht op het bevelscentrum — en daar lag Het Plan. Als dat fundamenteel fout bleek, was er niets dat het kon vervangen.
Maar zelfs een effectief functionerend opperbevel had op dat moment weinig kunnen uitrichten. Toen Churchill op 16 mei Gamelin bezocht, stelde hij hem de vraag waar de strategische reserve was. Gamelin antwoordde met een enkel woord: Aucune ("geen"). Hij had eigenlijk al geen echt volledig reserveleger gehad; zijn losse infanteriedivisies, geïmproviseerd samengevoegd in een nieuw 6e Leger, waren al ten westen van Sedan verslagen en nu waren er ook simpelweg onvoldoende pantserreserves over. Van de drie pantserdivisies van de Infanterie waren er twee al overhaast ingezet tegen de bruggenhoofden; de laatste, 2DCR, werd door de opmars van Guderians korps op 16 mei bij verrassing in tweeën gesplitst. De drie van de Cavalerie waren verdeeld. De sterkste geallieerde divisie, 1DLM, was helemaal in het ongerede geraakt doordat ze zich eerst Nederland in had moeten bewegen en daarna weer overhaast naar het zuiden: op 17 mei had men nog maar drie SOMUA S35 tanks operationeel. Men besloot de drie DLM's tot een sterk Pantserkorps Prioux te herenigen, maar het lukte voorlopig niet eens de tanks bij de infanteriedivisies weg te krijgen waar men ze ter versterking had ingezet: de commandanten weigerden ze af te geven.
De enige tegenaanval die van de grond kwam, werd uitgevoerd door de geïmproviseerde 4e DCR van Charles de Gaulle, die op 15 mei opdracht gekregen had uit losse tankbataljons een nieuwe pantserdivisie te vormen. Hiermee viel hij op 17 en 19 mei de zuidflank van de Duitse penetratie aan, maar dat besefte hij niet eens. Niemand wist precies wat de Duitsers van plan waren. Ze dreigden in vier richtingen tegelijk: naar het noorden in de rug van de geallieerde hoofdmacht; naar het westen om die af te snijden; naar het zuiden in de richting van Parijs en naar het oosten in de rug van de Maginotlinie. En inderdaad was Von Manstein allereerst van plan geweest de hoofdmacht direct te omvatten, wilde Halder naar Parijs en had Guderian een nevenaanval naar het zuidoosten willen uitvoeren. De Gaulles aanvallen bleven daarom in diepte beperkt, ook omdat het met zijn enkele divisie, zelf nauwelijks voorzien van infanterie of artillerie, geen zin had te ver op te rukken. Het belang van zijn acties werd na de oorlog sterk overdreven: de Gaulle zou als enige de Duitsers hebben kunnen stoppen en Parijs voor een maand hebben gered van de opmars.
Ook van een tegenaanval van de geallieerde hoofdmacht kon geen sprake zijn: die werd gebonden door het offensief van Legergroep B en daarbij was al veel gevechtskracht verloren door de enkele opmars naar Midden-België; een volledige draaiing van het front naar het zuiden zou de troepen tezeer verzwakken. Eigenlijk waren beide partijen slechts in staat geweest om eenmalig een krachtige hoofdbeweging uit te voeren. De Entente dwong met haar eigen opmars de Duitsers echter niet tot een beslissend gevecht maar probeerde slechts een blokkerende positie in te nemen. Daarmee maakte ze zich fataal kwetsbaar voor de mogelijkheid van een Duitse opmars met het karakter van een tegenoffensief, een parerende stoot in de flank van haar hoofdmacht. Het enige wat nu nog vrijgemaakt zou kunnen worden was het twintigtal divisies dat, gezien de zwakte van Legergroep C, overbodig achter de Maginotlinie lag, maar het zou weken duren voordat die eenheden per trein naar het westen vervoerd waren.
Behalve een aanval tegen Legergroep A waren er nog andere opties. Men zou met de hoofdmacht de numeriek zwakkere Legergroep B kunnen aanvallen en verslaan voordat de Duitse divisies in de Ardennen te hulp konden schieten. Een alternatief was om front te blijven vormen en eerst naar het oosten en dan naar het zuiden verdedigend slag te leveren, iets wat, ook bij een Duitse overwinning in die slag, de vijandelijke troepen althans zou uitputten. Een laatste uitweg lag in het in de steek laten van de Belgen, om de snelle gemechaniseerde en gemotoriseerde eenheden, samen met zo veel mogelijk materieel en voorraden, in veiligheid te brengen achter de Somme. Maar het Franse opperbevel was te gedemoraliseerd om een radicale beslissing te nemen. Toen Churchill Gamelin vroeg wat hij eigenlijk wél dacht te doen om de crisis te bezweren, kreeg hij te horen: "Minderwaardigheid in aantallen, minderwaardigheid in uitrusting, minderwaardigheid in methode". Hij leek zich al bij de nederlaag te hebben neergelegd en schoof de beslissing voor zich uit terwijl hij de hoofdmacht naar de Schelde liet terugvallen, een terugtocht die het moreel en de gevechtskracht van de troepen ondermijnde zonder dat ze de vijand enige schade toebracht. Geconfronteerd met dit defaitisme namen de Britten al op 16 mei de beslissing om desnoods de BEF te evacueren.
Gamelin zag pas op 19 mei onder ogen dat de Duitsers van plan waren naar Het Kanaal op te rukken; hij gaf in zijn Notitie Nr. 12 bevel alle gemechaniseerde troepen zo snel mogelijk op de toekomstige flanken van die penetratie te concentreren voor een tegenaanval. Voordat deze order kon worden uitgevoerd, werd Gamelin echter die dag nog als opperbevelhebber vervangen door de 74-jarige Maxime Weygand, die Gamelins order meteen herriep omdat hij zich eerst zelf op de hoogte wilde stellen van de toestand aan het front.
Naar Het Kanaal
Op diezelfde 19 mei kreeg Halder eindelijk toestemming van Hitler de pantserdivisies, die wat op krachten waren gekomen, weer in gang te zetten. Niet dat die helemaal hadden stilgehouden; maar men was niet verder gevorderd dan de lijn Kamerijk- Péronne. Halder mocht echter zijn plan Parijs meteen aan te vallen niet uitvoeren. In plaats daarvan moest hij de geallieerde hoofdmacht afsnijden voordat die kon ontsnappen. Ook de onzekere Hitler moest toegeven dat de tijd begon te dringen; de gunstige situatie zou niet eeuwig duren. In de morgen van 20 mei sloeg Guderians pantserkorps de zwakke halfgetrainde Britse 18e en 23e Territoriale Divisies uiteen, die het enige obstakel vormden tussen hem en de kust. Amiens, het doel van zovele vergeefse bloedige Duitse offensieven in de Eerste Wereldoorlog, viel vrijwel zonder slag of stoot in zijn handen.
Daarna volgde Abbeville en daarmee de meest westelijke brug over de Somme: de laatste verbinding met het zuiden. Het Belgische Leger en de elitedivisies van de Entente: de Britse Expeditiemacht en het Franse 7e en 1e Leger, waren nu op het land geheel omsloten. In de avond bereikte om 22:00, 257 uur na het begin van de invasie, een verkenningseenheid van de 2. Panzer-Division honderd kilometer naar het westen Noyelles waar het estuarium van de Somme in Het Kanaal uitmondde. Zowel naar het zuiden als naar het noorden was er geen gevechtscontact meer. De stafkaarten meldden in rood: fast feindfrei!. Opnieuw had men zich strategische bewegingsvrijheid verworven. Guderian was van plan ditmaal de gelegenheid ten volle uit te buiten. Hij zond onmiddellijk zijn drie pantserdivisies naar het noorden, naar de Kanaalhaven Boulogne en de Noordzeehavens Calais en Duinkerke, om ook de ontsnappingsweg over zee te sluiten.
Het Weygandplan en de Slag bij Atrecht
Net als de eerste, leidde ook deze tweede snelle opmars van hun pantsertroepen tot grote nervositeit bij het Duitse opperbevel. Opnieuw viel er een gat tussen de tanks en de inzetbare infanteriedivisies. Deze keer was dat zelfs veel groter doordat bijna alle arriverende infanterie-eenheden gebruikt waren om aan de zuidflank een verdedigingsfront langs het Aisnekanaal in te richten. Versterkingen vorderden maar traag. Op de 21e mei, de twaalfde dag van de aanval, moest een kwart van Legergroep A de Duitse grens nog over. De "schouders" van de doorbraak konden slechts licht met infanterie bezet worden en lagen maar veertig kilometer van elkaar af. Bij de pantsertroepen zelf nam de gevechtskracht weer snel af door brandstofgebrek en mechanische uitval.
Ten noorden lagen, volgens de meest optimistische schattingen, zo'n zeventig geallieerde divisies. Dat was goed nieuws als men ervan uitging dat die alle onherroepelijk in de val zaten, maar werd bedenkelijk indien men op de kaart keek en zag hoe gering in aantal de Duitse eenheden waren. Wat er zich precies in het zuiden bevond, wist men niet. De Duitse stafkaarten gaven alleen nog vestingeenheden in de Maginotlinie aan: men ging er voorzichtigheidshalve van uit dat de massa van de Franse Legergroep 2 zich naar het westen aan het bewegen was voor een tegenaanval. In ieder geval hadden de Fransen een grote materieelreserve aan tanks en men wist dat verse Britse tankeenheden naar Frankrijk aan het oversteken waren. Men vroeg zich dus af of men niet met open ogen in een gigantische hinderlaag aan het lopen was.
Inderdaad stelde de nieuwe Franse opperbevelhebber Weygand op 22 mei in zijn Operatiebevel Nr. 1 het Weygandplan op dat tot doel had precies zo'n hinderlaag tot stand te brengen. Vanuit het zuiden moesten vijf pantserdivisies, de 2e, 3e en 4e DCR, de nieuw opgerichte 7e DLM en de Britse 1st Armoured Division de Duitse corridor aanvallen en van het noorden de drie pantserdivisies van Pantserkorps Prioux samen met de Britse Heavy Armoured Brigade en de meeste beschikbare gemotoriseerde eenheden. Zo zou men de Duitse pantserspitsen afsnijden en vernietigen en de continuïteit van het front herstellen. De organieke sterkte van de aanvallende eenheden bedroeg een kleine tweeduizend tanks, bijna het dubbele van wat de Duitsers nog inzetbaar hadden. Het was dus op papier een zeer kansrijk en correct plan — en in feite identiek aan dat wat Gamelin twee dagen eerder bevolen had. Het probleem was alleen dat de inzetbaarheid aan geallieerde kant zo mogelijk nog lager lag dan aan Duitse zijde. In feite was maar een zeshonderdtal tanks beschikbaar. Und da der Plan um drei Tage verschoben wurde, würde es viele Tage dauern, bis sich die Einheiten aus dem Süden in der richtigen Ausgangsposition konzentrierten.
Durch reinen Zufall sollte jedoch am 21. Mai ein Gegenangriff durchgeführt werden, der dem nördlichen Teil des Weygand-Plans ähnelte. Der britische Generalstab William Edmund IronsideAm 20. Mai hatte General Bilotte General Bilotte überredet, am nächsten Tag einen gemeinsamen Angriff mit fünf Divisionen gegen die deutsche Nordflanke zu starten. Aufgrund eines Missverständnisses wurde der französische Hauptangriff um einen Tag verschoben; durch ein anderes Missverständnis, General Harold Franklyn, Kommandant der 5. Infanterie-Division, handelnd als lokaler Angriff, um seine Position zu verbessern. Dies führte jedoch zu einer begrenzten Panzerschlacht: Am 21. Mai wurden die 74 schwer gepanzerten Matilda I und Matilda IIInfanteriepanzer der einzigen britischen Panzerbrigade im BEF, unterstützt von etwa sechzig französischen 3DLM-Panzern an ihrer rechten Flanke Arras und nach einer sechs Kilometer langen Geraden prallten sie auf ahnungslos vorrückende Einheiten von Rommels 7. Panzerdivision. Die deutsche Infanterie floh, ihre schwachen Panzerabwehrkanonen wurden zermalmt, eine Reihe von number Pzkpfw 38 (t)s wurde zerstört und Rommel musste erneut persönlich eingreifen, um den Frieden wiederherzustellen, indem er die mächtigen 88-mm-Flugabwehrkanonen als Panzerabwehrwaffe einsetzte. Es war nur ein kleiner taktischer Erfolg für die Briten, aber als Rommel erfuhr, dass Teile der SS-Totenkopfdivision von den französischen Panzern in die Flucht geschlagen worden war, während sein eigenes zurückgerufenes 25. Panzerregiment schwere Verluste gegen diese Panzer erlitt, meldete er dem Oberkommando, dass er von bis zu tausend alliierten Panzern angegriffen werde.
Rommels übertriebener Bericht hatte eine enorme Wirkung auf das deutsche Oberkommando, weil er genau ihren schlimmsten Erwartungen entsprach. Das musste die gefürchtete Gegenoffensive sein! Es wurde beschlossen, die Panzerdivisionen für einen Tag anzuhalten, bis die "Krise bei Arras" überwunden war. Die 10. Panzerdivision, ursprünglich von Guderian mit dem Vormarsch nach Dünkirchen beauftragt, musste in Reserve bleiben. Am nächsten Tag zeigte sich jedoch, wie schwach die alliierte Gegenoffensive war; mit einiger Mühe konnte auch der französische Angriff östlich von Arras abgefangen werden und die Panzertruppen durften ihren Vormarsch wieder aufnehmen. Der britische Oberbefehlshaber des BEF, John Gortkam zu dem Schluss, dass die Position der eingeschlossenen Truppen aussichtslos war und befahl, am Morgen des 23. Mai zur Evakuierung nach Dünkirchen zurückzukehren; er blieb zumindest bei Weygands Bitte taub Reduit de Flandres aufrecht erhalten; die Häfen, die eine solche Stellung versorgen müssten, waren bereits bedroht: Am selben Tag griff die 2. Panzer-Division Boulogne und die 10. Panzer-Division Calais an. Einheiten der 1. Panzer-Division waren weniger als dreißig Kilometer von Dünkirchen entfernt, während die Hauptstreitkräfte des BEF noch hundert Kilometer vom Rettungshafen entfernt waren Tournai.
Dünkirchen
Am 24. Mai befahl Hitler jedoch den Panzerdivisionen, den Vormarsch auf Dünkirchen vorübergehend zu stoppen. Über die Motive dieses Haltebefehls und die Frage nach seinen direkten und indirekten Folgen wurde viel diskutiert. Nervosität und die Notwendigkeit, sich gegenüber den Generälen zu behaupten, scheinen die direkten Hauptgründe für Hitlers Entscheidung gewesen zu sein. Der allgemeinere Kontext war die Erkenntnis, dass man die erschöpften Panzertruppen nicht unnötig in Gefahr bringen sollte, indem man riskierte, zwischen der Küste und der großen Masse alliierter Truppen, die sich nach Westen zurückzogen, eingeschlossen zu werden. Es war auch für sie günstiger, zu fliehen und beim Rückzug möglichst viel Kampfkraft zu verlieren, als sie zu einem verzweifelten Todesstoß zu zwingen, der die Deutschen viel Zeit, Arbeitskraft und Munition kosten würde. Dass dies keine imaginäre Möglichkeit war, zeigte sich, als Boulogne erst am 25. Mai vollständig eingenommen wurde und Calais erst am 27. nach schweren Kämpfen mit kleineren britischen Einheiten, die als Verstärkung in diese Häfen geschickt wurden. Auch die französischen Garnisonen wehrten sie heftig ab.
Die Koordination zwischen den Alliierten verschlechterte sich aufgrund des britischen Rückzugs nach Dünkirchen, das ziemlich westlich lag, schnell; die Verteidigung sowohl der belgischen als auch der französischen Ersten Armee fiel in die Luft, was anders ausgefallen wäre, wenn der Fall von Dünkirchen sie dazu gezwungen hätte Ostende zurückziehen. Nun drohte auf der rechten Flanke der belgischen Armee eine Lücke zu fallen und auf ihrer linken Flanke zog sich die französische 7. Armee zurück. Niederländisches Flandern zurück. Am 26. sollen die belgischen Streitkräfte bereits am 26. von der Schelde zurückgefallen sein Lys. Obwohl sie noch weitgehend intakt waren, hatte der Rückzug sie sehr müde und desorganisiert zurückgelassen. Außerdem führten die Deutschen während dieser Leie Schlaganfall vom 23. bis 28. Mai die schwersten Angriffe auf die belgische Armee des gesamten Feldzugs. Leopold III sah keinen Sinn für weiteren Widerstand, da die Briten offenbar doch nicht die Absicht hatten, durchzuhalten. Am 27. Mai kündigte er seinen Verbündeten seine Kapitulation an; auf deren Drängen wurde die Kapitulation um einen weiteren Tag auf den 28. Mai verschoben. Die Verteidigung Westflanderns brach nun vollständig zusammen. Auf einem schrumpfenden Gebiet drängten sich eine Million Soldaten und viele Hunderttausende Flüchtlinge zusammen, das Chaos und die Not verschlimmerten sich durch die unaufhörlichen deutschen Luftangriffe auf das überfüllte Straßennetz.
Weiter südlich drohte die französische Erste Armee, die stärkste des Landes, vollständig eingeschlossen zu werden. Ein Rückzug war nicht schnell genug möglich, nachdem endlich klar geworden war, dass von den Briten nichts mehr zu erwarten war. Ungefähr 60.000 Männer waren umgeben von Lille. Der Legende nach, die um das Ereignis entstand, opferten sich diese Truppen in männlichem Widerstand, um Evakuierung aus Dünkirchen zu ermöglichen. In Wirklichkeit dauerte es allein wegen der großen Menschenmenge, die die Deutschen verschreckte, mehrere Tage, bis ihre Kapitulation am 31. Mai eine Tatsache war. Seltsamerweise wurde der südliche Teil des Weygand-Plans weiter ausgeführt, obwohl es keine wirkliche Chance gab, die eingeschlossenen Truppen zu entlasten; Auf die deutschen Brückenköpfe über die Somme bei Abbeville und Amiens wurden bis einschließlich 4. Juni mehrere schwere Gegenangriffe französischer und britischer Panzerverbände durchgeführt. Obwohl die deutsche Infanterie vor Ort flüchtete, gelang es ihnen nicht einmal, die Städte zurückzuerobern; Das einzige Ergebnis der Angriffe war eine Verschwendung wertvoller Rüstungsreserven.
Inzwischen hatten die Briten schon angefangen Betrieb Dynamo, die Einschiffung von Dünkirchen. Aufgrund der Zurückhaltung der Deutschen, die den Abbau weitgehend der schwächeren Heeresgruppe B überließen, konnten bis einschließlich 4. Juni mehr als 330.000 alliierte Soldaten evakuiert werden. Siebenhunderttausend Männer wurden ab dem 20. Mai gefangen genommen; die besten alliierten Truppen waren verschwunden, ohne die Deutschen viel Kampfkraft zu kosten: Vom 10. Mai bis 1. Juni beliefen sich die deutschen Verluste auf 10.252 Tote, 8.463 Vermisste und 42.523 Verwundete bei insgesamt 61.238 Mann. Die Panzerdivisionen hatten 611 Kampfpanzer verloren, ein Viertel ihrer Stärke, aber das konnte teilweise durch die Ausrüstungsreserve wettgemacht werden. Die meisten deutschen Infanteriedivisionen hatten kaum an den Kämpfen teilgenommen. Herbst Gelba hatte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für folgende Operation geschaffen: Herbstrot.
Quellen, Anmerkungen und/oder VerweiseNüsse
Literatur
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| Deutsche Operationen in der Zweiter Weltkrieg |
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