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EIN Spannungssperre (weniger richtig Flusssperre) ist ein Stück davon Oberleitungsnetz wo ein elektrischer Zug der eins für zwei Spannungen geeignete Schalter von einer Spannung zur anderen. Dort gibt es eine kurze Unterbrechung in der Oberleitung.
Beim Anfahren einer Spannungsschleuse muss der Lokführer anwesend sein elektrische Traktion unterbrechen, die Pantograph senken und die Motoren schalten. Einige Triebzüge haben separate Stromabnehmer für die beiden Spannungen.
zögerlich
Der Zug muss eine ausreichende Geschwindigkeit haben, um den spannungsfreien Abschnitt zu überbrücken. Um einen Stillstand des Zuges zu verhindern, werden im vollen Gleis und nicht in der Nähe des Zuges Spannungssperren angebracht Stationen. Kommt ein Zug in dieser Zone doch zum Stillstand, muss er von einer anderen Lokomotive geschoben oder gezogen werden, bis er wieder unter spannungsführender Oberleitung steht. Dieser Fall kann auch an einer Brücke auftreten, wo die Oberleitung oft unterbrochen wird, auch wenn die Spannung auf beiden Seiten gleich ist. Manchmal befindet sich im Spannungsschloss ein Draht, der normalerweise nicht gespannt ist und dann kann der eingeklemmte Zug wieder in Bewegung gesetzt werden, indem dieser Draht nach strengen Sicherheitsmaßnahmen unter Spannung gesetzt wird.
Bremsen
Ein Zug kann wegen fehlender Spannung nicht in die Schleuse einfahren elektrisch Bremsen. Jegliches Bremsen muss daher mit der (oft schroffen) pneumatischen Bremse erfolgen, was bedeutet, dass das Bremsen härter als üblich sein kann. Deshalb wird das Bremsen auch unter einer Sperre weitestgehend vermieden.
Umsteigende Lokomotive
Eine Alternative zur Spannungssperre ist der Lokwechsel an einem Bahnhof, auf einem Gleis, wo die Spannung umgeschaltet werden kann. Der Einsatz von Mehrspannungslokomotiven ist dann nicht erforderlich. Das Schalten ist an die Lage der Weichen geknüpft, so dass es praktisch ausgeschlossen ist, dass eine Lok die falsche Spannung erhält. Probleme wie das Anhalten eines Zuges in einer Spannungsschleuse entfallen hier.
Eine weitere Methode zum Lokwechsel ist das sogenannte Overrun. Die Lokomotive beschleunigt und senkt ihren Stromabnehmer kurz bevor sie die Oberleitung mit einer anderen Spannung erreicht. Er kann dann noch zu Fuß zum Gleis gehen, auf dem die Lok gewechselt wird. Die Lokomotive wird abgekoppelt und von einer Diesellokomotive abgeschleppt und unter die eigene Oberleitung zurückgeschoben.
Liste der Spannungssperren
Liste der schaltbaren Bahnhofsgleise
| Eisenbahn | Bahnhof | Spannungen | |
|---|---|---|---|
| in Belgien | |||
| Eisenbahn 96 | 3kV = | 25 kV ~ | |
| in den Niederlanden | |||
| Bahn Venlo - Eindhoven X Bahnstrecke Viersen - Venlo | 1,5 kV = | 15kV ~ | |
| in Frankreich | |||
| Eisenbahn 130A | 3kV = | 25 kV ~ | |
| in Deutschland | |||
| Bahn 37 | 3kV = | 15kV ~ | |
| Bahn Almelo - Salzbergen | 1,5 kV = | 15kV ~ | |
| in Luxemburg | |||
| Luxemburg - Kleine Wetten | 3kV = | 25 kV ~ | |
Wissenswertes
Auch bei beweglichen Brücken sind die Oberleitungen oft unterbrochen. In diesem Fall gibt es keine Spannungssperre, da die Spannung auf beiden Seiten gleich ist. Allerdings gibt es Ähnlichkeiten: Auch hier muss der Fahrer kurzzeitig die Traktion abschalten und teilweise den Stromabnehmer absenken. Und auch hier besteht die Möglichkeit, dass ein Zug an dieser Stelle hält.