WikiDer > Paralleluniversum
EIN Paralleluniversum oder alternative Realität ist eine Realität, die unabhängig von der eigenen Realität existiert und gleichzeitig mit ihr auftritt. Eine bestimmte Gruppe von Paralleluniversen heißt a Multiversum, obwohl dieser Begriff auch verwendet werden kann, um alle Paralleluniversen zu beschreiben, die die physikalische Realität bilden.
Vorstellungen von Parallelwelten sind in der Philosophie seit der Antike bekannt. In der Physik gibt es unter anderem die viele Welten Interpretation der Quantenmechanik. Im übertragenen Sinne wird der Begriff für Menschen verwendet, die den Kontakt zur Realität ganz oder teilweise verloren haben. Gerade in diesem Zusammenhang ist auch die teilweise synonyme „Alternative Realität“ eine gängige Bezeichnung. Es gibt viele Ausarbeitungen dieser Idee in der Fiktion.
Obwohl die Begriffe "Paralleluniversum" und "alternative Realität" im allgemeinen Sprachgebrauch als Synonym separat verwendet, hat letzteres manchmal die zusätzliche Konnotation, dass es sich um eine Realität handelt, die a Variante ist unser. Der Begriff "Paralleluniversum" ist allgemeiner, ohne Konnotationen, die auf eine Beziehung (oder deren Fehlen) zu unserem eigenen Universum hinweisen. Ein Universum, in dem die Naturgesetze sehr unterschiedlich sind (z. B. weil es keine relativen Beschränkungen gibt und die Lichtgeschwindigkeit überschritten werden kann) würde im Allgemeinen als ein Paralleluniversum, aber nicht a alternative Realität.[Quelle?]
Fiktion
Es Fantasy-Genre hat die Idee einer 'anderen Welt' aus Mythen, Legenden und Religionen entlehnt. Himmel, Hölle, Olymp und Walhalla können als alternative Universen betrachtet werden, die sich von der bekannten materiellen Realität völlig unterscheiden. Moderne Fantasie präsentiert das Konzept oft als eine Reihe von Sphären oder Ebenen der Existenz, in denen die Naturgesetze nicht gelten oder sich unterscheiden, wodurch magische Phänomene auftreten. Dieses Konzept findet sich auch im alten Hindu Mythologie, in Texten wie dem Puranas, die eine unendliche Anzahl von Welten beschreiben, jede mit ihren eigenen Göttern. Auch in der arabische Literatur Beschreibungen solcher alternativen Welten finden sich zum Beispiel in der Geschichte von Tausendundeine Nacht.
In anderen Fällen ein Paralleluniversum, sowohl in der Fantasie als auch in der Science-Fiction, eine einzige andere materielle Realität, die mit unserer koexistiert. Hier kommt der Protagonist der Geschichte aus unserer Realität in die Realität der Fantasie. Ein Beispiel dafür ist Die Chroniken von Narnia durch C. S. Lewis. Manchmal dringt diese eine Realität in unsere ein, wie als die englische Heldin von Margaret CavendishU-Boote und "Vogelmenschen" bewaffnet mit "brennenden Steinen" zurück durch das Tor von Die lodernde Welt zum Boden und verheerende Zerstörung unter den Feinden von England.
Schon vor dem Konzept der vielen Welten durch die Quantenmechanik bekannt geworden, veröffentlicht Jorge Luis Borges im 1941 die Novelle El Jardín de Senderos que se bifurcan ("Der Garten der sich verzweigenden Pfade"). Im Buch entdeckt a Sinologe ein Skript von einem chinesischen Schriftsteller, in dem dieselbe Geschichte auf unterschiedliche, oft widersprüchliche Weise erzählt wird. Zeit wird hier als „Garten der sich verzweigenden Wege“ verstanden, in dem Dinge auf parallelen, unendlich verzweigten Wegen geschehen.