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Ernst Boris Chain
Nobelpreisträger Ernst Boris Kette
6. August188111. März1955
Ernst-Boris-Kette (1945)
GeburtslandDeutschland
GeburtsortBerlin
Ort des TodesSchlossbar
NobelpreisPhysiologie oder Medizin
Jahr1945
Grund"Für die Entdeckung von Penicillin und seine Eigenschaften bei der Heilung von Infektionskrankheiten."
Zusammen mitAlexander Fleming
Howard Florey
VorgängerJoseph Erlanger
Herbert Gasser
NachfolgerHermann Müller
Portal  Portalsymbol  Medizin

Ernst Boris Kette (Berlin, 19. Juni1906Schlossbar, 12. August1979) war ein jüdisch-Deutsche-britischBiochemiker das in 1945 zusammen mit Alexander Fleming und Howard Florey das Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zur Arbeit bekommen got Penicillin.

Biografie

Chain wurde in Berlin als Sohn des Chemikers Michael Chain und Margarete Eisner Chain geboren. Sein Vater starb 1919, als Ernst noch ein Teenager war. Er hat seine bekommen Grad in dem Chemie 1930 bei der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin. Nachdem die Nazis an die Macht kamen, wusste Chain, dass er in Deutschland nicht mehr sicher sein würde, weil er Jude war. Er verließ deshalb 1933 Deutschland und ging nach England. Seine Mutter konnte nicht aus Deutschland fliehen und starb in einem deutschen Konzentrationslager.

Er begann Phospholipide an der arbeiten Universität von Cambridge geführt von Frederick Gowland Hopkins. Im 1935 er wurde Dozent Pathologie Bei der Universität von Oxford. Hier arbeitete er an Themen wie Schlangengift, Tumorstoffwechsel, Lysozymen und biochemische Techniken.

1939 ging er mit Howard Florey forschen gemeinsam an natürlichen antibakteriellen Wirkstoffen, die Mikroorganismen gemacht. Dies führte Florey und ihn zurück zur Arbeit von Alexander Fleming, die neun Jahre zuvor Penicillin beschrieben hatte. Chain und Florey entdeckten die therapeutische Wirkung und die chemische Struktur. Kettenisoliertes und konzentriertes Penicillin. Er hat auch die Struktur entwickelt, die Röntgenkristallographie durch Dorothy Hodgkin wurde bestätigt.

1948 heiratete Chain Anna Beloff, eine Biochemikerin, die ihn in den folgenden Jahren bei seiner Forschung unterstützte. Sie hatte in Oxford promoviert und in den frühen 1940er Jahren in Harvard gearbeitet. Das Paar hatte zwei Söhne, Benjamin und Daniel, und eine Tochter, Judith.

Nach seiner Pensionierung zog er nach WestIrland. Als er unheilbar im Krankenhaus lag in Schlossbar, Landkreis Mayo, zeigte er sich sehr beeindruckt vom Engagement eines frisch promovierten Arztes, der ihn behandelte und sagte: "Die Zukunft der Medizin liegt in Ihren Händen". Diese Worte schienen prophetisch – der fragliche Arzt war Ashoka Jahnavi Prasad, Das Natriumvalproat als sicherere Alternative zu Lithium Bei der bipolare Störung eingeführt.

Literatur

  • Nobelvorlesungen, Physiologie oder Medizin 1942-1962, Elsevier Verlag, Amsterdam, 1964