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Das Opel Commodore war eine luxuriösere, motorisiertere Version des Opel Rekord und wurde ausschließlich mit Sechszylindermotoren geliefert.
Vorläufer des Commodore waren die Rekord-Sechszylinder-Modelle. Im Datensatz A (1963) war der 100 PS starke, 2600 ccm große Sechszylindermotor aus der Opel Kapitän verfügbar. Dieser Motor stammt ursprünglich aus 1936. Für den Rekord B (1965) war der neue CIH-Vierzylinder verfügbar, aber der Motorraum (der Rekord A und B hatten fast die gleiche Karosserie) ließ diesen neuen Sechszylinder noch nicht zu. Dieser war im Rekord C mit einem Hubraum von 2200 ccm und einer Leistung von 105 PS erhältlich. Der Commodore ersetzte schließlich diesen Rekord "sechs" Sechszylinder.
Dieses Modell von Opel war technisch meist etwas fortschrittlicher als ein Opel Rekord und besser ausgestattet. Zum Beispiel hatte der Commodore ein paar Dinge, die beim Rekord extra bezahlt werden mussten, wie zum Beispiel Bodenverschiebung, bessere Bremsen und ein luxuriöses Interieur. Äußerlich ist der Commodore A bzw. B ist vom Rekord C bzw. vom Rekord C getrennt. D durch mehr Zierleisten, 14 Zoll (statt 13 Zoll) Felgen, einen anderen Kühlergrill, eine Zierleiste zwischen den Rückleuchten und ein Vinyldach (nicht mehr beim C-Modell). Beim Commodore C (eingeführt 1978) musste die Front für den Sechszylinder etwas verlängert werden, weshalb er vorne länger als ein Rekord und so lang wie ein Senator A ist ein Modell zwischen dem Rekord E und dem Opel Senator.
Der erste Commodore kam 1967 auf den Markt und war mit verschiedenen Sechszylinder-Motoren erhältlich, wobei die sportlichen GS-Versionen mit Doppel Vergaser (bei C-Type Berlina genannt) hatte viele zusätzliche Optionen, wie Holzdekor im Innenraum und einen Drehzahlmesser. Berühmt und berüchtigt (bei der Konkurrenz) war auch das für seine Zeit und Preis unerhört schnelle GS/E-Modell und anstelle des Doppelvergasers ein elektronisches Kraftstoffeinspritzsystem hatte von Bosch, der 150 PS leistete. Das Chassis wurde hierauf unter anderem durch gasgefülltes Gas angepasst Stoßdämpfer, Scheibenbremse hinten und ein zusätzliches Lager des Kardanantrieb. Der Commodore A war erhältlich als Limousine mit zwei und vier Türen, als Coupe und (ziemlich selten) wenn Kombi. Ab 1968 stand das vollautomatische Dreiganggetriebe GM-Straßburg auf der Zubehörliste.
1972 folgte der B-Typ dem Commodore A. Dieses Modell basierte auf der gleichen Bodengruppe, hatte aber eine völlig andere, modernere Karosserie. Das B-Modell gab es mit dem aus dem A-Modell bekannten 2,5-Liter-Sechszylinder-Motor mit 115 PS und als GS mit dem gleichen Motor mit zwei Vergasern und 135 PS. Als Spitzenmodell wurde im September 1972 der 2,8 Liter GS/E (für Einspritzung) mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung und 165 PS vorgestellt.Der Commodore B war als viertürige Limousine und als Coupé mit allen Motorvarianten erhältlich. Der Kombi war nur kurze Zeit verfügbar.
Der Commodore C wurde erstmals 1977 zusammen mit dem Rekord E gezeigt. Die Produktion des Commodore C begann nach der Produktion des Rekord E. Die südafrikanische Version dieses Opels, der Chevrolet Commodore,[1] es wurde jedoch bereits im September 1978 in Produktion genommen.[2]Der Commodore blieb als luxuriösere Version des Rekord positioniert. Es gab keine Abteil Version des Commodore C, dafür musste man zum Opel Monza (das Abteil Version des Opel Senator) aber eine zweitürige Version war kurzzeitig verfügbar. Der einzige in Europa im Commodore verwendete Motor war der bekanntegerade sechs 2,5-Liter mit 115PS oder 130PS bei Kraftstoffeinspritzung.
Der Commodore war nie wirklich ein Erfolg, hauptsächlich wegen des kleinen Unterschieds zwischen dem Rekord und dem Senator. Ein weiterer Grund war der Kraftstoffverbrauch, da der Commodore mit Kraftstoffeinspritzung etwas mehr verbrauchte als der größere Dreiliter-Senator.[3] Der veraltete Motor hatte auch bei niedrigeren Drehzahlen weniger Drehmoment und war laut.[4]
Die Vorderseite des Commodore C ähnelte der des Senators. Das Auto wurde in Großbritannien unter dem Namen verkauft Vauxhall Vizekönig. Es gibt auch eine Stationsversion (in Deutschland als "Voyage" bezeichnet), die zwischen 1979 und 1982 gebaut wurde und zu einem großen Verkaufserfolg wurde gehalten im Australien. Diese Version war auch erhältlich in Südafrika, dann als Chevrolet. Diese Version wurde nie in Großbritannien ausgeliefert, aber eine wurde 1981 gebaut für Königin Elizabeth die zweite, wegen ihr Corgi Hunde zu transportieren. Dieses Auto existiert noch und ist jetzt in den Händen eines Enthusiasten.
Der Commodore wurde 1983 aus der Produktion genommen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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