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Martin Evans
Nobelpreisträger Martin John Evans
1. Januar1941
Martin Evans
GeburtslandVereinigtes Königreich
GeburtsortStroud
NobelpreisPhysiologie oder Medizin
Jahr2007
GrundFür ihre Entdeckung von Prinzipien, nach denen in Mäusen mit Hilfe von embryonische Stammzellen
Zusammen mitMario Capecchi
Oliver Smithies
VorgängerAndrew Feuer
Craig Mello
NachfolgerHarald zur Hausen
Françoise Barre-Sinoussic
Luc Montagnier
Portal  Portalsymbol  Medizin

Martin John EvansFRS (Stroud, 1. Januar1941) ist ein britischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger. Für ihn ist die Entdeckung der Kult kultivieren von embryonische Stammzellen zugeschrieben. Er half auch bei der Entwicklung der KO-Maus und Gen-Targeting.[1][2] 2007 gewann er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin, zusammen mit Oliver Smithies und Mario Capecchi.[3][4]

Biografie

Evan wurde in Stroud geboren. Seine Mutter war Lehrerin und sein Vater hatte eine mechanische Werkstatt. Er brachte Evans schon früh bei, Maschinen zu bedienen. Evans liebte Chemie, und seine Eltern förderten sie. Er studierte an der St. Dunstan's College, eine unabhängige Schule für Jungen im Südosten Londons. Er war einer der besten Schüler seiner Klasse.[4] Nach seinem Abschluss setzte Evan sein Studium an der Christi College, Teil von dem Universität von Cambridge. Er besuchte Vorlesungen von u.a Sydney Brenner und Jacques Monod.[4] 1963 schloss er sein Studium ab.[2] 1969 bekam er seinen Ph.D. zum Universität London.[2][5]

Während seiner Studienzeit in Cambridge lernte Evan seine zukünftige Frau Judith kennen.[4] Zusammen hatten sie eine Tochter und zwei Söhne.[6]

Nach seinem Abschluss wurde Evan Leser an der Anatomie und Abteilung für Embryologie vom Jet University College London. 1978 wechselte er an das Department of Genetics der University of Cambridge, wo seine Zusammenarbeit mit Matthew Kaufmann begann.[2]

1981 veröffentlichten Evans und Kaufman die Ergebnisse eines Experiments, in dem sie embryonische Stammzellen haden isoliert von Blastozysten aus einer Maus, und ließ sie in Zellkultur züchten.[7] Diese Zellkultur mit Stammzellen ermöglichte es, bei den Mäusen gezielte Genveränderungen vorzunehmen und so gentechnisch veränderte Mäuse zu erhalten.

Evans und sein Team zeigten, dass sie ein neues Gen in embryonale Stammzellen einfügen können, und Chimären-Embryonen erhalten könnte.[8] Diese Forschung brachte Evans den Nobelpreis ein.

Im Oktober 1985 besuchte er die Whitehead-Institut neue Techniken zu erlernen.[1][9] In den 90er Jahren war er Angestellter der St. Edmunds College. 1999 wurde Evans Professor für Säugetiergenetik und Direktor der School of Biosciences an der Universität Cardiff.[2][10] Hier arbeitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2007.[11]

Auszeichnungen und Anerkennungen

Externe Links