WikiDer > Thomas Südhof
| 22. Dezember1955 | ||||
| Geburtsland | Bundesrepublik Deutschland | |||
| Geburtsort | Göttingen | |||
| Staatsangehörigkeit | amerikanisch | |||
| Nobelpreis | Physiologie oder Medizin | |||
| Jahr | 2013 | |||
| Grund | "Für Entdeckungen des Mechanismus, der das Haupttransportsystem in unserer Zelle reguliert" | |||
| Zusammen mit | James Rothman Randy Schekman | |||
| Vorgänger | John Gurdon Shinya Yamanaka | |||
| Nachfolger | John O'Keefe Edvard Moser May-Britt Moser | |||
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Thomas Christian Südhof (Göttingen, 22. Dezember1955) ist ein in Deutschland geboren amerikanischBiochemiker. 2013 kam er zusammen mit James Rothman und Randy Schekman das Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Entdeckungen des Mechanismus, der das Haupttransportsystem in unserer Zelle steuert.
Biografie
Südhof studiert Medizin zum RWTH Aachen, Harvard Universität und der Georg-August-Universität Göttingen. 1983 ging er an die Vereinigte Staaten wo er Postdoc ist Molekulargenetik am Health Science Center der University of Texas unter Michael Stuart Brown und Joseph Goldstein. Südhof beteiligte sich an der Forschung zur Regulierung der CholesterinStoffwechsel für die Brown und Goldstein 1985 den Nobelpreis erhielten.
1986 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Howard Hughes Medizinisches Institut. 2008 ging Südhof zu Universität in Stanford wo er den Avram Goldstein Lehrstuhl an der medizinischen Fakultät innehat und auch Professor molekular und zellulär Physiologie, Psychiatrie und Neurologie ist.
Arbeit
Südhof hat untersucht, wie Neurotransmitter werden im Gehirn produziert, da sie vom Transportsystem nur als Reaktion auf einen bestimmten Reiz freigesetzt werden. Er entdeckte, dass an diesem Prozess zwei Proteine beteiligt sind, die den Kalziumeinstrom mit der Freisetzung eines Neurotransmitters verbinden. Nur wenn ausreichend Calcium vorhanden ist, binden die Proteine des Transportsystems an die Zellmembran, um den Neurotransmitter freizusetzen. Diese Schlussfolgerung veröffentlichte er 2001 in der Zeitschrift Natur.
Schäden in diesem zellulären Transportsystem von Neurotransmittern stören die Kommunikation zwischen Nervenzellen im Gehirn, was zu verschiedenen neurologischen Erkrankungen führt.
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