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Stevinsluizen
Steven-Schlösser
Schleusen
Ort
OrtDen Oever
Baubeginn1927
Öffnung1933
Gebäudeinfo
ArchitektDirk Roosenburg
Anerkennung
DenkmalstatusNationaldenkmal
Denkmalnummer510382
Luftbild Stevin-Schleusen
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Das Steven-Schlösser sind eine Schleusenanlage im Abschlussdijk Biene Den Oever. Zusammen mit dem Lorentz-Schlösser Biene Kornwerderzand sie kontrollieren den Wasserstand der IJsselmeerund damit auch das Hinterland. Das Wasser des IJsselmeers ist Spucke auf der Wattenmeer.Die Stevin-Schlösser sind benannt nach Hendrik Stevin, das in 1667 veröffentlichte den frühesten bekannten Plan zu Zuiderzee schließen.

Baugeschichte

Die Lage der Stevin-Schleusen wurde bereits früh beim Bau des Abschlussdeichs an den Bachrinnen rund um den Kopf des Wieringen.[1] Insgesamt wurden hier drei Gruppen von Austragsschleusen gebaut und eine sperren. Der Schiffsverkehr war hier weniger intensiv als vor der friesischen Küste, so dass eine Schleuse ausreichen würde.[1] Die Schleuse erhielt die gleichen Abmessungen wie die große Schleuse am Lorentz-Schlösser, erhielt aber einen Zwischenkopf, der die Kammer in zwei Teile teilte, die Kanonenlängen von 57 und 79 Metern aufwiesen.[1] Die Kreuzungen von Autoverkehr auf dem Abschlussdeich und Schiffsverkehr machten bewegliche Brücken notwendig. Im Hinblick auf Verteidigungsinteressen ist dies Drehbrücken, weil hoch holen oder Klappbrücken wäre ein offensichtliches Ziel für feindliche Artillerie gewesen sein.[1]

Die Schleusenanlage musste vor der Sperrung der Zuiderzee einsatzbereit sein. Bei den Arbeiten am Deich würden die Strömungen durch die sich verengenden Verschlusslöcher so stark werden, dass von einem sicheren Schiffsverkehr nicht mehr die Rede sein könne. Das Baustelle für die Stevin-Schleusen wurde Mitte 1923 fertiggestellt.[1] Die Tragfähigkeit der Präsenz Geschiebelehm reichte aus, um das Gewicht der Schleusen und Brücken zu tragen. Mit dem Stiftung wurde im April 1927 in Betrieb genommen und im November 1930 war die Schleuse in Betrieb.[1] Die Schleusen folgten im Mai 1932.[1]

Design

Das Schleusen werden vom Architekten-Berater entworfen Dirk Roosenburg. Die Schleusen befinden sich zwischen zwei Militärplateaus der Verteidigungslinie bei Den Oever, am Anfang des Abschlussdeichs. Über den Schleusen verläuft eine vierspurige Straße und ein Radweg.[2]In Kriegszeiten hatten die Abflussschleusen eine Abwehraufgabe, denn sie mussten dafür sorgen, dass möglichst viel Wasser aus dem Wattenmeer ins IJsselmeer floss Überschwemmungen innerhalb der Festung Holland.[2] Zu diesem Zweck wurden die Stevin-Schlösser in die Position bei Den Oeverdamit der Komplex verteidigt werden konnte.

Beschreibung

Schleusen

Der Komplex besteht aus drei Gruppen von Abflussschleusen, die von Den Oever aus gesehen, kurz nach dem sperren anfangen. Die drei baugleichen Gruppen haben jeweils fünf Schleusenschächte von 12 Metern Breite, über denen zweimal sechs Hubtürme stehen.[2] Die Hebetürme enthalten die Aufhängung und die Maschinerie der Schließmittel. Jeder Schleusenschacht enthält zwischen den Hebetürmen auf der Watten- und IJsselmeerseite jeweils ein Nord- und ein Südtor. Die Südtore oder Hubtore sind der normale Hochwasserschutz und die Nordtore sind nur Sturm benutzt.[2] Normalerweise sind diese letzteren Folien immer geöffnet. Die Rutschen verlaufen vertikal Schienen zwischen den Hubtürmen mittels Ketten mit BetonGegengewichte die auf Rädern laufen. Diese Ketten, Räder, Gegengewichte und Elektromotoren befinden sich nur in den Hubtürmen.[2] Die Schleusen sind Nationaldenkmal.

sperren

Für den Versand gibt es a sperren in der Anlage gebaut. Die Schleuse ist 120 Meter lang und 13 Meter breit. Ein Luftblasensieb in der Schleusenkammer, das an jedem Zaun eingeschaltet wird, begrenzt das Eindringen von Salzwasser aus dem Wattenmeer in das IJsselmeer weitestgehend.[2]

Siehe die Kategorie Schleusen von Afsluitdijk und Stevin in Den Oever von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.