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Bhakti

bhakti ist in der Hinduismus das Hingabe eines Gläubigen (der "bhakta") für eine bestimmte Gottheit. Es ist eine der Möglichkeiten, wie ein Hindu moksha ("Erleuchtung, Befreiung") glaubt erreichen zu können. Gemäß der Bhakti-Bewegung ermöglicht eine tiefe, persönliche Bindung zwischen dem Gläubigen und der Gottheit dem Gläubigen, an der Herrlichkeit des Gottes teilzuhaben und ihn dem Göttlichen näher zu bringen.

Bhakti wird ausgedrückt in Puja, ein Ritual, bei dem der Bhakta die Gottheit ist, normalerweise symbolisiert durch ein Kultbild ("murtia"), bietet kleine Opfergaben wie Blumen, Weihrauch oder Essen an und im Gegenzug prasad erhält. Es kann auch in Hymnen oder Gebeten ausgedrückt werden. Bhakti ist eine sehr persönliche Form der Anbetung, die nicht unbedingt das Eingreifen eines Priesters erfordert. Auch in der traditionellen hinduistischen Gesellschaft steht Bhakti allen offen Schränke oder Schichten der Gesellschaft, mit denen es eine starke egalitär hat Charakter.

Bhakti-Verehrung entstand im 6. Jahrhundert in der Gegenwart Tamil Nadu, im äußersten Süden Indiens.[1] Es kann als Reaktion auf die orthodoxen Brahmanismus als die heterodox Kulte wie Buddhismus und Jainismus. Der Brahmanismus erlangt Moksha durch die Betonung des rechten Handelns (Karma); die heterodoxen Philosophen folgen dem Weg der richtigen Erkenntnis (jnana). Bhakti ist den komplizierten Riten und der erstickenden sozialen Hierarchie des Brahmanismus ebenso abgeneigt wie den komplizierten philosophischen Konstrukten. Daher hatte die Bhakti-Bewegung eine klare Anziehungskraft. Es breitete sich im Mittelalter allmählich nach Nordindien aus. Die Bewegung gab dem Hinduismus ein völlig neues Gesicht, wodurch die Religion auf Kosten von Brahmanismus, Buddhismus und Jainismus ein Revival erlebte.

Bhakti-Anbetung ist nicht dasselbe wie Bhakti-Yoga. Letzteres wird in viel älteren hinduistischen Schriften beschrieben, wie z Bhagavad-Gita oder der Shvetashvatara Upanishad.