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| 14. Juni1868 – 26. Juni1943 | ||||
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Bronzestatue von Karl Landsteiner | ||||
| Geburtsland | Österreich | |||
| Geburtsort | Wien | |||
| Ort des Todes | New York | |||
| Nobelpreis | Physiologie oder Medizin | |||
| Jahr | 1930 | |||
| Grund | "Für die Entdeckung des Menschen Blutgruppen." | |||
| Vorgänger | Christian Eijkmanijk Frederick Gowland Hopkins | |||
| Nachfolger | Otto Heinrich Warburg | |||
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Karl Landsteiner (Wien, 14. Juni1868 – New York, 26. Juni1943) war ein österreichisch, später amerikanisch, Arzt und Pathologe. 1901 stellte er fest, dass Blut kann aufgeteilt werden in Blutgruppen.
Biografie
Karl Landsteiner war das einzige Kind des jüdischen Journalisten Leopold Landsteiner (1818-1875) und der dreißigjährigen Fanny Hess (1837-1908). Ab 1885 studierte er Medizin an der 85 Universität Wien und erhielt 1891 seinen Doktortitel. Er verfügte auch über umfangreiche Kenntnisse der Chemie, darunter: Hermann Emil Fischer war sein Lehrer. Landsteiner war ab 1896 Assistent von Max von Gruber, arbeitete als Pathologe am Pathologisch-Anatomischen Institut in Wien und dann von 1908 bis 1919 am Wilhelminen-Krankenhaus.
Landsteiner umgebaut aus dem Judentum zum Katholizismus im Jahr 1890.[1] 1916 heiratete er Leopoldine Helene Wlasto, a Griechische Orthodoxie die von ihrem Mann zum Katholizismus konvertierte. Gemeinsam hatten sie einen Sohn, Ernst Karl, der wie sein Vater ebenfalls Arzt wurde.
1911 wurde er Professor für Pathologie an der Universität Wien. Nach dem Erster Weltkrieg er verließ – wegen der sich verschlechternden Lebensbedingungen in Wien – zu Die Niederlande, wo er von 1919 bis 1922 als Pathologe in der Krankenhaus St. Joannes de Deo im Den Haag. 1922 trat er in das Rockefeller Institute for Medical Research ein New York, wo er bis zu seinem Lebensende blieb (auch nach seiner Pensionierung in 1939.) Er wurde als Bürger der Vereinigte Staaten.
Karl Landsteiner starb während seiner Arbeit im Labor an einem Herzinfarkt. 1946, drei Jahre nach seinem Tod, wurde Landsteiner posthum der Lasker-Preis. Das Niederländische Rote Kreuz ehrte ihn mit dem Karl-Landsteiner-Medaille für Blutspender.
Arbeit
Er ist bekannt für die Entwicklung in 1901 des modernen Systems von Blutgruppen durch das Identifizieren des Vorhandenseins von Agglutinine im Blut. Er tat dies, indem er untersuchte, wie Blut beim Mischen reagierte. Manchmal verklumpten rote Blutkörperchen, andere Kombinationen nicht. Er konnte drei Blutgruppen unterscheiden: A, B und C. Später wurde C in O (Buchstabe) umbenannt und ein Assistent entdeckte eine vierte Blutgruppe: AB. Seine Entdeckung ermöglichte Bluttransfusionen zwischen Menschen, bei denen einem Patienten Blut von jemandem derselben Blutgruppe verabreicht wird. Dafür ist er reingekommen 1930 das Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Zusammen mit dem österreichischen Biologen Erwin Popper (1875-1955) entdeckte er die ansteckende Natur des Poliovirus (Poliomyelitis) und klärte das Virus mit dem französischen medizinischen Bakteriologen Constantin Levaditi (1874–1953) zu isolieren. Mit dem ursprünglich russischen, seit 1917 amerikanischen medizinischen Immunologen Philip Levine (1900-1987) entdeckte er 1927 das MN- und P-Blutgruppensystem. Bevor Levine und Stetson ihre Entdeckung des Rhesussystems 1939 veröffentlichten, hatten Landsteiner under Alexander Wiener 1937 schon die Rhesus Faktor (in Menschen).
Literaturverzeichnis
- Die Spezifität serologischer Reaktionen (1936)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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