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Oxozuur
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EIN Oxosäure oder Sauerstoffsäure ist ein anorganische Verbindung vom Typ X(OH)ichÖnein wobei X ein Zentralatom darstellt, m die Anzahl der an das Zentralatom gebundenen OH-Gruppen darstellt und n die Anzahl der an das Zentralatom gebundenen Sauerstoffatome darstellt. Eine weitere allgemeine Formel zur Beschreibung von Oxosäuren ist HneinXOich, aber diese Formel gibt keinen Hinweis auf die Eigenschaft von Oxosäuren, dass die Wasserstoffatome nur in Form einer OH-Gruppe vorliegen.

Konstruktion und Eigenschaften

Eine Oxosäure besteht aus Wasserstoff und ein Säurerückstand welches sich neben dem Zentralatom X befindet (das immer a nichtmetallisch ist) eine oder mehrere Sauerstoffatome enthält. Die Rolle des Zentralatoms X wird immer von dem Atom in der Summenformel erfüllt, das nicht O oder H ist. Biene Dihydrogencarbonat (H2CO3) das ist Kohlenstoff (C), at Salpetersäure und Salpetersäure ist dieser Stickstoff (N) und at Schwefelsäure ist dieser Schwefel (S).

Die OH-Gruppe ist nicht gleich der Hydroxidanion zum Beispiel Kaliumhydroxid, mit dem a Grundcharakter verbunden werden kann. Die OH-Gruppe bezeichnet hier - genau wie die Hydroxylgruppe in einem Alkohol oder ein Carbonsäure - für das Vorhandensein einer Säure Proton das von Deprotonierung kann abgespalten werden.

Die Rolle des Zentralatoms X übernimmt beispielsweise bei Dihydrogencarbonat der Kohlenstoff. Nach der Formel X(OH)ichÖnein jedes Wasserstoffatom in einer Oxosäure kommt nur in Form einer OH-Gruppe vor. Nach der Summenformel H2CO3 damit ist zu sehen:

  • es gibt zwei OH-Gruppen im Molekül
  • ohne Wasserstoff ist ein Sauerstoffatom O an das Zentralatom gebunden

Das Zentralatom X dient nicht unbedingt a nichtmetallisch sein. Es kann auch ein Halogen sein (dann sprechen wir von a halogenierter Sauerstoff), ein Metall (sie können verstanden werden als die hydratisiert Form der entsprechenden Oxid) oder sogar a Edelgas (wie Xenonsäure).

Überblick

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Oxosäuren mit ihren systematischen und trivialen Namen (common name). Jedoch sind die Halogensauerstoffsäuren hier nicht eingeschlossen.

Systematischer NameTrivialnameBruttoformel
TrihydrogenboratBorsäurehuh3BO3
DihydrogencarbonatKohlensäurehuh2CO3
WasserstoffnitritSalpetersäureHNO2
WasserstoffnitratSalpetersäureHNO3
TetrahydrogensilikatOrthokieselsäurehuh4SiO4
Trihydrogenhypophosphithypophosphorige Säurehuh3Bestellung2
Trihydrogenphosphitphosphorige Säurehuh3Bestellung3
TrihydrogenphosphatPhosphorsäurehuh3Bestellung4
TetrahydrogenpyrophosphatPyrophosphorsäurehuh4p2Ö7
Dihydrogensulfitschweflige Säurehuh2SO3
DihydrogensulfatSchwefelsäurehuh2SO4
TrihydrogenarsenitArsensäurehuh3AsO3
TrihydrogenarsenatArsensäurehuh3AsO4
DihydrogenselenitSelenige Säurehuh2SEO3
DihydrogenselenatSelenhuh2SEO4
DihydrogentelluritTellursäurehuh2TeO3
Tellur(VI)-SäureTellursäurehuh6TeO6
OrthotitansäureTitansäurehuh4TiO4
TrihydrogenvanadatVanadinsäurehuh3VO4
DihydrogenmolybdatMolybdänsäurehuh2Muhen4
DihydrogenxenatXenonsäurehuh2XeO4
TetrahydrogenperxenatPerxenonsäurehuh4XeO6
DihydrogenwolframatWolframsäurehuh2WWI4

Siehe auch