WikiDer > Natriumdichromat
Natriumdichromat | |||||||
| Strukturformel und Molekülmodell | |||||||
Strukturformel von Natriumdichromat | |||||||
Natriumdichromat-Kristalle | |||||||
| Allgemeines | |||||||
| Molekularformel | Nach dem2Cr2Ö7 | ||||||
| IUPAC-Name | Natriumdichromat | ||||||
| Molmasse | 261,97 G/Maulwurf | ||||||
| CAS-Nummer | 7789-12-0 | ||||||
| EG-Nummer | 234-190-3 | ||||||
| Beschreibung | Rote bis leuchtend orangefarbene Kristalle | ||||||
| Ähnlich zu | Kaliumdichromat, Ammoniumdichromat | ||||||
| Warnungen und Sicherheitsvorkehrungen | |||||||
| H-Sätze | H272 - H301 - H312 - H314 - H317 - H330 - H334 - H340 - H350 - H360 - H372 - H410 | ||||||
| EUH-Sätze | Nein | ||||||
| P-Sätze | P201 - P220 - P260 - P273 - P280 - P284 | ||||||
| Karzinogen | Ja | ||||||
| Hygroskopisch? | Ja | ||||||
| EG-Indexnummer | 024-004-00-7 | ||||||
| Physikalische Eigenschaften | |||||||
| Dichte | 2,52 g/cm³ | ||||||
| Schmelzpunkt | 356,7 °C | ||||||
| Siedepunkt | (zersetzt) 400 °C | ||||||
| Löslichkeit im Wasser | (bei 20°C) ca. 2355 g/l | ||||||
| Gut löslich in | Wasser | ||||||
| Wenn nicht anders angegeben normale Bedingungen gebraucht (298.15k oder 25 °C, 1 Bar). | |||||||
| |||||||
Natriumdichromat ist ein Natriumsalz von Dichromsäure, Mit als Bruttoformel Nach dem2Cr2Ö7. Es tritt normalerweise auf, wenn Dihydrat: N / A2Cr2Ö7 2 H2O. Beim Erhitzen auf etwa 100 °C verlieren die Kristalle ihre Kristallwasser und das Salz geht in den wasserfrei bilden. Über 400°C sezieren Natriumdichromat.
Synthese
Der Rohstoff für Natriumdichromat und andere Chromverbindungen ist das Mineral Chromit die hauptsächlich besteht aus Chrom(III)-oxid (Cr2Ö3). Das fein gemahlene Mineral wird behandelt mit Natriumcarbonat und Kalkstein gemischt und geröstet im Hochtemperatur-Drehrohrofen und in a mit Sauerstoff angereichert Atmosphäre. Dort wird das Chrom(III)-oxid in Natriumchromat:
Das Natriumchromat ist wasserlöslich und wird mit warmem Wasser aus der Reaktionsmasse ausgelaugt. Zu dieser Lösung fügt man hinzu Schwefelsäure um das Chromat in das Dichromat umzuwandeln. Hiermit, Natriumsulfat als Nebenprodukt gebildet. Das Natriumsulfat kristallisiert in der heißen Lösung aus und kann abfiltriert werden. Die Natriumdichromat-Lösung kann als solche verwendet oder weiter konzentriert werden Verdampfer, Kristallisatoren und Zentrifugen zum Dihydrat oder zum kristallinen wasserfreien Salz.
Anstelle von Schwefelsäure kann Natriumchromat auch mit in Natriumdichromat umgewandelt werden Kohlendioxid unter Hochdruck. Als Nebenprodukt entsteht dann Natriumhydrogencarbonat. Was kann kalziniert werden in Natriumcarbonat umgewandelt und im Röster verwendet.
Die weltweite Produktionskapazität für Natriumdichromat für den Zeitraum 2000-2002 wird auf 838.000 Tonnen/Jahr (als Dihydrat) geschätzt.
Anwendungen
Aus Natriumdichromat werden eine Reihe von sechs- und dreiwertigen Chromverbindungen hergestellt, die in verschiedenen Anwendungsgebieten eingesetzt werden:
- Biene Bräunen werden hauptsächlich zu Chromsalzen Chrom(III)-sulfat, benutzt
- Pigmente wie Gelb Blei(II)chromat und Grün Chrom(III)-oxid, auch Strontium- und Bariumchromat werden verwendet in Feuerwerk
- Chrom(III)-oxid, das durch die Reaktion von Natriumdichromat mit Schwefelsäure entsteht, wird unter anderem zur Herstellung von Holzschutzmitteln (Kupfer-Chrom-Arsenat), Produkten zur Oberflächenbehandlung von Metallen (Chrom, anodisieren, Passivierung usw.) und Katalysatoren
- Vitamin K: das Oxidation von 2-Methylnaphthalin mit Natriumdichromat bietet 2-Methyl-1,4-naphthachinon (Vitamin K3), die zur Herstellung anderer K-Vitamine verwendet werden können
- Natriumdichromat wird zum Färben verwendet wolle um den Farbstoff auf der Wolle zu fixieren
Toxikologie und Sicherheit
Wie alle Chrom(VI)-Verbindungen ist Natriumdichromat beim Einatmen oder Verschlucken giftig. Kann bei Hautkontakt auftreten brennt Ursache. Es kann die Haut sensibilisieren. Natriumdichromat ist a krebserregend und mutagen Substanz, die Erbkrankheiten verursachen kann.
Natriumdichromat ist ein starkes Oxidationsmittel. Kontakt mit brennbaren Stoffen kann Feuer verursachen.
Externe Links
- Risikobewertungsbericht: Chromtrioxid, Natriumchromat, Natriumdichromat, Ammoniumdichromat und Kaliumdichromat. Abschlussbericht, 2005 (Europäisches Chemikalienbüro)
- (und) Sicherheitsdatenblatt von Natriumdichromat